Erneut Krebs: Tumor in der Leber entdeckt
Jörg Dahlmann kämpft erneut gegen den Krebs. Am 16. Juni 2026 gab der 67-Jährige in einem Gespräch mit RTL bekannt: „Bei mir wurde ein Tumor in der Leber festgestellt.“ Erste Beschwerden in den Gallengängen hatten ihn zum Arzt geführt – nun steht eine Operation an, bei der ein Teil der Leber und voraussichtlich auch die Galle entfernt werden sollen.
Dahlmann führt die erneute Erkrankung auf eine genetische Veranlagung zurück. „Mein Vater, Großvater und Onkel erkrankten alle mit 44, 40 und 36 Jahren an Darm- oder Magenkrebs und sind daran gestorben“, sagte er. „Ich habe einen Gen-Fehler. Mir fehlt das Reparatur-Gen beziehungsweise das Gen, das den Körper sich gegen Krebs wehren lässt.“ Trotz der Diagnose zeigt er sich kämpferisch.
„Ich bin erst 67. Ich will auf jeden Fall noch ein paar Jahre leben und das schaffe ich auch“, so Dahlmann weiter. Der Krebs hat ihn bereits mehrfach heimgesucht: 2005 wurde Darmkrebs diagnostiziert, später folgten Hautkrebs und 2016 Prostatakrebs. Jede Diagnose zog eine Operation nach sich.
Krebs als ständiger Begleiter
Bereits nach seiner Darmkrebs-Operation 2005 sprach Dahlmann offen über psychische Folgen: Die Zeit danach habe ihn schwer belastet, zeitweise habe er nicht mehr leben wollen. Nun zwingt ihn der Lebertumor, berufliche Pläne aufzugeben. Eigentlich sollte er während der Fußball-Weltmeisterschaft gemeinsam mit Kommentatoren-Kollege Béla Réthy im türkischen Robinson Club Camyuva moderieren. Stattdessen steht jetzt seine Gesundheit im Vordergrund.
Zuletzt hatte Dahlmann 2025 an der RTL-Show „Das große Promi-Büßen“ sowie am Dschungelcamp teilgenommen. Der gebürtige Wuppertaler begann seine journalistische Laufbahn bei regionalen Zeitungen und studierte in Gießen. Erste Fernseherfahrungen sammelte er beim ZDF, wo er über große Sportereignisse wie Fußball-Welt- und Europameisterschaften sowie Olympische Spiele berichtete.
Kommentatorenstimme mit Kultstatus
Später wechselte der Sportjournalist zu privaten Sendern: Premiere, Sat.1 (dort war er Teil des „ran“-Teams), Sport1 und Sky. Mit seiner markanten Stimme und emotionalem Kommentarstil prägte er die deutsche TV-Sportberichterstattung über Jahrzehnte. Nun muss er pausieren – wann genau die Operation stattfindet, ist noch unklar. Doch Dahlmann zeigt sich fest entschlossen, auch diese Krise zu überstehen.





