Jensen Huang gibt in Berlin mindestens 100 Euro Trinkgeld
Fünf Döner ohne Schärfe, drei Portionen Pommes – und ein Trinkgeld von mindestens 100 Euro: Jensen Huang hat nach dem Berliner Investitionsgipfel in Schöneberg gegessen und mehr liegen lassen als jeder andere Gast der Nacht. Der Laden spricht von einem Rekord.
Mindestens 100 Euro Trinkgeld für fünf Döner und drei Portionen Pommes – Jensen Huang (63) hat in Berlin-Schöneberg eine Rechnung hinterlassen, über die der Imbiss noch Tage später spricht.
Der Nvidia-Chef aß in der Nacht nach dem Eröffnungsabend des „Invest in Germany Summit“ (19. Oktober) im „Rüyam Gemüse Kebab“ in der Hauptstraße 36. Begleitet wurde er von seiner Frau und Sicherheitskräften.
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Manche Tage sind einfach anders.
Heute hat ein besonderer Gast bei Ruyam vorbeigeschaut — hat das Team getroffen, unserem Chef Hallo gesagt und ein kleines Etwas an unserer Wand hinterlassen ✍️
Solche Momente bleiben bei uns. #fypシ #rüyamgemüsekebab #gastronomía #specialguest
Instagram · @rueyamgemuesekebap
Bestellt hat Huang fünf Döner mit komplettem Salat, ohne Schärfe, dazu drei Portionen Pommes. Öffentlich wurde der Besuch erst Tage später – über Fotos, die der Imbiss am 23. Oktober zeigte.
Ein Trinkgeld, das den Rahmen sprengt
Die genaue Summe nennt niemand im Laden. Sicher ist nur: Der Milliardär ließ deutlich mehr liegen als üblich, BILD über das beste Trinkgeld.
Mitarbeiter Wissam J. bestätigt die Größenordnung. „Es war dreistellig – er hat schon gut geschmissen“, sagte er über den Gast aus dem Silicon Valley. Mehr will der Laden nicht verraten.
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Erst für Jackie Chan gehalten
Inhaberin Randa M. (46) erkannte den Milliardär zunächst nicht. Erst später fiel der Groschen – es entstanden Erinnerungsfotos und ein Autogramm, das heute an der Restaurantwand hängt.
Der Imbiss veröffentlichte die Bilder am Freitag, 23. Oktober, unter dem Satz „Some days are just different“. In den Kommentaren hielt ein Nutzer Huang für den Schauspieler Jackie Chan.
Der Nvidia-Account „Nvidia AI“ reagierte mit einem Emoji. Rüyam witzelte daraufhin, ob der Döner nun „offiziell von KI angetrieben“ werde.
Der eigentliche Anlass war ein Gipfel
Huang war nicht zum Essen in Berlin. Beim Investitionsgipfel der Bundesregierung im Kraftwerk Berlin traf er Bundeskanzler Friedrich Merz, rund 200 Führungskräfte kamen zu der Veranstaltung.
Nvidia kündigte Beteiligungen an vier deutschen Start-ups an und vereinbarte mit Berlin eine engere Zusammenarbeit bei industrieller KI. Merz nannte am zweiten Tag rund 230 Milliarden Euro zugesagte Investitionen.
„Wir sind entschlossen, Deutschland einen großen Schub zu geben.“
Friedrich Merz, Bundeskanzler
Zwei Tage nach dem Gipfel sprach Huang auf der Entwicklerkonferenz GTC Berlin vor rund 3.000 Zuhörern: „Deutschland hat so viel Talent – legt einfach los!“
Einen Tag später griff der WELT-Newsletter „Am Morgen“ die Geschichte auf. Bild, B.Z., Focus online und heute.at hatten bereits am 24. Oktober berichtet.
Aufmerksamkeit für Berliner Dönerläden gibt es derzeit ohnehin reichlich. Im September eröffnete Frederick Laus veganer Dönerladen in Kreuzberg, vor dem sich zum Start eine lange Schlange bildete.
Ob Rüyam die genaue Summe je öffentlich macht, weiß niemand im Laden. Offen ist auch, ob Huang bei seiner nächsten Berlinreise wieder in der Hauptstraße 36 vorbeikommt.