Tierärztin erhebt schwere Vorwürfe nach Timmy-Freilassung
PanoramaWal-Rettung eskaliert

Tierärztin erhebt schwere Vorwürfe nach Timmy-Freilassung

Buckelwal Timmy ist frei, doch nach der Rückkehr der „Fortuna B“ verschärft sich der Streit um die Rettungsaktion. Tierärztin Kirsten Tönnies erhebt schwere Vorwürfe gegen Teile der Crew – zugleich bleiben Zustand, Aufenthaltsort und Tracker-Daten des Wals unklar.

Liveticker

Buckelwal Timmy

Es ist traurige Gewissheit: Timmy wurde tot in Dänemark angespült.

24.04.2026, 14:32

Gunz will Transport weiter finanzieren

Mediamarkt-Mitgründer Walter Gunz erklärte, die private Initiative wolle den geplanten Transport des Wals weiterverfolgen. Bisherige Versuche waren gescheitert oder nicht mehr umsetzbar.

24.04.2026, 12:52

Rettung bleibt ohne grünes Licht

Der geschwächte Buckelwal lag weiter in der für ihn gebaggerten Kuhle vor der Insel Poel. Das private Helferteam plante eine weitere Rettungsaktion.

Ein grünes Licht des Umweltministeriums lag zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht vor.

24.04.2026, 10:44

Backhaus sieht sich Lage vor Ort an

Umweltminister Till Backhaus machte sich am Morgen vor Ort ein Bild von der Lage des gestrandeten Wals vor Poel.

Die eigentliche Rettung stand zu diesem Zeitpunkt nicht unmittelbar bevor. Als möglicher Termin rückte frühestens Sonntag in den Fokus.

24.04.2026, 08:22

Lastkahn-Plan wird konkretisiert

Das Rettungsteam erklärte, Timmy solle mit einem Netz angehoben und mit einer 15 Meter breiten, absenkbaren Barge transportiert werden. Ziel blieb, das Tier aus der Kuhle in eine Rinne und dann weiter Richtung Atlantik zu bringen.

Am Konzept waren nach Angaben der Beteiligten noch Nacharbeiten nötig.

24.04.2026, 05:50

Timmy atmet weiter in der Kuhle

Am frühen Freitagmorgen war auf Livestream-Bildern kaum Bewegung zu erkennen. Timmy atmete jedoch weiter.

Die Lage vor Poel galt weiter als unverändert. Eine Bewegung des Wals durch das Rettungsteam wurde für den Tag zunächst nicht erwartet.

23.04.2026, 21:10

40 Meter Rinne sind ausgebaggert

Für Buckelwal Timmy sollte eine 110 Meter lange, zehn Meter breite und zwei Meter tiefe Rinne zum tieferen Fahrwasser gebaggert werden. Nach Angaben des beauftragten Unternehmers Fred Babbel waren bis zum Abend 40 Meter geschafft.

Die Rinne sollte dem festliegenden Wal einen Weg aus dem flachen Bereich ermöglichen.

23.04.2026, 21:03

Konzept muss nachgebessert werden

Bei einer Lagebesprechung am Abend wurde klar, dass der jüngste Rettungsplan für Timmy noch nicht umgesetzt werden konnte.

Nach Angaben des beauftragten Baggerunternehmers Fred Babbel waren am Konzept noch Nacharbeiten nötig. Das Umweltministerium sollte dafür Punkte benennen.

23.04.2026, 21:00

Transport frühestens Sonntag oder Montag

Die private Initiative konnte ihren jüngsten Rettungsplan zunächst nicht umsetzen. Nach einer Lagebesprechung hieß es, am Konzept müssten noch Punkte nachgearbeitet werden.

Fred Babbel sagte, er hoffe auf grünes Licht und rechne frühestens am Sonntag oder Montag mit einem Abtransport des Wals vom Liegeplatz.

23.04.2026, 12:28

Neuer Plan setzt auf eine Barge

Die private Walretter-Initiative brachte eine neue technische Variante ins Spiel. Timmy sollte demnach mit einer sogenannten Barge transportiert werden.

Die rund 15 Meter breite, absenkbare Plattform sollte aus dem Hamburger Raum kommen und von Schleppern gezogen werden.

23.04.2026, 07:52

Polizei beobachtet Timmy über Nacht

Der vor Poel gestrandete Buckelwal lag weiter in der Kuhle am Ende der Kirchsee. Die Wasserschutzpolizei beobachtete das Tier die ganze Nacht.

20.04.2026, 08:20

Timmy schwimmt los und bleibt wieder stecken

Bei steigendem Wasserstand schwamm der vor Poel gestrandete Buckelwal los. Nach etwa zwei Stunden stoppte er jedoch wieder in der Bucht Kirchsee.

Zuvor hatte Timmy mehrfach die Richtung geändert. Der kurzzeitige Aufbruch brachte deshalb keine dauerhafte Befreiung aus der Bucht.