Sarah Connor (46) hat ihrer jüngeren Schwester die erste Brust-OP bezahlt. Anna-Maria Ferchichi (44) macht das jetzt öffentlich – und mit dem Geschenk kommt ein alter Streit hoch: Ihr damaliger Partner sprach von einem Trennungsgrund, ihre Freundinnen waren sauer.
Ferchichi erzählt die Geschichte in der RTL+-Folge „Im Bett mit Anna-Maria und Anis Ferchichi“. Die Operation sei für sie unbezahlbar gewesen: „Sarah hat mir meine ersten Brüste spendiert“, sagt sie, „ich hätte das gar nicht bezahlen können.“ Wie die RTL-Berichterstattung zur ersten Beauty-OP festhält, war sie damals 20 oder 21 Jahre alt.
Geld für Brüste ist im Promi-Bereich sonst eher eine Männer-Angelegenheit: drei Ex-Partnerinnen Brust-OPs bezahlt. Bei Ferchichi war es die große Schwester.
Ein Geschenk, das Streit auslöste
Der Widerstand kam von allen Seiten. Pravit Anantapongse, der Vater ihres ältesten Sohnes, hielt Silikonbrüste für einen Trennungsgrund – „das wäre für ihn ein Scheidungsgrund“, zitiert Ferchichi ihn im Podcast. „Und auch wirklich mit einem ganz dollen Streit mit Pravit.“
„Ich weiß noch, ich war so unglücklich. Und dann hat Sarah mir meine ersten Brüste spendiert, weil Montrys Papa zu mir gesagt hat damals, das wäre für ihn ein Scheidungsgrund. Was? Silikonbrüste! Weil das war nicht gang und gäbe.“
Auch ihr Freundeskreis reagierte ablehnend: Freundinnen hätten sie gefragt, wie sie „so was machen“ könne, „das macht man nicht“. Ihre Antwort: „Okay, ist ja meine Entscheidung.“ Vor dem Eingriff habe sie dennoch ein schlechtes Gewissen gehabt – wegen des Streits und weil Sarah die Rechnung übernommen hatte.
Nach der Geburt war sie „wie ein Strich“
Auslöser war keine Schönheitsidee, sondern eine körperliche Veränderung nach der ersten Schwangerschaft. Nach der Geburt von Sohn Montry, heute 24, habe sie monatelang gestillt und stark abgenommen; zeitweise musste sie sich über Monate künstlich ernähren. „Ich war wie ein Strich von vorne, von hinten, so dünn“, erinnert sie sich.
„Ich hatte einfach gar keinen Busen. Ganz, ganz klein. Ich war so unglücklich.“ Sarah Connor habe das bei einem gemeinsamen Urlaub mitbekommen – und die Rechnung kurzerhand übernommen. Die beiden gelten als sehr eng, wie BILD die Schwestern beschreibt: „seit ihrer Kindheit ein Herz und eine Seele“.
Die zweite OP geriet zu groß
Es blieb nicht bei einer Operation. Jahre später, inzwischen mit Bushido (48) zusammen, ließ Ferchichi sich erneut operieren – mit größerem Ergebnis als geplant. „Die sind ein bisschen groß geraten, das war wirklich keine Absicht“, sagt sie.
Ihr Mann habe sie von der Seite angesehen und gesagt: „Anna-Maria, das steht ja fast einen Meter. Du bist so zart, so klein.“ Sie habe sich geschämt, im Dubai-Urlaub Shirts zum Verdecken getragen und Zeit gebraucht, um sich an den Anblick zu gewöhnen. Ihre aktuellen Implantate trägt sie seit 14 Jahren, Körbchengröße Doppel D.
Von der ersten OP bis zur Verkleinerungs-Frage
- 2001/2002Geburt von Sohn Montry
Nach der Geburt stillt Ferchichi monatelang, nimmt stark ab und muss sich zeitweise über Monate künstlich ernähren.
- 2002/2003Erste Brust-OP – bezahlt von Sarah Connor
Die damals 20 oder 21 Jahre alte Ferchichi kann den Eingriff nicht selbst bezahlen. Zuvor gibt es heftigen Streit mit Partner Pravit Anantapongse, auch Freundinnen lehnen die OP ab.
- um 2012Zweite OP gerät größer als geplant
Die neuen Implantate fallen deutlich größer aus. Ferchichi trägt sie bis heute – Doppel D.
- kurz vor dem 16. Oktober 2026Instagram-Post zur Verkleinerung
Ferchichi zeigt eine bearbeitete Aufnahme mit kleinerem Busen und spricht über ein mögliches B-Körbchen.
- 16. Oktober 2026Podcastfolge macht das Geschenk öffentlich
In „Im Bett mit Anna-Maria und Anis Ferchichi“ erzählt sie, dass Sarah Connor die erste Brust-OP bezahlt hat.
- November 2026Beratung in München
Ein Arzttermin soll klären, ob ein Implantatwechsel oder eine deutliche Verkleinerung infrage kommt. Danach will sie entscheiden.
Von Doppel D auf ein kleines B?
Jetzt steht ein Wechsel an. Ihre Frauenärztin habe sie auf mögliche Risiken älterer Implantate hingewiesen und sie damit in einen Zwiespalt gebracht: „Die sehen immer noch toll aus, die sitzen gut, die fallen gut. Ich habe keine Schmerzen. Dann ist dein Gehirn so ein bisschen: Warum sollte ich das machen?“
Wenige Tage vor der Podcastfolge machte sie auf Instagram öffentlich, dass sie über eine deutliche Verkleinerung nachdenkt – und zeigte eine bearbeitete Aufnahme mit kleinerem Busen. „Ich finde diese Silhouette an mir wunderschön“, schrieb sie dazu.
Eine Verkleinerung würde nach ihrer Einschätzung zusätzlich eine Bruststraffung nötig machen – verbunden mit weiteren Narben und Operationsrisiken. Auf Narben kann sie gut verzichten. Im November 2026 will sie sich in München ärztlich beraten lassen und dann entscheiden.
Bushido: „Das ist dein Körper!“
Bei der Brust lässt ihr Mann sie machen. Bei einem anderen Eingriff war er weniger zurückhaltend: Bushido lehnt Anna-Marias Facelift-Pläne ab. Zu den Implantaten klingt das anders:
„Das ist dein Körper! Ich würde dich niemals - das habe ich noch nie, werde ich nicht und habe es niemals in Zukunft vor - was dein Äußeres betrifft, dich irgendwo hinzudrängen.“
Er habe sie damals zwar mit dem Spruch über die „fast einen Meter“ aufgezogen, dränge sie aber zu nichts. Ferchichi muss nun abwägen zwischen dem Körper, den sie seit 14 Jahren kennt, und einem Gefühl, das sie selbst noch nicht erlebt hat. Ob sie den Termin in München wahrnimmt und ob am Ende wirklich ein kleines B-Körbchen steht, ist offen.
