Queen-Sprecher wirft Harry und Meghan Überschattung des Königs vor
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Terminkollision

Queen-Sprecher wirft Harry und Meghan Überschattung des Königs vor

Am 15. Oktober traten Harry und Meghan in Nottingham auf, während Charles und Camilla in Cardiff das walisische Parlament eröffneten. Der frühere Queen-Sprecher Dickie Arbiter wittert Absicht – und schickt die Sussexes zurück nach Amerika.

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Rund 100 Fans, ein Vormittag in Nottingham – und ein früherer Palastsprecher, der daraus eine Rückkehrforderung macht. Dickie Arbiter, von 1988 bis 2000 Pressesprecher von Queen Elizabeth II., sagte TalkTV-Moderator Jeremy Kyle, Harry und Meghan sollten „ihre Koffer packen und zurück nach Amerika gehen“.

Der Anlass ist eine Terminkollision am 15. Oktober 2026. Harry (42) und Meghan (45) besuchten in Nottingham den Cricket-Club CRS, den Himmah Hub und Epic Partners. Es war ihr erster gemeinsamer Auftritt seit ihrer Rückkehr nach Großbritannien im August. Am selben Tag eröffneten König Charles und Königin Camilla in Cardiff die siebte Senedd, das walisische Parlament. Eine kleine, aber laute Gruppe protestierte davor mit „Not My King“-Rufen.

Von der Rückkehr zum Doppeltermin

  1. 2020
    Harry und Meghan legen royale Pflichten nieder

    Das Paar zieht in die USA und verliert den staatlichen Polizeischutz.

  2. August 2026
    Rückkehr nach sechs Jahren in den USA

    Mit Archie und Lilibet ziehen die Sussexes zurück nach Großbritannien.

  3. September 2026
    Der Palast nennt sie „Privatpersonen“

    Ein Schreiben des Lord Chamberlain im Auftrag des Königs führt Harry und Meghan ohne HRH-Anrede.

  4. 11. Oktober 2026
    Meghan postet Archie und Lilibet

    Die Instagram-Story zeigt die Kinder und Hund Pula auf dem Land.

  5. 13. Oktober 2026
    Arbiter fordert die Rückkehr nach Amerika

    Im TalkTV-Interview mit Jeremy Kyle sagt er, sie sollten ihre Koffer packen.

  6. 15. Oktober 2026
    Doppeltermin in Nottingham und Cardiff

    Die Sussexes besuchen CRS, Himmah Hub und Epic Partners, Charles und Camilla eröffnen die siebte Senedd.

  7. 16. Oktober 2026
    Der Express greift die Überschattungs-Debatte auf

    Arbiter äußert sich zur Terminkollision und zur Frage, ob die Sussexes den König überschatten.

Arbiter weicht der Absichtsfrage aus

Arbiter wundert die Kollision nicht. Es sei „schon lange bekannt gewesen“, dass der König an genau diesem Tag das Parlament in Wales eröffnen würde, sagte er im Interview. Ob die Sussexes ihren Auftritt bewusst auf dieses Datum gelegt hätten, beantwortete er ausweichend: „Das kann ich unmöglich kommentieren. Aber interessanterweise sind sie erst im August zurückgekommen, und jetzt haben wir schon Oktober.“

Dann wird er deutlicher. „Und überschatten sie den König? Die Medien werden in voller Stärke in Nottingham sein. Es gibt Berichterstattung über den König und die Königin in Wales, und ich hoffe, es gibt viel mehr über sie als über die beiden.“ Gemeint sind Charles und Camilla. Der Express veröffentlichte am 16. Oktober Arbaters Aussagen zur Überschattung des Königs.

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Der Vorwurf der Doppelmoral

Der Ruf nach der Rückreise ist älter als die Kollision. Bereits am 13. Oktober sagte Arbiter im selben Interview, in Großbritannien herrsche „viel Wut darüber, wie sie hereingeschneit kamen“ – nach sechs Jahren, in denen sie die Königsfamilie „schlechtgemacht“ hätten und trotzdem „rund um die Uhr Polizeischutz auf Kosten der Steuerzahler“ forderten.

Auslöser war Meghans Instagram-Story vom 11. Oktober: Archie, Lilibet und Hund Pula auf dem Land, gepostet kurz nach Aufnahmen von Catherine und Charlotte in der Londoner U-Bahn. Meghans seltene Bilder von Archie und Lilibet nahm Arbiter zum Anlass für den Vorwurf der Doppelmoral: „Wenn sie sich so sehr um Sicherheit sorgen, sagt den Leuten nicht, wo ihr seid. Das wirkt wie Doppelmoral und Heuchelei.“

Jubel in Nottingham, Frust im Palast

Vor Ort war von Missstimmung wenig zu spüren. Nach dem BBC-Bericht über den Auftritt in Nottingham empfingen rund 100 überwiegend junge Fans die Sussexes mit Jubel, Selfies und „I love you“-Rufen. Meghan sagte, es sei „großartig, wieder da zu sein“.

Anders die Seite des Königs. Der frühere königliche Butler Grant Harrold sagte GB News, die Kollision sei wohl „reiner Zufall“, dürfte Charles aber „äußerst verärgern“. Seine Begründung: „Sie wissen, dass die Chance auf Medienberichterstattung fast verschwunden ist, weil sich alle viel mehr für Meghans und Harrys Auftritt interessieren.“

Der Palast nennt sie Privatpersonen

Wie weit sich das Königshaus entfernt hat, zeigt ein Schreiben des Lord Chamberlain im Auftrag des Königs vom September: Darin werden Harry und Meghan offiziell als „Privatpersonen“ geführt, ohne die Anrede HRH. Es liegt damit rund einen Monat vor dem Doppeltermin vom 15. Oktober.

Ob der Palast auf Arbaters Vorwürfe reagiert, ist offen. Die spannendere Frage ist, ob die Sussexes ihren nächsten Auftritt erneut auf einen Tag mit königlichen Terminen legen – dann wäre aus einer Kollision ein Muster geworden.