Tierärztin erhebt schwere Vorwürfe nach Timmy-Freilassung
PanoramaWal-Rettung eskaliert

Tierärztin erhebt schwere Vorwürfe nach Timmy-Freilassung

Buckelwal Timmy ist frei, doch nach der Rückkehr der „Fortuna B“ verschärft sich der Streit um die Rettungsaktion. Tierärztin Kirsten Tönnies erhebt schwere Vorwürfe gegen Teile der Crew – zugleich bleiben Zustand, Aufenthaltsort und Tracker-Daten des Wals unklar.

Liveticker

Buckelwal Timmy

Timmy schwimmt jetzt frei in der Nordsee. Er ist mit einem Peilsender versehen. Alle Details zum weiteren Verlauf gibt es hier im Liveticker.

04/30/2026, 03:24 AM

Dänemark bleibt bei Nicht-Eingreifen

In der Nacht wurde die dänische Linie zu Walstrandungen erneut relevant: Gestrandete Meeressäuger sollen dort grundsätzlich nicht durch menschliche Eingriffe gerettet oder gestört werden.

Für Timmys Transport bedeutete das keine aktive Übernahme durch dänische Stellen. Der privat organisierte Schleppverband setzte seine Fahrt durch dänische Gewässer dennoch fort.

04/30/2026, 02:58 AM

Timmy südwestlich von Sejerø

Am frühen Morgen wurde der Schleppverband etwa drei Seemeilen südwestlich der dänischen Insel Sejerø verortet. Das entspricht rund 5,5 Kilometern Abstand zur Insel.

Damit hatte Timmy nach der Belt-Passage einen weiteren Abschnitt Richtung Kattegat erreicht. Die Fahrt verlief weiter entlang der dänischen Küste in Richtung Nordsee.

04/29/2026, 09:04 PM

Notfallplan für unruhigen Wal steht

Am späten Abend wurde der Notfallplan für den Fall beschrieben, dass Timmy in der Barge unruhig wird. Dann könnte der Wal früher herausgelassen und anschließend mit GPS-Ortung weiter begleitet werden.

Der Plan sieht außerdem vor, den Wal nach einer vorzeitigen Freilassung mit Schiffen in Richtung geeigneter Gewässer zu lenken. Damit blieb eine Alternative zur vollständigen Fahrt bis zum geplanten Aussetzpunkt bestehen.

04/29/2026, 07:29 PM

Fortuna B ordnet sich vor Brücke ein

Die „Fortuna B“ brachte den Schleppverband vor der Großen-Belt-Brücke in Position. Wenige Minuten später sollte die Barge mit Timmy an Bord die Querung im Großen Belt passieren.

04/29/2026, 07:27 PM

Fortuna B setzt Fahrt nach Brücke fort

Nach der Passage der Großen-Belt-Brücke setzte die „Fortuna B“ ihre Fahrt mit Timmy im Schlepp fort. Der Verband blieb auf Nordsee-Kurs und bewegte sich weiter durch die dänischen Gewässer.

04/29/2026, 07:19 PM

Waltransport erreicht Brückenbereich

Kurz vor der Durchfahrt erreichte der Verband den Bereich der Großen-Belt-Brücke. Die Passage galt als wichtiger Streckenpunkt auf dem Weg weiter Richtung Kattegat, Skagerrak und Nordsee.

04/29/2026, 07:18 PM

Timmy fährt unter Großer-Belt-Brücke durch

Der Schleppverband mit Timmy passierte am Abend die Große-Belt-Brücke. Damit erreichte der Transport einen markanten Punkt auf der Route zwischen den dänischen Inseln Fünen und Seeland.

04/29/2026, 06:52 PM

Fortuna B nimmt Kurs auf Belt-Brücke

Die „Fortuna B“ mit Timmy im Schlepp nahm am Abend Kurs auf die Storebæltsbroen. Die rund 18 Kilometer lange Brücke verbindet die dänischen Inseln Seeland und Fünen.

