Suge Knight zahlte 1,2 Millionen Dollar für Tupacs Einäscherung
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Abschied

Suge Knight zahlte 1,2 Millionen Dollar für Tupacs Einäscherung

Fast 30 Jahre nach Tupacs Tod behauptet Suge Knight, mit 1,2 Millionen Dollar Bargeld eine sofortige Einäscherung erkauft zu haben. Anschließend sei ein Teil der Asche in Joints geraucht worden.

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Fast 30 Jahre nach dem Tod von Tupac Shakur behauptet Suge Knight, mit 1,2 Millionen Dollar Bargeld eine sofortige Einäscherung des Rappers erkauft zu haben. Wie TMZ berichtet, habe der Mitbegründer von Death Row Records den Deal in der Todesnacht eingefädelt.

Zwei Taschen Bargeld: 200.000 Dollar und eine Million Dollar. Ein Mitarbeiter des Bestattungsunternehmens lehnte zunächst ab, weil er ausgebucht war. Erst als Knight beide Taschen auf den Tisch legte, habe er zugestimmt, Tupac noch in derselben Nacht einzuäschern, wie AOL schreibt.

Eine Tüte mit seiner Asche wurde herumgereicht. Seine Homies rollten ihn auf. Sie rauchten ihn.
Suge Knight, Musikmanager und Mitbegründer von Death Row Records

Abschiedsritual im Hotelzimmer

Nach der Einäscherung versammelten sich Freunde und Angehörige im Hotelzimmer von Tupacs Mutter Afeni Shakur in Las Vegas. Dort wurde ein Teil der Asche in mehrere Blunts gedreht und geraucht, wie Yahoo berichtet.

Knight selbst will nicht mitgeraucht haben – angeblich wegen seiner Bewährungsauflagen. Er sagte, er habe Tupacs Mutter erklärt: „Ich war so froh, sagen zu können, dass ich auf Bewährung war – ich durfte nicht rauchen. Ich sagte seiner Mutter: ‚Moms, ich würde wirklich gerne, aber wenn ich daran ziehe, bekomme ich Ärger.‘ Ich war wahrscheinlich der Einzige, der nicht an ihm gezogen hat.“

Mordprozess gegen „Keefe D“ Davis

Der Zeitpunkt der Enthüllung fällt mit dem Prozess gegen Duane „Keefe D“ Davis zusammen. Der 63-Jährige steht seit dem 17. August 2026 in Las Vegas vor Gericht – als bislang einziger Angeklagter im Fall Tupac.

Knight, einer der wenigen lebenden Augenzeugen, will dort nicht aussagen. Gegenüber ABC News sagte er: „Dieser Prozess hat nichts mit mir zu tun, und wenn mich jemand dorthin bringt, wird es demjenigen schaden, der mich dorthin bringt. Das verspreche ich dir.“ Zudem behauptete er, Davis sei nicht der Einzige gewesen, der an Tupacs Ermordung beteiligt war.

Knight verbüßt derzeit eine Haftstrafe wegen einer tödlichen Fahrerflucht aus dem Jahr 2015. Seine Aussagen sind daher nicht unabhängig überprüfbar. Tupac selbst hatte sterbend darauf verzichtet, seine Mörder zu nennen.

Asche-Geschichte nicht neu

Die Erzählung, dass Tupacs Asche geraucht wurde, kursierte bereits früher. Mitglieder der Rap-Gruppe The Outlawz hatten angegeben, die Asche ihres Kollegen bei einer Gedenkfeier mit Cannabis vermischt und geraucht zu haben, wie bigFM schreibt.

Die Familie Shakur reagierte 2011 und stellte insbesondere eine Beteiligung von Mutter Afeni infrage. Die Idee soll auf Tupacs eigene Lyrics zurückgehen – in „Black Jesus“ rappte er über den Wunsch, dass seine Asche geraucht werde.

Die Ereignisse im Überblick

  1. 07. September 1996
    Tupac wird angeschossen

    Bei einem Drive-by-Shooting in Las Vegas wird Tupac Shakur im BMW von Suge Knight von vier Kugeln getroffen.

  2. 13. September 1996
    Tupac stirbt

    Der Rapper erliegt im Alter von 25 Jahren seinen Verletzungen. Laut Knight wird er noch in derselben Nacht eingeäschert.

  3. 2011
    Familie dementiert

    Die Familie Shakur bestreitet eine Beteiligung von Afeni Shakur an der Asche-Geschichte der Outlawz.

  4. 2023
    Keefe D verhaftet

    Duane „Keefe D“ Davis wird im Zusammenhang mit Tupacs Tod festgenommen.

  5. 17. August 2026
    Prozess beginnt

    In Las Vegas startet der Mordprozess gegen Davis; er plädiert auf nicht schuldig.

  6. 19. August 2026
    TMZ veröffentlicht Knights Schilderung

    Suge Knight erzählt erstmals von der Zahlung und dem Asche-Ritual.

Was bleibt unbelegt

Ob Knights Darstellung stimmt, bleibt offen. Sie beruht allein auf seinen Aussagen gegenüber TMZ und People – und steht teilweise im Widerspruch zu früheren Dementis der Familie.

Derzeit verbüßt Knight eine Haftstrafe; seine Glaubwürdigkeit ist umstritten. Unabhängige Belege für den Bargeld-Deal gibt es nicht.

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