Tierärztin erhebt schwere Vorwürfe nach Timmy-Freilassung
PanoramaWal-Rettung eskaliert

Tierärztin erhebt schwere Vorwürfe nach Timmy-Freilassung

Buckelwal Timmy ist frei, doch nach der Rückkehr der „Fortuna B“ verschärft sich der Streit um die Rettungsaktion. Tierärztin Kirsten Tönnies erhebt schwere Vorwürfe gegen Teile der Crew – zugleich bleiben Zustand, Aufenthaltsort und Tracker-Daten des Wals unklar.

Liveticker

Buckelwal Timmy

Timmy schwimmt jetzt frei in der Nordsee. Er ist mit einem Peilsender versehen. Alle Details zum weiteren Verlauf gibt es hier im Liveticker.

05/01/2026, 01:37 PM

Schlepper fährt wieder Richtung Norden

Der Transportverband mit Timmy nahm wieder Kurs nach Norden. Für die nächsten Stunden sollte die Fahrt weiter in Richtung Atlantik laufen, bevor Wetter und Seegang über das weitere Vorgehen entscheiden.

Damit blieb eine Freisetzung noch am selben Tag möglich, war aber weiterhin nicht gesichert.

05/01/2026, 01:30 PM

Freisetzung gegen 17 Uhr angepeilt

Für Timmys Freisetzung wurde ein Zeitfenster um etwa 17 Uhr genannt. Die Entscheidung blieb vom Wetter, vom Tageslicht und von ausreichend sicheren Wellenbedingungen abhängig.

Ein Peilsender war zu diesem Zeitpunkt bereits am Wal angebracht. Der genaue Ort der Freisetzung blieb offen.

05/01/2026, 01:17 PM

Aussetzort bleibt weiter offen

Kurz nach 15 Uhr war weiter unklar, ob Timmy nahe Skagen aus der Barge gelassen werden sollte oder ob der Schleppverband die Fahrt in Richtung norwegischer Küste fortsetzt.

Die offene Routenfrage zeigte, dass die Helfer den ursprünglichen Nordsee-Plan noch nicht endgültig aufgegeben hatten.

05/01/2026, 01:09 PM

Helfer arbeiten direkt an der Barge

Auf der Barge waren mehrere Helfer des Rettungsteams zu sehen. Timmys Schwanzflosse ragte unter den Sonnensegeln hervor.

Der Wal wurde wiederholt mit Wasser übergossen und zeigte weiter Atmung durch eine Fontäne.

05/01/2026, 01:07 PM

Barge fährt geflutet Richtung Skagen

Der Schleppverband bewegte sich mit rund 4,1 Knoten weiter Richtung Skagen. Gleichzeitig wurde die Barge weiter mit Wasser gefüllt.

Die laufende Flutung hielt die Möglichkeit offen, Timmy kurzfristig aus dem Lastkahn schwimmen zu lassen.

05/01/2026, 12:52 PM

Konvoi sucht wieder nördlicheres Wasser

Der Verband aus Fortuna B, Robin Hood und Barge bewegte sich wieder in nördlicher Richtung. Ziel war ein geeigneteres Gebiet mit seichterem Wasser für eine mögliche Freisetzung.

Damit verschob sich der Plan weiter weg von einer klaren Nordsee-Aussetzung und hin zu einer kurzfristigen Lösung vor der dänischen Küste.

05/01/2026, 12:42 PM

Tracker sitzt, Barge bleibt vorbereitet

Am Wal war ein Tracker angebracht, während die Barge für eine schnelle Öffnung vorbereitet blieb. Der Transport hatte zuvor längere Zeit in ruhigeren Gewässern gekreist.

Damit sollte Timmy nach einer möglichen Freisetzung weiter verfolgbar bleiben.