Der Verband fuhr weiter durch stark befahrene dänische Gewässer. Die gemeldete Geschwindigkeit lag bei rund 4,3 Knoten, also etwa acht Kilometern pro Stunde.

04/29/2026, 06:45 PM

Timmy erreicht den Großen Belt

Der Schleppverband mit Timmy erreichte am Abend den Großen Belt zwischen Fünen und Seeland. Damit hatte der Transport die nächste große dänische Meeresstraße auf dem Weg Richtung Nordsee erreicht.

Bis zur Nordspitze Dänemarks und zur geplanten Zielregion blieb weiterhin eine längere Strecke. Die Fahrt konnte über Schiffsortungsdienste anhand der „Fortuna B“ weiter verfolgt werden.

04/29/2026, 05:09 PM

Transport nimmt weiter Tempo auf

Der Schleppverband mit Timmy kam am Abend schneller voran. Die „Fortuna B“ erreichte zeitweise mehr als zehn Kilometer pro Stunde und steuerte weiter in Richtung nördliches Langeland.

Damit blieb der Transport auf Kurs zur geplanten Weiterfahrt um Dänemark herum. Die Freilassung ist weiterhin erst nach der langen Passage Richtung Nordsee beziehungsweise Atlantik vorgesehen.

04/29/2026, 04:49 PM

Timmy liegt auf Höhe von Lolland

Am frühen Abend wurde der Waltransport auf Höhe der dänischen Insel Lolland verortet. Der Lastkahn mit Timmy an Bord befand sich weiter im Bereich zwischen Lolland und Langeland.

Die Fahrt Richtung Nordsee lief damit weiter, während Timmy in der gefluteten Barge transportiert wurde. Der Verband bewegte sich weiterhin durch dänische Gewässer.

04/29/2026, 04:22 PM

Verband nähert sich Langelands Spitze

Der Schleppverband war am Abend nahezu an der Spitze von Langeland angekommen. Damit setzte die „Fortuna B“ die mehrtägige Fahrt durch dänische Gewässer Richtung Nordsee fort.

Der genaue Ort der späteren Freilassung stand weiterhin nicht öffentlich fest. Entscheidend bleibt, ob Timmy die lange Transportstrecke und die anschließende Rückkehr ins offene Meer übersteht.

04/29/2026, 03:23 PM

Europäische Medien greifen Fall auf

Der Fall Timmy wurde am späten Nachmittag auch in mehreren europäischen Nachbarländern aufgegriffen. Die Reaktionen reichten von Staunen über die ungewöhnliche Rettungsaktion bis zu deutlicher Skepsis am Sinn des Transports.

Im Mittelpunkt stand dabei die Frage, ob ein geschwächter Buckelwal nach Wochen im Flachwasser eine lange Fahrt und die spätere Freilassung im offenen Meer verkraften kann.

04/29/2026, 02:31 PM

AIS zeigt Hirtshals als Ziel

Für die „Fortuna B“ wurden kurz vor 16:27 Uhr aktualisierte Schiffsdaten angezeigt. Als Ziel war Hirtshals in Dänemark eingetragen; die erwartete Ankunft wurde mit 1. Mai, 23:00 Uhr angegeben.

Der Eintrag betrifft die Route des Schleppverbands und ist nicht als öffentlicher Freilassungsort für Timmy zu verstehen. Der letzte Hafen der „Fortuna B“ blieb Wismar, mit Abfahrt am 28. April um 21:33 Uhr Berliner Zeit.

04/29/2026, 02:03 PM

Standortdaten bleiben geheim

Der weitere Standort von Timmy soll nach der geplanten Auswilderung nicht öffentlich verfolgt werden können. Die Positionsdaten sollen nur dem Rettungsteam und dem Umweltministerium zur Verfügung stehen.

Damit soll verhindert werden, dass Schaulustige dem Tier nachfahren und zusätzlichen Druck auf den geschwächten Wal ausüben.