Tierärztin erhebt schwere Vorwürfe nach Timmy-Freilassung
PanoramaWal-Rettung eskaliert

Tierärztin erhebt schwere Vorwürfe nach Timmy-Freilassung

Buckelwal Timmy ist frei, doch nach der Rückkehr der „Fortuna B“ verschärft sich der Streit um die Rettungsaktion. Tierärztin Kirsten Tönnies erhebt schwere Vorwürfe gegen Teile der Crew – zugleich bleiben Zustand, Aufenthaltsort und Tracker-Daten des Wals unklar.

Liveticker

Buckelwal Timmy

Timmy schwimmt jetzt frei in der Nordsee. Er ist mit einem Peilsender versehen. Alle Details zum weiteren Verlauf gibt es hier im Liveticker.

04/29/2026, 09:41 AM

Nordsee bleibt Ziel der Initiative

Die private Initiative bestätigte die Nordsee als Ziel des Transports. Der genaue Freilassungsort stand zu diesem Zeitpunkt noch nicht fest.

Timmy sollte zusätzlich mit einem Sender ausgestattet werden, um seine weitere Bewegung nach der Auswilderung verfolgen zu können.

04/29/2026, 09:15 AM

Fortuna B zieht Timmy weiter

Wismar.fm meldete am Morgen, dass die „Fortuna B“ die mit Meerwasser gefüllte Barge nun eigenständig Richtung Nordsee zieht.

An Bord sollen Tierärztinnen und Wal-Expertinnen die Reise begleiten. Die Route führt weiter entlang der dänischen Küste Richtung Skagerrak.

04/29/2026, 09:01 AM

Containerschiff überholt Verband

Im Fehmarnbelt überholte ein großes Containerschiff den langsam fahrenden Schleppverband. Der Abstand betrug zeitweise weniger als 700 Meter.

Die Passage zeigte, wie eng und verkehrsreich der Transportweg durch die Ostsee zu diesem Zeitpunkt war.

04/29/2026, 08:58 AM

Robin Hood nicht mehr am Haken

Die Frankfurter Rundschau berichtete um 8:38 Uhr, dass der Schlepper „Robin Hood“ durch die „Fortuna B“ ersetzt wurde.

Nach dpa-Angaben übernahm die „Fortuna B“ bereits vor 7 Uhr als Schleppfahrzeug. Gegen 8 Uhr lag der Verband östlich vor Fehmarn.

04/29/2026, 08:51 AM

Timmy liegt auf Sandbett

Während des Transports lag Timmy in der gefluteten Barge auf einem vorbereiteten Sandbett. Der Wal war nicht fest angebunden und sollte sich innerhalb des Lastkahns so schonend wie möglich stabilisieren.

Das Sandbett sollte dem Tier Halt geben, ohne es während der Fahrt zusätzlich zu fixieren.

04/29/2026, 08:42 AM

Fährlinie Fehmarn–Lolland passiert

Der Schleppverband kreuzte die Fährverbindung zwischen Fehmarn und Lolland. Damit hatte Timmy einen stark befahrenen Abschnitt auf der Route Richtung dänische Gewässer erreicht.

Die Fahrt blieb langsam, weil die Barge mit dem Wal besonders vorsichtig bewegt werden musste.

04/29/2026, 08:26 AM

Helfer wechseln das Schiff

t-online meldete um 8:21 Uhr den Wechsel des Schleppfahrzeugs. Der Lastkahn mit Timmy an Bord werde nun von einem anderen Schiff weitergezogen.

Ein Mitglied der privaten Initiative teilte der dpa mit, dass die „Fortuna B“ die Aufgabe übernommen habe. Die Position wurde über VesselFinder östlich von Fehmarn angezeigt.

04/29/2026, 08:08 AM

Barge passiert Fehmarn

Der Schleppverband mit Timmy befand sich nordöstlich von Fehmarn. Die Barge hatte damit einen weiteren Abschnitt der Ostsee-Route hinter sich gebracht.

Von dort führte die geplante Strecke weiter Richtung dänische Gewässer und später um die Nordspitze Dänemarks.

04/29/2026, 07:02 AM

Schleppverband kurz vor Fehmarn

Am frühen Morgen befand sich der Schleppverband mit Timmy laut VesselFinder rund sechs Seemeilen, also etwa elf Kilometer, südöstlich von Fehmarn. Das meldete ZDFheute unter Berufung auf die begleitende Wasserschutzpolizei.

Ein Polizeisprecher beschrieb die Fahrt als sehr langsam. Der Transport sollte weiter in Richtung Fehmarn laufen, bevor die mehrtägige Route um Dänemarks Nordspitze in die Nordsee weitergeht.

04/29/2026, 07:01 AM

Backhaus will Wal-Notfälle neu regeln

Nach dem Start des Transports richtete Umweltminister Till Backhaus den Blick auf künftige Walstrandungen. Laut Frankfurter Rundschau kündigte er an, Mecklenburg-Vorpommern wolle bei der Umweltministerkonferenz Anfang Mai einen Antrag stellen.

Backhaus stellte dabei Fragen zum Umgang mit Umwelt, Weltmeeren und Tieren. Aus der improvisierten Rettung von Timmy soll damit offenbar ein politischer Vorstoß für klarere Abläufe bei künftigen Fällen werden.

04/29/2026, 01:00 AM

Polizei dreht wegen Wind ab

Der Wal-Transport erreichte in der Nacht die offene Ostsee. Nach Angaben von ZDFheute begleitete zunächst ein Schiff der Wasserschutzpolizei Wismar das Gespann aus Schlepper, Barge und Wal.

Wegen starken Windes drehte die Polizei später ab. Der Schleppverband fuhr dennoch weiter in Richtung Insel Fehmarn.

04/28/2026, 10:50 PM

Robin Hood nimmt Barge auf den Haken

Am späten Abend übernahm der Schlepper „Robin Hood“ die mit Wasser gefüllte Barge mit Timmy. Laut Frankfurter Rundschau wurde der Lastkahn zuvor von kleineren Booten aus der Kirchsee in die Wismarbucht gebracht.

Mit diesem Moment wechselte die Rettung vom flachen Küstenwasser in die eigentliche Transportphase. Ziel blieb die Nordsee, wo Timmy später wieder in tiefere Gewässer gelangen soll.

04/28/2026, 10:11 PM

Schiff verlässt die Wismarbucht

Der Schlepper mit der Barge verließ am Abend die Wismarbucht. ZDFheute meldete, das Gespann solle Timmy nun in Richtung Nordsee beziehungsweise Atlantik bringen.

Für den geschwächten Buckelwal begann damit der riskanteste Teil der Aktion: mehrere Tage Transport in einem motorlosen Lastkahn, begleitet von Schiffen und Fachleuten.

04/28/2026, 05:48 PM

Route nach Wismar geplant

Für den Abend war vorgesehen, die Barge aus der Kirchsee herauszuführen und zunächst nach Wismar zu bringen. Dort sollte die Umkopplung erfolgen, wie der Merkur-Liveticker berichtete.

Den Schleppauftrag sollte demnach die „Fortuna B“ übernehmen – voraussichtlich noch am Abend oder in den frühen Morgenstunden des Mittwochs.