Bis zu 40 Grad am Mittwoch – DWD warnt vor extremer Wärmebelastung
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Bis zu 40 Grad am Mittwoch – DWD warnt vor extremer Wärmebelastung

Der Deutsche Wetterdienst erwartet am 2. Juli 2025 den heißesten Tag des Jahres mit Temperaturen bis zu 40 Grad. Besonders entlang der Rheinschiene herrscht extreme Wärmebelastung und eine hohe UV-Gefahr.

Heißester Tag des Jahres droht

Am Mittwoch, dem 2. Juli 2025, steuert Deutschland auf den bislang heißesten Tag des Jahres zu. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor Temperaturen von bis zu 40 Grad – vor allem entlang der Rheinschiene und im Süden.

Bereits am Dienstag kletterte das Thermometer in Kitzingen (Bayern) auf 37,8 Grad – der höchste Wert des Jahres. Auch Saarbrücken-Burbach meldete 37,6 Grad. Jetzt erwartet der DWD eine noch heißere Luftmasse.

Dann wird der Höhepunkt erreicht, und es kann durchaus sein, dass wir lokal an die 40 Grad rankommen.
Nico Bauer, DWD-Meteorologe
Außer im äußersten Nordwesten verbreitet starke Wärmebelastung. Im Westen und Südwesten überregional auch extreme Wärmebelastung.
Nico Bauer, DWD-Meteorologe

Extreme Wärmebelastung bedeutet gefühlte Temperaturen über 38 Grad – und kaum nächtliche Abkühlung. In Berlin und Brandenburg sind bis zu 39 Grad möglich, in Köln um 38 Grad, in Hamburg um 35 Grad. Tropennächte mit Tiefstwerten nicht unter 20 Grad verschärfen die Situation, besonders in den westlichen Landesteilen.

Ursache ist eine sogenannte Hitzekuppel: Ein blockierendes Hochdruckgebiet hält heiße Luft aus Nordafrika und Südwesteuropa wie einen Deckel über Mitteleuropa fest. Der DWD warnt zudem vor einer sehr hohen gesundheitlichen Gefährdung durch UV-Strahlung der Stufen 8 und 9.

Allzeitrekord in Sichtweite

Die erwarteten 40 Grad liegen nur knapp unter dem deutschen Hitzerekord: Am 25. Juli 2019 wurden in Tönisvorst und Duisburg-Baerl (Nordrhein-Westfalen) 41,2 Grad gemessen – der höchste je registrierte Wert. Sollten die heißesten Prognosen zutreffen, könnte sogar der Juli-Rekord von 40,3 Grad fallen.

Der Juni 2025 war mit einer Durchschnittstemperatur von 18,5 Grad um 3,1 Grad wärmer als das langjährige Mittel (1961–1990). In Köln wurden im Juni 18 Sommertage und 10 Tropennächte gezählt – ein deutliches Zeichen des Klimawandels.

Eine Kaltfront aus Westen soll am Donnerstag für Abkühlung sorgen und die Temperaturen zum Wochenende hin auf 20 bis 28 Grad sinken lassen. Der Deutsche Tourismusverband zeigte sich dennoch besorgt: „Die Sommermonate sind in vielen deutschen Städten die touristische Hoch-Zeit“, sagte DTV-Geschäftsführer Norbert Kunz laut ZDFheute.

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