Monica Lierhaus’ Mutter stirbt, während sie selbst in der Klinik liegt
Bild: KI-generiert
Schicksalsschlag

Monica Lierhaus’ Mutter stirbt, während sie selbst in der Klinik liegt

Monica Lierhaus hat ihre Mutter verloren, während sie selbst nach einem Oberschenkelhalsbruch in der Klinik und in Pflege lag. Jetzt spricht die Moderatorin über den verpassten Abschied – und über das Rehatraining, mit dem sie sich für die Grabrede im Stehen vorbereitete.

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Lierhaus (56) hatte selbst einen Klinikaufenthalt, der parallel zum Sterben ihrer Mutter verlief. Sigrid „Siggi“ Lierhaus (82) starb am 30. Juli 2026 in ihrem Zuhause, an ihrer Seite waren ihre Kinder Thomas und Eva – die Moderatorin war nicht dabei.

Öffentlich wurde das erst Ende Oktober: Ein Interview mit der „Bild“, veröffentlicht ab dem 29. Oktober 2026, machte den Tod der Mutter und den verpassten Abschied bekannt, wie der Focus über den verpassten Abschied berichtet. Darin sagt Lierhaus über ihre Mutter:

„Ihr Verlust ist für meine Geschwister Thomas und Eva und mich riesengroß und reißt ein gewaltiges Loch in unsere Familie. Es ist zumindest ein kleiner Trost, dass sie es nun geschafft hat und nicht mehr leiden muss.“
Monica Lierhaus, Moderatorin

Der Satz endet mit einem Trost, den Lierhaus selbst benennt: Ihre Mutter habe es „geschafft“ und müsse nicht mehr leiden. Der ausgefallene Abschied bleibt trotzdem der Kern des Gesprächs – und der Grund, warum die Familie in diesem Sommer an zwei Fronten kämpfte.

Ein Sturz, zwei Operationen – und der Tod der Mutter sechs Tage nach Lierhaus' Entlassung

Der Sommer begann für Lierhaus mit einem Sturz in ihrer Wohnung: Oberschenkelhalsbruch, zwei Operationen, vier Wochen lang konnte sie das Bein nicht bewegen – der Beinbruch vor dem geplanten RTL-Comeback.

Am 24. Juli 2026 wurde die Moderatorin aus der Klinik entlassen. Sie war weiterhin auf Pflege angewiesen, als wenige Tage später die Nachricht aus dem Elternhaus kam.

Am 30. Juli starb Sigrid Lierhaus mit 82 Jahren. Thomas und Eva waren an ihrer Seite. Monica Lierhaus war zu diesem Zeitpunkt selbst noch auf Pflege angewiesen und nicht bei ihr.

Von der Entlassung aus der Klinik bis zur Rückkehr ins Studio

  1. Juli 2026
    Sturz und zwei Operationen

    Monica Lierhaus bricht sich den Oberschenkelhals und kann das Bein vier Wochen lang nicht bewegen.

  2. 24. Juli 2026
    Entlassung aus der Klinik

    Die Moderatorin kommt nach Hause, bleibt aber weiterhin auf Pflege angewiesen.

  3. 30. Juli 2026
    Tod von Sigrid „Siggi“ Lierhaus

    Sie stirbt mit 82 Jahren in ihrem Zuhause. Thomas und Eva sind an ihrer Seite, Monica nicht.

  4. August 2026
    Beginn der ambulanten Reha

    Lierhaus trainiert täglich drei bis vier Stunden – mit dem Ziel, bei der Beerdigung nicht im Rollstuhl zu sitzen.

  5. September 2026
    Beerdigung der Mutter

    Die Moderatorin hält die Grabrede im Stehen.

  6. 29. Oktober 2026
    Das Interview erscheint

    Ein Gespräch mit der „Bild“ macht den Tod der Mutter und den verpassten Abschied öffentlich.

  7. 30. Oktober 2026
    Weitere Medien greifen die Geschichte auf

    Bekannt wird auch, dass Lierhaus Ende Oktober ins Studio von „RTL Aktuell“ zurückgekehrt ist und wieder ohne Krücken läuft.

Die letzten zwölf Wochen der Familie

Eva Lierhaus beschrieb der „Bild“, die letzten zwölf Wochen vor dem Tod der Mutter seien für die Familie „wirklich hart“ gewesen. Der Klinikaufenthalt ihrer Schwester habe parallel zum Sterbeverlauf der Mutter stattgefunden.

Während Thomas und Eva in den letzten Tagen an der Seite der Mutter waren, kämpfte Monica Lierhaus mit den Folgen ihres Sturzes. Über die Verbindung, die über Jahre per Telefon lief, sagt sie:

„All die Jahre, in denen ich beruflich in der ganzen Welt unterwegs war, war sie in stundenlangen Telefonaten meine Verbindung nach Hause.“
Monica Lierhaus, Moderatorin

Der Satz beschreibt eine Nähe, die ohne Anwesenheit auskam: Telefonate statt Besuche, weil sie beruflich in der ganzen Welt unterwegs war. Bei Katy Karrenbauer verlief der Abschied anders – sie verbrachte elf Tage allein mit ihrer sterbenden Mutter.

Drei bis vier Stunden täglich für die Grabrede

Im August 2026 begann Lierhaus eine ambulante Reha. Sie trainierte täglich drei bis vier Stunden – nicht nur, um wieder laufen zu können, sondern um bei der Beerdigung im September nicht im Rollstuhl sitzen zu müssen.

Bei der Trauerfeier hielt sie die Grabrede im Stehen. Der Rollstuhl, den sie fürchtete, war kein Thema mehr.

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Zurück im Studio von „RTL Aktuell“

Der Beinbruch ist inzwischen verheilt. Lierhaus läuft wieder ohne Krücken und kehrte Ende Oktober 2026 ins Studio von „RTL Aktuell“ zurück.

Am 30. Oktober griffen weitere Medien die Geschichte auf; der Merkur beschreibt das gewaltige Loch, das der Verlust in die Familie reißt.

Offen bleibt, ob Lierhaus in ihrer Sendung über diesen Sommer sprechen wird. In dem Interview hat sie den Trost betont, nicht den Vorwurf – und den Abschied, der fehlte, nicht verschwiegen.