Hailey Bieber (29) hat öffentlich gemacht, dass sie nach der Geburt ihres Sohnes Jack Blues unter einer prämenstruellen dysphorischen Störung litt, kurz PMDS. Sie sagte das nicht in einer Talkshow, sondern in einem WWD-Exklusivinterview zu PMDS und Rhode, das am 30. Oktober 2026 erschien. Daran hängt eine Zusage von fünf Millionen US-Dollar.
Ihr Satz dazu ist nüchtern: „Nach der Geburt meines Sohnes hatte ich damit zu kämpfen, und es gibt einfach nicht viele Gespräche oder Forschung dazu.“ Jack Blues kam im August 2024 zur Welt, Ende August 2026 wurde er zwei Jahre alt.
Fünf Millionen für eine Lücke in der Forschung
Das Geld soll die Lücke schließen, die sie selbst beschreibt. Rhode zahlt fünf Millionen US-Dollar über drei Jahre an die Foundation for Women's Health; die Vergabe der Fördermittel an Forschungseinrichtungen in den USA wird für 2027 erwartet.
Bieber begründet den Schritt mit dem Gefühl, allein gewesen zu sein. In dem Independent-Bericht über die einsame Reise mit PMDS steht genau dieser Ton im Zentrum – sie beschreibt Gespräche als Gegenmittel:
„Gespräche lassen mich persönlich weniger allein fühlen. Wenn wir uns miteinander identifizieren können und über die Dinge sprechen, mit denen wir uns herumschlagen, fühlt sich das wie eine weniger einsame Reise an.“
Die „erstmals“-Erzählung hat einen Haken
So neu ist das Geständnis nicht, wie es in der deutschen Berichterstattung teils klingt. Bereits im März 2026 war in Berichten über die Podcastfolge 128 von SHE-MD von einer PMDS-Diagnose Biebers nach der Geburt die Rede – dort ging es auch um postpartale Angst, ein Uterus-Septum und eine starke Blutung nach der Entbindung.
Die deutsche Aufnahme der WWD-Aussagen folgte am 2. November 2026, unter anderem bei Promiflash, internationale Agenturmeldungen einen Tag später. Neu an der Geschichte ist damit weniger das Leiden als die Summe, die nun daran hängt.
Von der Geburt bis zur Millionen-Zusage
- August 2024Sohn Jack Blues kommt zur Welt
Hailey und Justin Bieber bekommen ihr erstes Kind.
- 4. März 2026Podcastfolge 128 von SHE-MD
In der Berichterstattung dazu ist erstmals von einer PMDS-Diagnose Biebers nach der Geburt die Rede, außerdem von postpartaler Angst und einem Uterus-Septum.
- 22. August 2026Jack Blues wird zwei
Der Sohn der Biebers feiert seinen zweiten Geburtstag.
- 30. Oktober 2026WWD veröffentlicht das Exklusivinterview
Rhode kündigt fünf Millionen US-Dollar über drei Jahre für die Foundation for Women's Health an.
- 2. November 2026Deutsche und internationale Aufnahme
Promiflash greift die PMDS-Diagnose auf, Agenturmeldungen verbreiten die WWD-Zitate.
- 2027Erste Vergaberunde erwartet
Die Fördermittel sollen an Forschungseinrichtungen in den USA gehen.
Was sie anderen Betroffenen mitgibt
Bieber bleibt nicht bei sich selbst. Sie fühle sich von Frauengesundheit angezogen, sagt sie: Eine Schwester habe mit PMOS zu kämpfen, Freundinnen mit Endometriose und anderen sehr spezifischen Leiden. Ihr Rat an Betroffene ist ein Satz: „Vertrau deiner Intuition.“
Auch die Zeit nach der Entbindung beschreibt sie als Ausnahmezustand: „Es passiert so viel, wenn man schwanger ist, während der Geburt.“ Dass dieses Schweigen nicht nur sie betrifft, zeigt Hazel Bruggers Benennung ihrer postpartalen Depression im September 2026.
Was 2027 entschieden wird
Zugesagt sind fünf Millionen Dollar, ausgegeben ist noch nichts. Nach dem Plan der Marke sollen die ersten Fördermittel 2027 an Forschungseinrichtungen in den USA gehen. Bis dahin ist offen, welche Projekte tatsächlich Mittel erhalten und wie viel davon ankommt.
Bieber selbst hat den Maßstab geliefert: Es gebe „einfach nicht viele Gespräche oder Forschung“ zu PMDS, sagte sie der WWD. Ob aus der Ankündigung Studien werden, entscheidet sich in der ersten Vergaberunde 2027.
