Timmy schwimmt jetzt frei in der Nordsee. Er ist mit einem Peilsender versehen. Alle Details zum weiteren Verlauf gibt es hier im Liveticker.
05/01/2026, 10:20 AM
Gegen Mittag liefen Vorbereitungen für eine mögliche Freisetzung in den späten Nachmittagsstunden. Parallel wurde daran gearbeitet, den Sender am Wal anzubringen.
Auch das Hecknetz der Barge sollte so vorbereitet werden, dass es im Notfall schnell entfernt werden kann. Dieser Schritt war wichtig, falls Timmy wegen Stress oder Gefahr früher aus dem Lastkahn gelassen werden müsste.
05/01/2026, 09:05 AM
Vor Skagen zeigte sich erneut Bewegung im Schleppverband. Die „Fortuna B“ steuerte wieder in südliche Richtung, während der Konvoi offenbar weiter im Bereich vor der dänischen Nordspitze kreiste.
Damit blieb offen, ob die Crew lediglich auf ein ruhigeres Wetterfenster wartet oder die Route wegen der Seebedingungen noch einmal grundsätzlich neu bewertet.
05/01/2026, 08:49 AM
Am Vormittag wurde innerhalb der privaten Rettungsinitiative beraten, wie der Transport weitergehen soll. Als Optionen standen ein Warten an ruhigerer Stelle oder eine Freisetzung ohne vorherige Weiterfahrt bis tief in die Nordsee im Raum.
Der hohe Wellengang wurde dabei zum zentralen Risiko. In der Barge könnte Timmy bei stärkerer Bewegung gegen Begrenzungen geraten und sich verletzen.
05/01/2026, 08:41 AM
Nach der wetterbedingten Kursänderung drehte der Schiffsverband wieder in Richtung Skagerrak. Auf Livebildern wirkten die Wellen weniger hoch als zuvor.
Die Geschwindigkeit der „Fortuna B“ wurde wieder leicht erhöht und lag zeitweise bei etwas mehr als vier Knoten. Der Versuch, die ursprüngliche Route fortzusetzen, schien damit wieder aufgenommen.
05/01/2026, 08:20 AM
Neue Wetterprognosen deuteten darauf hin, dass Wind und Böen am späten Nachmittag nachlassen könnten. Damit rückte ein mögliches Zeitfenster für die Weiterfahrt eher in Richtung Abend.
Für das Skagerrak blieben die Bedingungen zunächst schwierig. Windstärken von vier bis fünf, zeitweise auch darüber, und Wellen um etwa zwei Meter erschwerten den Transport weiter.
05/01/2026, 08:08 AM
Für den Fall, dass Timmy zu schwach für eine Freisetzung ist, wurde erneut über mögliche Auffangstationen gesprochen. Der Plan blieb jedoch unsicher, weil solche Einrichtungen vor allem auf kleinere Walarten ausgelegt sind.
Für einen Buckelwal dieser Größe ist weiterhin keine belastbare Aufnahme- oder Aufpäppel-Lösung erkennbar. Damit blieb die Entscheidung über Transport, Warten oder Freisetzung besonders heikel.
05/01/2026, 07:41 AM
Der Schleppverband fuhr weiter nach Süden und entfernte sich damit vorerst vom direkten Weg in die Nordsee. Die Fahrt lag nur noch bei etwa zwei Knoten.
Über der Meerenge an der dänischen Nordspitze wurden starke Böen erwartet. Die langsame Südfahrt wirkte deshalb wie ein Versuch, Timmy und die Barge vor den stärksten Bedingungen zu schützen.
05/01/2026, 07:24 AM
Der wetterbedingte Abbruch des direkten Nordsee-Kurses wurde am Morgen konkret bestätigt. Im Bereich der dänischen Nordspitze waren Wellen von bis zu etwa zwei Metern das entscheidende Problem.
Der Verband musste deshalb zunächst wieder ein Stück nach Süden ausweichen. Eine Fortsetzung noch am selben Tag blieb möglich, hing aber von einer Beruhigung der Wetterlage ab.
05/01/2026, 06:45 AM
Nach der Kursänderung bewegte sich der Schleppverband nur noch mit geringer Fahrt südwärts. Offenbar sollte der Bereich mit stärkerem Wind und höherem Seegang zunächst gemieden werden.
Für die Barge wäre der Übergang in den unruhigeren Bereich riskant gewesen, weil Timmy in dem wassergefüllten Lastkahn durch Wellenbewegungen zusätzlich belastet werden könnte.
05/01/2026, 06:26 AM
Die „Fortuna B“ mit der Barge drehte kurz vor dem Übergang zur Nordsee wieder in Richtung Ostsee ab. Der Verband befand sich zu diesem Zeitpunkt nur noch rund 20 Kilometer vom nördlichsten Punkt Dänemarks entfernt.
Als naheliegender Grund galt die Wetterlage im Bereich Skagen und Skagerrak. Dort wurden Wind, Schauer und zeitweise schwieriger Seegang erwartet.
05/01/2026, 05:55 AM
Für den Bereich Skagerrak rückte am Morgen stärkerer Wind in den Fokus. Böen und Wellen von bis zu etwa zwei Metern machten die letzte Etappe in Richtung Nordsee deutlich riskanter.
Der Konvoi stand zu diesem Zeitpunkt kurz davor, den Übergang zwischen Kattegat, Skagerrak und Nordsee zu erreichen.
05/01/2026, 05:41 AM
Kurz vor Skagen änderte die „Fortuna B“ deutlich ihren Kurs. Der Bug zeigte nicht mehr direkt in Richtung Nordsee, sondern zunächst eher in Richtung der schwedischen Küste.
Zu diesem Zeitpunkt war noch unklar, ob es sich um ein Ausweichmanöver, eine Routenanpassung oder eine größere Planänderung handelte.
05/01/2026, 05:00 AM
Am frühen Morgen wurde der Schleppverband im Bereich der Nordspitze Dänemarks sichtbar. Die „Fortuna B“ steuerte mit der Barge auf die Gegend um Skagen zu.
Bis zum Übergang in Richtung Nordsee fehlten nur noch wenige Seemeilen.
05/01/2026, 04:53 AM
Der Wal-Transport hatte nach der mehrtägigen Fahrt entlang Dänemarks den Eingang zur Nordsee nahezu erreicht. Nahe Skagen treffen Kattegat und Skagerrak aufeinander.
Weiterhin offen blieb, an welchem Ort Timmy letztlich ausgesetzt werden sollte.
05/01/2026, 02:59 AM
Der Schleppverband befand sich am frühen Morgen etwa 11 Seemeilen, also rund 20 Kilometer, vom nördlichsten Punkt Dänemarks entfernt.
Damit war Timmy dem Bereich sehr nahe, an dem die Route aus dem Kattegat in Richtung Skagerrak und Nordsee führen sollte.