Jennifer Iglesias verweist Realitystars auf härtere Berufe
Jennifer Iglesias (25) rechnet in einer Instagram-Story mit Reality-Kollegen ab, die sich über ihre Drehs beschweren – obwohl sie freiwillig teilnehmen und dafür Gage kassieren. Die „Love Island“-Siegerin von 2022 sagt: „Seid mal Krankenschwester.“
Jennifer Iglesias (25) hat genug von den Tränen ihrer Branche. In einer Instagram-Story rechnete die Reality-TV-Teilnehmerin mit Kolleginnen und Kollegen ab, die sich nach Drehschluss über die Strapazen ihrer Formate beschweren – obwohl sie freiwillig zugesagt und dafür kassiert haben. Ihr Vorwurf: Wer die Gage nimmt, darf hinterher nicht weinen.
„Ich finde alle anderen Jobs milliardenmal anstrengender, als Realitystar zu sein. Also, seid mal Krankenschwester, geht mal im Einzelhandel arbeiten, das ist krasse Arbeit.“
Jennifer Iglesias, Reality-TV-Teilnehmerin
Der Kern der Ansage ist ein Vergleich mit Berufen ohne Kamera. Iglesias steht seit 2022 selbst regelmäßig für Formate vor der Kamera und kennt den Ablauf von Drehtagen. Ihr Satz richtet sich an alle, die dieselbe Freiwilligkeit anders erzählen. Wie schnell TV-Geld am Ende trotzdem weg sein kann, zeigt der Fall von Jenny Elvers und ihren Gagen.
Seit 2022 im Dauerbetrieb
Iglesias ist keine Gelegenheitskandidatin. 2022 gewann sie an der Seite von Nico Müller die siebte Staffel „Love Island“ und zog im selben Jahr ins „Promi Big Brother“-Haus. 2025 kamen „Match My Ex“, „Prominent getrennt“, „Love Island VIP“ und ein Boxkampf bei „Fame Fighting“ dazu.
Vom Love-Island-Sieg zur Instagram-Abrechnung
2022
Sieg bei „Love Island“
Iglesias gewinnt an der Seite von Nico Müller die siebte Staffel und zieht im selben Jahr ins „Promi Big Brother“-Haus ein.
2025
Vier Formate und ein Boxkampf
Teilnahmen an „Match My Ex“, „Prominent getrennt“ und „Love Island VIP“ sowie ein Boxkampf bei „Fame Fighting“.
2026
„The 50“, „Dschungel Divas“, „Der Promihof“
Sie ist bei Prime Video in „The 50“, in „Dschungel Divas“ und in der zweiten Staffel von „Der Promihof“ zu sehen.
17. Oktober 2026
Fame Fighting 4 in Essen
Iglesias tritt in der Grugahalle an.
1./2. November 2026
Die Instagram-Story
Iglesias veröffentlicht ihre Abrechnung mit jammernden Kollegen; inside-starnews berichtet am 2. November erstmals darüber.
3. November 2026
Promiflash und kukksi ziehen nach
Die Story erreicht mit denselben Zitaten ein breiteres Publikum.
Kritik an Datingshows und Temptation Island
Ein zweiter Teil ihrer Abrechnung richtet sich gegen Datingshows. Iglesias nimmt sich Kandidatinnen vor, die sich dort auf Männer mit schlechtem Ruf einlassen und danach öffentlich weinen. Auch Paare, die freiwillig zu „Temptation Island“ gehen und anschließend über die ausgestrahlten Bilder klagen, bekommen ihr Fett weg.
„Oder da gibt's noch eine Person, die heult dann rum und sagt: „Temptation Island. Ich kann diese Bilder nicht sehen. Die sind so hart für mich.“ Ja, Bro, wieso gehst du dann auch zu „Temptation Island“?“
Jennifer Iglesias, Reality-TV-Teilnehmerin
Namen nennt sie in keinem ihrer Sätze, keiner der Kritisierten wird konkret. Das dämpft den Ton nicht: „Ich krieg Puls vor der Dummheit der Menschen!“, sagt sie, und sie könne „diese ganzen Sachen und Themen nicht mehr ernst nehmen“.
Eigene Belastung, klare Haltung zur Gage
Ganz ohne Zugeständnis kommt die Abrechnung nicht aus. Iglesias räumt ein, dass Drehs belastend sein können, und nennt als eigenes Beispiel die Produktion „Dschungel Divas“ – bei dem Start von „Dschungel Divas“ mit 200.000-Euro-Jackpot kämpften zehn Reality-Größen wie Micaela Schäfer und Giulia Siegel im kolumbianischen Dschungel. Der Unterschied liege für sie in der Freiwilligkeit: Wer unterschreibt, wisse, worauf er sich einlässt.
„Ich kann nicht sagen, ich mach's für die Gage, ich bin dabei, und dann aber on cam heulen.“
Einen Tag später zogen größere Portale nach. Zitate bei Promiflash am 3. November machte die Aussagen einem breiteren Publikum bekannt, kukksi folgte mit derselben Stoßrichtung.
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Offen ist nur, ob aus der Story mehr wird als eine Abrechnung im Vorbeigehen. Iglesias hat keine Namen genannt, bislang ist keine öffentliche Reaktion einer der Angesprochenen bekannt. Sollte eine kommen, fällt sie in dieselbe Öffentlichkeit, in der sie jetzt ausgeteilt hat.