Michelle Rodriguez nennt frühe Promi-Tode nicht normal
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Hollywood

Michelle Rodriguez nennt frühe Promi-Tode nicht normal

Nach dem Tod von Hayden Panettiere stellt Michelle Rodriguez die Häufung früher Todesfälle junger Stars infrage. Gegenüber Variety nennt sie die Entwicklung seit 2010 „nicht normal“ – und erinnert an die gemeinsame Zeit bei den World Music Awards.

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Michelle Rodriguez ist nach dem Tod von Hayden Panettiere tief beunruhigt. Beim 25-Jahre-Screening von „The Fast and the Furious“ in Los Angeles am Montag, 17. August 2026, sagte die 48-Jährige dem Branchenblatt Variety, sie könne nicht ertragen, wie viele junge Menschen in letzter Zeit sterben.

Ich muss dir sagen, Mann, ich kann es einfach nicht ertragen, wie viele junge Menschen uns in letzter Zeit verlassen. Es ist entmutigend, und es bringt mich zum Nachdenken: ‚Was ist da los?‘ Das ist nicht normal.
Michelle Rodriguez, Schauspielerin (Fast & Furious)

Rodriguez betonte, nicht spekulieren zu wollen. „Ich will über nichts spekulieren, aber es ist seltsam. Ganz allgemein – die Menge und das Ausmaß davon von 2010 bis heute, das ist eine Menge“, ergänzte sie. Für die 48-Jährige ist die Häufung kein Zufall: Die Zahl früher Todesfälle junger Stars seit 2010 hält sie für auffällig.

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Gemeinsame World Music Awards 2010

Rodriguez und Panettiere moderierten 2010 gemeinsam die World Music Awards. Auf die Frage, woran sie sich bei Panettiere am stärksten erinnere, antwortete Rodriguez gegenüber Variety: „Ihr neugieriger Geist und wie glücklich und fröhlich sie ist – denn das ist doch ihre Erinnerung, oder?“

Damit rückt eine persönliche Verbindung in den Fokus, die 16 Jahre zurückliegt. Rodriguez beschrieb Panettiere als neugierigen und fröhlichen Menschen – eine Erinnerung, die nach dem plötzlichen Tod der 36-Jährigen besonders schmerzt.

Todesumstände: Notruf meldete mögliche Überdosis

Hayden Panettiere – bekannt aus „Heroes“, „Nashville“ und „Scream 4“ – starb am Sonntag, 16. August 2026, im Alter von 36 Jahren in Greenville, South Carolina. Laut Polizei wurde sie am frühen Nachmittag leblos und im Herzstillstand in einem Airbnb im Apartmentkomplex Judson Mill Lofts aufgefunden. Der von Page Six ausgewertete 911-Notruf meldete eine mögliche Überdosis; zugleich sei „CPR in progress“ gewesen.

Rettungskräfte versuchten eine Wiederbelebung mit erweiterten lebensrettenden Maßnahmen und Herzdruckmassage. Um 14:32 Uhr wurde Panettiere für tot erklärt. Eine offizielle Todesursache wurde bislang nicht veröffentlicht. Ihr Vater Skip Panettiere sprach am Sonntagabend von einer „tragischen“ Nachricht und nannte sie „ein unglaubliches Licht und eine Naturgewalt“.

Chronologie

  1. 2010
    World Music Awards

    Michelle Rodriguez und Hayden Panettiere moderieren gemeinsam die Preisverleihung.

  2. November 2013
    Paul Walker stirbt

    Rodriguez' „Fast & Furious“-Co-Star verunglückt im Alter von 40 Jahren tödlich.

  3. 16. August 2026
    Hayden Panettiere tot aufgefunden

    Die 36-Jährige wird leblos in Greenville entdeckt und um 14:32 Uhr für tot erklärt.

  4. 17. August 2026
    Rodriguez äußert sich

    Beim 25-Jahre-Screening von „The Fast and the Furious“ spricht sie mit Variety über die Häufung früher Todesfälle.

Serie früher Todesfälle – auch Rodriguez’ eigener Verlust

Panettiere hatte jahrelang öffentlich über Suchtprobleme und postpartale Depressionen gesprochen; in ihrer im Mai 2026 erschienenen Autobiografie „This Is Me: A Reckoning“ thematisierte sie auch die negativen Folgen ihrer Kinderkarriere. Ihr Tod reiht sich ein in eine Serie früher Todesfälle ehemaliger Kinderstars: Ihre „Ice Princess“-Co-Darstellerin Michelle Trachtenberg starb ebenfalls jung, ebenso die „The Ring“-Schauspielerin Daveigh Chase im Juni 2026. Genau auf diesen Trend bezieht sich Rodriguez’ Aussage, dass so viele junge Menschen „uns in letzter Zeit verlassen“.

Rodriguez selbst hat einen ähnlichen Verlust erlebt: Ihr „Fast & Furious“-Co-Star Paul Walker starb im November 2013 im Alter von 40 Jahren bei einem Autounfall. In einem früheren Interview schilderte sie, wie sehr sie dieser Tod aus der Bahn geworfen hatte.

Offen bleibt, ob die Branche auf die Häufung reagiert – und ob die offizielle Todesursache Panettieres neue Hinweise liefert. Rodriguez legt sich nicht fest, will aber die Entwicklung „nicht normal“ nicht länger hinnehmen.

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