05/01/2026, 12:24 PM

Timmy bewegt sich von der Wand weg

In der geöffneten Barge strömte weiter Wasser nach, während Timmy sich langsam von der Seitenwand entfernte. Der Wal musste sich noch drehen, um den Weg zum offenen Heck und hinaus ins Meer zu finden.

Der Schleppverband befand sich zu diesem Zeitpunkt zwischen Skagen und Frederikshavn. Damit lief die Freisetzung nicht wie ursprünglich geplant weiter draußen in der Nordsee, sondern noch im Bereich vor der dänischen Küste an.

05/01/2026, 12:21 PM

Barge offen, Timmy kann heraus

Das Sicherungsnetz am Heck des Lastkahns wurde entfernt. Damit war die Barge geöffnet und Timmy konnte sie grundsätzlich aus eigener Kraft verlassen.

Rund um die Meerenge herrschte weiter reger Schiffsverkehr. Zugleich blieb der Wellengang ein Problem, weshalb die Freisetzung deutlich näher an Dänemark vorbereitet wurde als ursprünglich vorgesehen.

05/01/2026, 12:16 PM

Barge wird für Freisetzung geflutet

Der Lastkahn wurde weiter mit Wasser gefüllt, während die Vorbereitungen für eine kurzfristige Freisetzung liefen. Timmy befand sich zu diesem Zeitpunkt noch an Bord.

Mit dem entfernten Hecknetz war der entscheidende Schritt getan: Der Wal konnte nicht mehr nur transportiert werden, sondern bekam erstmals die direkte Möglichkeit, aus der Barge ins offene Wasser zu schwimmen.

05/01/2026, 12:11 PM

Schlepper dockt an der Barge an

Einer der Schlepper dockte an der Barge an. Auf Luftbildern war zu erkennen, dass Timmy im hinteren Bereich des Containers lag und sein Kopf nicht zur Öffnung zeigte.

Für eine selbstständige Freisetzung musste der Buckelwal seine Position verändern. Offen blieb, wie schnell die weiteren Vorbereitungen abgeschlossen werden konnten.

05/01/2026, 12:01 PM

Freisetzung vor Dänemark rückt näher

Die geplante Freisetzung vor der dänischen Küste warf mehrere offene Fragen auf: Ob Timmy die Barge selbst verlassen kann, ob er anschließend stabil schwimmt und ob er sich vom Land weg orientiert.

Besonders kritisch blieb das Risiko einer erneuten Strandung. Eine aktive Rettung durch dänische Stellen galt weiterhin nicht als wahrscheinlich.

05/01/2026, 11:43 AM

Meerenge wird als Aussetzort genannt

Am frühen Nachmittag verdichteten sich Hinweise, dass Timmy nicht erst weiter draußen in der Nordsee, sondern bereits im Bereich der Meerenge bei Skagen freigelassen werden soll.

Der ursprüngliche Plan, den Wal weiter in Richtung Nordsee zu bringen, geriet durch hohen Wellengang und die angespannte Lage im Seegebiet unter Druck.

05/01/2026, 11:00 AM

GPS-Sender soll Timmy verfolgbar machen

Für die Zeit nach der Freisetzung wurde ein GPS-Sender vorbereitet. Damit sollte Timmys Position nach dem Verlassen der Barge weiter nachvollziehbar bleiben.

Die Standortdaten sollten nicht öffentlich abrufbar sein, sondern den Verantwortlichen der Rettungsaktion und den zuständigen Stellen zur Verfügung stehen.

05/01/2026, 10:53 AM

Konvoi sucht ruhigere Stelle

Positionsdaten zeigten, dass sich die Barge mit den Begleitschleppern wieder südwärts bewegte. Der Kurs deutete darauf hin, dass eine ruhigere Stelle in der Ostsee gesucht wurde.

Damit rückte ein kontrollierter Ort für die Freisetzung in den Fokus. Zugleich sollte offenbar vermieden werden, Timmy unter zu riskanten Bedingungen abrupt aus der Barge zu lassen.