Tierärztin erhebt schwere Vorwürfe nach Timmy-Freilassung
PanoramaWal-Rettung eskaliert

Tierärztin erhebt schwere Vorwürfe nach Timmy-Freilassung

Buckelwal Timmy ist frei, doch nach der Rückkehr der „Fortuna B“ verschärft sich der Streit um die Rettungsaktion. Tierärztin Kirsten Tönnies erhebt schwere Vorwürfe gegen Teile der Crew – zugleich bleiben Zustand, Aufenthaltsort und Tracker-Daten des Wals unklar.

Liveticker

Die Rettung von Buckelwal Timmy 2026

Seit Anfang März 2026 strandet der Buckelwal Timmy immer wieder in flachen Buchten vor der Insel Poel in Mecklenburg-Vorpommern. Helfer und Behörden ringen wochenlang um seine Rettung, während sich der Zustand des Wals verschlechtert. Nach einem riskanten Transport in die Nordsee wird Timmy schließlich freigelassen, doch die Daten seines Peilsenders bleiben unklar.

Erstellt: 21.04.2026, 13:23Aktualisiert: 20.05.2026, 16:06

20.04.2026, 10:20

Timmy schwimmt los und bleibt wieder stecken

Bei steigendem Wasserstand schwamm der vor Poel gestrandete Buckelwal los. Nach etwa zwei Stunden stoppte er jedoch wieder in der Bucht Kirchsee.

Zuvor hatte Timmy mehrfach die Richtung geändert. Der kurzzeitige Aufbruch brachte deshalb keine dauerhafte Befreiung aus der Bucht.

16.04.2026, 14:00

Private Rettungsaktion beginnt am Hafen Kirchdorf

Die von Karin Walter-Mommert und Walter Gunz finanzierte Rettungsaktion startete sichtbar vor Ort. Ein Lkw-Konvoi mit Mobilkränen, Schwimmpontons und Rohren traf am Hafen von Kirchdorf ein.

Helfer gingen direkt an den Wal heran und legten schützende Tücher auf seine Haut.

15.04.2026, 18:35

Behörden erlauben privaten Rettungsversuch

Nach der Prüfung eines privaten Konzepts informierte Umweltminister Till Backhaus, dass ein weiterer Rettungsversuch für Timmy zugelassen werde.

Der damalige Plan sah vor, den Buckelwal lebend in Richtung Nordsee und gegebenenfalls weiter in den Atlantik zu bringen.