Trump feiert Rapperin als 'so hot, so great'
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PromisMinajs Trump-Wende

Trump feiert Rapperin als 'so hot, so great'

Bei einem Lunch im Rosengarten überschüttete US-Präsident Trump die Rapperin mit Lob. Einst kritisierte sie seine Politik – nun nennt sie sich seinen 'größten Fan'.

Skurriler Lunch im Weißen Haus

US-Präsident hat bei einem „Rose Garden Club Lunch“ am Montag die Rapperin Nicki Minaj mit überschwänglichem Lob überhäuft. „She's a fantastic person and she's a woman that's respected by everybody, and she's got real talent“, sagte Trump laut übereinstimmenden Berichten. Zudem nannte er die 43-Jährige „so hot, so great“. Minaj saß in der ersten Reihe und erhielt mehrere Shout-Outs des Präsidenten.

Vom Kritiker zum „größten Fan“

Noch 2018, während Trumps erster Amtszeit, kritisierte Minaj öffentlich dessen Einwanderungspolitik. 2020 erklärte sie, sie sei kein Fan von Trump und werde nicht auf den „Donald-Trump-Zug“ aufspringen. Der Wendepunkt kam während der Corona-Pandemie, als Minaj sich zunehmend gegen Covid-Impfungen positionierte und schließlich Ende 2025 erstmals ein Video des Weißen Hauses teilte, das Trumps Anti-Trans- und Anti-Einwanderungspolitik anpries.

Im Dezember 2025 trat sie überraschend beim „AmericaFest 2025“ der konservativen Organisation Turning Point USA auf und sprach von Trump als „unserem gutaussehenden Präsidenten“. Wenige Wochen später, beim Trump Accounts Summit im Januar 2026, erklärte sie: „I will say that I am probably the president's number one fan, and that's not going to change.“

I will say that I am probably the president's number one fan, and that's not going to change.
Nicki Minaj (US-Rapperin)

Minaj verpflichtete sich zudem, zwischen 150.000 und 300.000 Dollar zur Finanzierung der Trump Accounts beizutragen – staatlich geförderte Investmentkonten für Neugeborene.

Spekulationen um Begnadigung ihres Mannes

Hinter Minajs radikaler Kehrtwende werden politische Motive vermutet. Ihr Ehemann Kenneth Petty ist als Sexualstraftäter registriert und wurde 1995 wegen versuchter Vergewaltigung verurteilt. Kritiker werfen der Rapperin vor, ihre Trump-Unterstützung könne darauf abzielen, eine Begnadigung für Petty zu erwirken – ähnlich wie bei anderen Rappern, denen Trump bereits geholfen hatte.

Minaj selbst hat einen solchen Zusammenhang nie eingeräumt. Auf die massive Online-Kritik, insbesondere aus der LGBTQ+-Community, reagierte sie trotzig: „Der Hass oder das, was die Leute sagen, beeinflusst mich überhaupt nicht. Es motiviert mich sogar, ihn noch mehr zu unterstützen.“ Zum Abschluss des Rose-Garden-Lunchs ließ Trump seine berühmte Playlist abspielen, beginnend mit „YMCA“.

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