Nina Bridney wehrt sich gegen den Vorwurf einer gespielten Stimme
Zahlreiche Zuschauer halten die hohe Stimme von Nina Bridney für gespielt. Die Streamerin kontert mit einer Mandelentzündung – und erklärt, wann ihre Stimme wirklich wegbrach.
Nina Bridney (23) hat „Promi Big Brother“ zwei Tage vor dem Finale verlassen. Am Samstag, 17. Oktober 2026, verlor die Streamerin an Tag 13 das Exit-Duell gegen Francesca Morgese. Zuvor hatte das Publikum Gedeon Burkhard und Gia Georgina früh gerettet. Morgese brach nach der Verkündung in Tränen aus und musste von einer Freundin getröstet werden.
Der Rauswurf war nur der Anlass für eine Debatte, die schon während der Staffel lief. Sie dreht sich um Bridneys Stimme: Viele Zuschauer warfen der 23-Jährigen vor, ihre hohe, helle Tonlage sei gespielt – und die heisere Stimme, die sie im Garten zeitweise hatte, ihre tatsächliche. Der Vorwurf läuft auf Täuschung hinaus.
„Genau ab diesem Tag gingen auch die Kommentare über meine Stimme richtig los. Viele haben sich gefragt, warum meine Stimme plötzlich anders klingt. Da dachte ich mir: Leute, ich habe eine Tonsillitis! Meine Stimme ist weg und heiser!“
Nina Bridney, Streamerin und PBB-Teilnehmerin
Bridney kontert den Fake-Verdacht mit einer Krankheit. Wer den 24-Stunden-Livestream auf Joyn verfolgte, habe den Umschwung mitbekommen können, sagt sie – und verweist auf die Veränderung ihrer Stimme durch Krankheit. Ab dem Tag der Mandelentzündung sei die Stimme gekippt, nicht absichtlich, sondern wegen der Infektion.
Mandelentzündung statt gestellter Stimme
Im Pressecall sagte sie: „Ab dem Tag, wo ich eine Mandelentzündung hatte, war meine Stimme [...] ziemlich angeschlagen und auch teilweise weg.“ Bereits während der Show habe sie dagegen Antibiotika bekommen. Wie es ihr danach gesundheitlich ging, beschreibt sie in Bericht über Nina Bridneys Zustand.
Ganz weg war die Heiserkeit zu diesem Zeitpunkt nicht. Auf die Frage nach ihrem Befinden antwortete sie knapp: „Mir geht es auf jeden Fall schon besser. Danke der Nachfrage!“ Die Vorwürfe kamen aus dem Publikum – im Haus hatte sie kurz vor ihrem Aus noch Rückhalt bekommen, von einem, der selbst gehen musste.
Rückhalt von Redo
René „Redo“ Dost (57) war am 15. Oktober 2026 ausgeschieden. Kurz danach wünschte der Gastronom ausgerechnet Bridney den Sieg – René Dost kürt Bridney zur Wunschsiegerin – und nannte sie „eine Newcomerin mit einer absolut ehrlichen Art“. Damit stellte er sich gegen den Vorwurf, sie verstelle sich.
„Obwohl behauptet wurde, dass sie sich besonders verstelle, habe ich sie persönlich so erlebt, wie sie wirklich ist. Sie ist ein sehr lebensfroher Mensch.“
René „Redo“ Dost, Gastronom und PBB-Mitbewohner
Dost begründete das mit Szenen, die auch im Livestream liefen: Bridney suchte das Gespräch mit Godfrey Egbon und bot ihm eine Umarmung an, die das Model ablehnte. Später kam sie mit einer Blume wieder. Sein eigener Finaltipp war trotzdem ein anderer: Er setzte auf Maurice Dziwak.
Spaltung im Netz
Im Netz blieb die Spaltung. Ein Teil der Zuschauer bedauerte den Verlust der „Süßmaus“, andere feierten den Rauswurf offen – ein Nutzer dankte ausdrücklich Axel Schulz für die Nominierung. Wieder andere hielten den Auszug gesundheitlich für das Beste, weil Bridney sich im Stream mehrfach übergeben habe.
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Finale ohne Bridney
Ihren eigenen Sieg traute sie zwei anderen zu: „Ich glaube, dass entweder Axel Schulz oder Nadja Benaissa gewinnen wird. Einer von den beiden, denke ich. Wir sind alle gespannt.“ Ob sie den beiden den Triumph gönne, beantwortete sie mit einem knappen Ja. Das Finale der 14. Staffel lief am Montag, 19. Oktober 2026, um 20:15 Uhr in SAT.1 und auf Joyn, moderiert von Marlene Lufen und Jochen Schropp.
Auf Christian Lell angesprochen, mit dem sie sich während der Staffel zerstritten hatte – sie warf ihm Nina Bridneys Vorwurf an Christian Lell vor –, zeigte sie sich versöhnlich: „Ich wünsche allen viel Glück, hoffentlich herrscht jetzt Frieden da.“ Ob dieser Frieden auch für die Debatte um ihre Stimme gilt, entscheidet sich beim Finale: Dort treten Nadja Benaissa, Axel Schulz, Maurice Dziwak, Gia Georgina und Francesca Morgese um 100.000 Euro an.