Timmy schwimmt jetzt frei in der Nordsee. Er ist mit einem Peilsender versehen. Alle Details zum weiteren Verlauf gibt es hier im Liveticker.
04/28/2026, 09:16 AM
ZDFheute berichtete, dass die Behörden am Morgen noch den geänderten Rettungsplan prüften. Statt einer Plane sollte Timmy nun mit Gurten in einen Lastkahn bugsiert werden.
Backhaus sagte laut ZDFheute-Liveblog, man prüfe den Plan, wenn er dem Tier helfen könne und gering invasiv sei.
04/28/2026, 09:13 AM
Ein Mitglied des Rettungsteams äußerte sich am Morgen zuversichtlich. Über Timmy sagte der Experte laut TAG24: „Er ist immer noch stark.“
Das Team ging zu diesem Zeitpunkt weiter davon aus, dass die geplante Verbringung des Buckelwals in die Barge funktionieren könne.
04/28/2026, 08:24 AM
Vor dem geplanten Verladen auf die Barge wurde nach einem TAG24-Liveticker offenbar noch der Gurt geprüft, mit dem Timmy auf das Transportmittel gebracht werden soll.
Zugleich berichtete TAG24, dass ein neuer Peilsender bereitliege. Dieser solle während der Überfahrt angebracht werden, falls der Transport gelingt.
04/28/2026, 08:24 AM
Helfer legten am Morgen erneut Tücher auf den Rücken des Buckelwals und befeuchteten das Tier mit Wasser. Timmy habe weiter geatmet und sich sichtbar bewegt.
04/28/2026, 07:54 AM
Am Morgen trafen Mitglieder der Rettungsinitiative im Hafen ein. DLRG aufs Wasser, um sich ein Bild vom Zustand des Wals zu machen.
Weitere Retter stiegen demnach nach und nach auf Boote, während sich das Team offenbar für das weitere Vorgehen abstimmte.
04/28/2026, 07:27 AM
Für den geplanten Transport wurden die Wetterbedingungen als günstig beschrieben: Der Deutsche Wetterdienst erwartete nur schwachen bis mäßigen Wind, das BSH keine außergewöhnlichen Pegelschwankungen vor Poel.
04/28/2026, 06:44 AM
Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus kündigte vor Ort an, den geplanten Abtransport von Buckelwal Timmy ins offene Meer begleiten zu wollen. Er erklärte laut ZDFheute-Liveblog, seine Priorität sei, den Wal lebend zu bergen.
Am Wal selbst waren am Morgen zunächst keine größeren Aktivitäten der Einsatzkräfte zu sehen. An Land liefen nach den Livebildern aber weitere Vorbereitungen.
04/27/2026, 05:11 PM
Das Deutsche Meeresmuseum sprach sich laut ZDFheute-Liveblog deutlich gegen einen Transport des Buckelwals per Lastkahn aus. Statt weiterer Manipulationen solle das Tier größtmögliche Ruhe erhalten und palliativ versorgt werden.
Die Einrichtung verwies auf einen weiter verschlechterten Allgemeinzustand und sehr geringe Erfolgsaussichten einer Lebendbergung. Zudem bestehe ein erhebliches Verletzungsrisiko.
04/27/2026, 04:54 PM
Tierärztin Kirsten Tönnies erklärte auf Poel, wie der Gurt beim geplanten Rettungsversuch eingesetzt werden soll. Er solle unter der Brust des Wals entlanglaufen und hinter den Flippern geführt werden.
Nach ihrer Darstellung soll der Gurt Timmy dabei unterstützen, in Richtung des wassergefüllten Lastkahns zu schwimmen. Bei Panik könne eine Seite losgelassen werden.
04/27/2026, 03:51 PM
DLRG-Einsatzleiter Oliver Bartelt erklärte laut Frankfurter Rundschau, dass der Einsatz aus Sicht der DLRG am Mittwoch beendet werde. Die Belastungsgrenze der ehrenamtlichen Helfer rücke näher.
Nach seinen Angaben waren seit fast zwei Wochen täglich 15 bis 30 Einsatzkräfte vor Ort. Den für Dienstag vorgesehenen Rettungsversuch wolle die DLRG noch unterstützen.
04/27/2026, 03:34 PM
Tierärztin Kirsten Tönnies sagte vor der Presse, es fange an, Timmy schlechter zu gehen. Laut Frankfurter Rundschau beschrieb sie eine schlechtere und flachere Atmung des Wals.
04/27/2026, 12:50 PM
Tauchunternehmer Fred Babbel bestätigte laut Medienbericht, dass die finale Phase der Rettungsaktion für Buckelwal Timmy am Dienstag gegen 6 Uhr beginnen soll. Zuvor muss der Spezialkahn noch Wismar erreichen.
Der Plan sieht vor, den geschwächten Wal aus der Bucht vor Poel aufzunehmen und anschließend Richtung Nordsee zu transportieren.
04/27/2026, 10:36 AM
ZDFheute veröffentlichte ein Interview mit Meeresbiologe Fabian Ritter. Er äußerte erhebliche Zweifel an der geplanten Rettung und warnte, die Aktion könne für den Wal sehr belastend werden.