Catherine Zeta-Jones (57) soll einmal rund 400 Millionen US-Dollar verwalten – und dazu einen Auftrag erfüllen, der weit über das Geld hinausgeht. Michael Douglas (82) will sein Vermögen nach einem Bericht des US-Magazins OK! an seine Ehefrau weitergeben und sie zur Hüterin des Douglas-Erbes machen.
Der Bericht vom 14. Oktober 2026 beruft sich auf eine namentlich nicht genannte Person aus dem Umfeld des Paares. Belege oder Dokumente liefert das Magazin nicht mit. In Deutschland greift der Gala-Bericht über das geplante Millionen-Erbe die Meldung am 17. Oktober auf.
Weder Douglas noch Zeta-Jones noch Vertreter des Paares haben sich zu den Erbeplänen geäußert. Damit steht die zentrale Zahl auf wackligen Füßen: Die 400 Millionen US-Dollar sind eine Schätzung, kein Nachlasswert aus einem Testament.
Ein Auftrag, der über das Geld hinausgeht
Die Aufgabe reicht über das Vermögen hinaus. Zeta-Jones solle als Hüterin des Vermächtnisses die Filme von Michael und Kirk Douglas bewahren und den Namen Douglas in der Hollywood-Geschichte halten, wie der OK!-Bericht über die Erbepläne festhält.
Zu bewahren wäre ein Werk mit zwei Oscars: 1976 gewann Douglas als Produzent von „Einer flog über das Kuckucksnest“ die Auszeichnung für den besten Film, 1988 folgte der Oscar als bester Hauptdarsteller für „Wall Street“ – der Preis, der seinem Vater Kirk verwehrt blieb.
Hinter dieser Aufgabe steht eine lebenslange Frage. „Die Frage war, wie ich jemals der Mann werden könnte, der mein Vater war“, sagte Douglas über Kirk. Wer beide Namen bewahren soll, verwaltet damit nicht nur Filme, sondern auch diesen Vergleich.
Krebs 2010, der Vater 2020
Der Bericht liefert auch eine Begründung für den Zeitpunkt. 2010 erkrankte Douglas an Zungenkrebs im Stadium IV und überstand die Krankheit. Die anonyme Quelle behauptet, seither denke er „jeden Tag“ über seine Vergänglichkeit nach. Sein Vater Kirk starb 2020 mit 103 Jahren.
Ende September 2026 wurde Douglas 82 Jahre alt. „In diesem Alter ist es interessant. Man hat wirklich diese Weisheit aus dem gelebten Leben“, sagte er. „Und gleichzeitig behält man dieses Gefühl von Jugend, in dem man nicht weiß, was passieren könnte.“
Von den Oscars bis zum Erbe-Bericht
- 1976Oscar für „Einer flog über das Kuckucksnest“
Douglas gewinnt als Produzent die Auszeichnung für den besten Film.
- 1988Oscar als bester Hauptdarsteller
Für „Wall Street“ – die Auszeichnung, die seinem Vater Kirk verwehrt blieb.
- November 2000Hochzeit mit Catherine Zeta-Jones
Die Ehe besteht seitdem, überstand aber 2013 eine zeitweise Trennung.
- 2010Zungenkrebs im Stadium IV
Douglas übersteht die Erkrankung.
- 2020Kirk Douglas stirbt mit 103 Jahren
Der Vater, an dem sich der Sohn zeitlebens messen ließ.
- 6. Oktober 2026Memoiren „One Helluva Ride“ erscheinen
Grand Central Publishing, Vorstellung im 92NY in New York.
- 14. Oktober 2026OK! meldet die Erbepläne
Unter Berufung auf eine anonyme Quelle aus dem Umfeld des Paares.
Zwei Ehen, drei Kinder
Zur Familie gehören die gemeinsamen Kinder Dylan und Carys sowie Sohn Cameron aus Douglas' erster Ehe mit Diandra Luker, die 1977 geschlossen wurde. Mit Zeta-Jones ist er seit November 2000 verheiratet; 2013 trennte sich das Paar zeitweise.
Der Bericht sagt nichts darüber, wie Cameron, Dylan und Carys abgesichert werden sollen. Offen bleibt auch, ob Zeta-Jones nur verwalten oder endgültig erben soll – ein Unterschied, der bei 400 Millionen Dollar weit über ihren eigenen Lebensabend hinausreicht.
Zu Familie und Beruf hat Douglas eine klare Haltung: „Ich glaube nicht, dass man Karriere und Familie unter einen Hut bringen kann“, sagte er. „Deshalb sage ich meinen Kindern: Bring deine Karriere unter Dach und Fach, bevor du ans Heiraten und Kinderkriegen denkst.“ Wie das zu einem Erbe passt, das an die Ehefrau gehen soll, erklärt der Bericht nicht.
Das Buch als Auslöser
Der Zeitpunkt der Meldung passt zum Buch. Am 6. Oktober 2026 erschien Douglas' Autobiografie „One Helluva Ride“ bei Grand Central Publishing, vorgestellt im 92NY in New York. Darin geht es auch um frühere Affären – Michael Douglas' Memoiren-Beichte über Kathleen Turner.
„Ich wollte meine Geschichte zu meinen Bedingungen erzählen“, sagte Douglas über das Buch. „Ich wollte nicht die Highlight-Show oder die Schlagzeilen oder die Einspielzahlen, sondern eine echte Geschichte.“ Zu Testament und Vermögen hat er sich bislang nicht geäußert.
Bis dahin gibt es eine Schätzung und keine Verfügung. Zu klären wäre, wer die 400 Millionen tatsächlich verwaltet, wer den Namen Douglas nach außen vertritt – und ob die drei Kinder dabei eine Rolle spielen. Die nächste Aussage aus dem Umfeld des Paares entscheidet, ob aus dem Bericht mehr wird.
