Berichte über Geldsorgen bei Harry und Meghan stützen sich auf Insider
Bild: KI-generiert
Sussexes

Berichte über Geldsorgen bei Harry und Meghan stützen sich auf Insider

Ein anonymer Insider behauptet, Prinz Harry und Meghan hätten nach ihrer Rückkehr nach England Geldsorgen. Harry suche händeringend neue Aufträge, Meghan wolle nicht bei jedem Termin dabei sein. Belege für die Zahlen gibt es nicht – der Palast schweigt.

Veröffentlicht
JUX auf Google folgen

„Geldsorgen, mit denen es sich befassen muss“ – mit diesem Satz fasst ein namentlich nicht genannter Insider die Lage von Prinz Harry (42) und Herzogin Meghan (45) zusammen. Seit der Rückkehr nach Großbritannien Ende August soll auf dem Paar eine finanzielle Belastung lasten, die es öffentlich nie eingeräumt hat.

Der Bericht erschien am 31. Oktober im US-Magazin National Examiner und wurde binnen zwei Tagen international weiterverbreitet. Eine der Fassungen berichtet von anhaltenden Geldsorgen der Sussexes und zitiert denselben anonymen Insider. Deutsche Fassungen folgten am 2. November. Konkrete Zahlen zu Einnahmen und Kosten nennt keine der Veröffentlichungen, bestätigt hat die Angaben weder der Palast noch das Paar.

Harry sucht dem Bericht zufolge mit Hochdruck neue berufliche Möglichkeiten und nutzt dafür seine Kontakte – nicht nur für sich, sondern auch für Meghan. Ganz neu ist der Befund nicht: Schon Anfang Oktober hieß es in einem anderen Bericht, Meghan solle wieder zum Familieneinkommen beitragen. Auch damals blieb die Quelle namenlos.

Kein Gehalt vom Hof

Der Hintergrund ist strukturell. Ende August, kurz nach dem Umzug, stellte der Lord Chamberlain im Auftrag von König Charles III. klar, dass die Sussexes „private citizens“ und keine arbeitenden Royals sind. Für das Paar fällt damit die Rolle weg, aus der sich eine royale Finanzierung ableiten ließe. Laut den Berichten missfiel ihnen diese Klarstellung erheblich.

Meghan setzt nach Darstellung des Insiders andere Prioritäten: Sie konzentriert sich auf die Kinder Archie und Lilibet und auf ihre Lifestylemarke As Ever. An jedem von Harrys Terminen teilzunehmen, lehne sie ab. Die Folge sei, dass das Paar mehr Zeit getrennt verbringt als gewünscht – der Bericht deutet das als Belastung für die Ehe, ohne einen Beleg dafür zu liefern.

Umfrage
Lädt

Allein in London, gemeinsam in Nottingham

Öffentlich sichtbar ist vor allem, wie unterschiedlich die beiden inzwischen terminieren. Am 21. September trat Harry allein bei den WellChild Awards in London auf, am 9. Oktober saß er allein auf der Tribüne eines Rugbyspiels in Leicester. Meghan zeigte sich am 7. Oktober zum Nachmittagstee mit Malala Yousafzai im Londoner Claridge's – ohne Harry.

In Nottingham besuchten beide am 15. Oktober das Community Recording Studio und den Himmah Hub – der erste gemeinsame Auftritt seit der Rückkehr. Zuvor waren sie Hand in Hand bei einem Mittagessen in einem Pub in den Cotswolds gesehen worden. Ein Bild, das der These von der Ehekrise widerspricht.

Von der Rückkehr zum Geldsorgen-Bericht

  1. Juli 2026
    Besuch beim König

    König Charles III. hat Harry, Meghan und die Kinder auf seinem Landsitz zu Gast.

  2. Ende August 2026
    Umzug nach Großbritannien

    Die Familie verlässt Kalifornien, das US-Anwesen bleibt in ihrem Besitz.

  3. August/September 2026
    Der Palast grenzt ab

    Der Lord Chamberlain erklärt im Auftrag des Königs, die Sussexes seien private citizens und keine arbeitenden Royals.

  4. 21. September 2026
    Harry allein in London

    Er nimmt ohne Meghan an den WellChild Awards teil.

  5. 15. Oktober 2026
    Gemeinsamer Auftritt

    In Nottingham zeigen sich beide erstmals seit dem Umzug zusammen in der Öffentlichkeit.

  6. 31. Oktober 2026
    Der Bericht

    Der National Examiner verbreitet die Aussage eines anonymen Insiders über Geldsorgen und Auftragssuche.

Versöhnung als Gegenerzählung

Zehn Tage vor dem Bericht hatte Harry öffentlich ein anderes Thema gesetzt: die Familie. In der GQ sagte er, das Wichtigste sei die Versöhnung – und machte damit ein Angebot an Bruder William und den König.

„Bei allem, was sonst in der Welt los ist: Das Wichtigste ist, sich zu versöhnen. Das ist der entscheidende Punkt.“
Prinz Harry, Herzog von Sussex, im Gespräch mit der GQ

Ein Sprecher betonte anschließend, das sei keine Kritik an William. Harry sagte zugleich: „Und manche wollen nicht, dass es klappt. Ich will, dass es klappt.“ Damit stehen zwei Erzählungen nebeneinander: der Mann, der die Familie zusammenführen will, und der Mann, der laut Bericht Aufträge für sich und seine Frau sucht. Beides schließt sich nicht aus – belegen lässt sich nur das Zitat, nicht die Geldsorgen.

Offen bleibt, ob das Paar die Angaben je bestätigt oder dementiert. Der Palast hat sich bislang nicht geäußert, und solange weder eine Einnahme noch eine Ausgabe mit Zahl und Datum genannt wird, bleibt der Bericht eine Behauptung mit einer Quelle ohne Namen. Der nächste belastbare Hinweis wäre ein neuer Vertrag – angekündigt ist bislang keiner.