Zahl nichtdeutscher Tatverdächtiger bei Bedrohung steigt um 231,5 Prozent
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Zahl nichtdeutscher Tatverdächtiger bei Bedrohung steigt um 231,5 Prozent

Die Bundesregierung hat Zahlen zur Ausländerkriminalität seit 2000 vorgelegt. Besonders stark stieg die Zahl nichtdeutscher Tatverdächtiger bei Bedrohung – um 231,5 Prozent. Stephan Brandner von der AfD spricht von einer schockierenden Nachricht.

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Die Zahl der nichtdeutschen Tatverdächtigen ist bei Bedrohungsdelikten seit dem Jahr 2000 um 231,5 Prozent gestiegen. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der AfD hervor, wie die Junge Freiheit berichtet.

Der AfD-Abgeordnete Stephan Brandner hatte die Zahlen zur Entwicklung der Polizeilichen Kriminalstatistik in 16 Deliktsbereichen angefragt. Die Antwort übermittelte das Bundesinnenministerium am 20. August 2026; sie trägt die Bundestagsdrucksache 21/7672.

Stärkster Anstieg bei Bedrohung

Den größten relativen Zuwachs verzeichnen Bedrohungen: plus 231,5 Prozent. Fast verdoppelt hat sich die Zahl der Nichtdeutschen bei Sexualdelikten (+148,2 Prozent) und bei vorsätzlicher einfacher Körperverletzung (+169,3 Prozent). Bei Tötungsdelikten beträgt das Plus 77,1 Prozent, bei Gewaltkriminalität 71,6 Prozent.

Anstieg nichtdeutscher Tatverdächtiger 2025 gegenüber 2000 in Prozent

Quelle: Junge Freiheit / Bundesregierung

Auch bei Taschendiebstahl (97,9 Prozent), Betrug (45,3 Prozent) und Erschleichen von Leistungen (52 Prozent) liegen die Zuwächse deutlich über dem Anstieg der Gesamtkriminalität (39,8 Prozent).

Regierung schränkt Vergleichbarkeit ein

Die Bundesregierung weist darauf hin, dass die Zahlen nur eingeschränkt vergleichbar sind. Die echte Tatverdächtigenzählung sei erst 2009 eingeführt worden, daher seien Vergleiche mit den Vorjahren nicht belastbar.

Auch die Verschärfung des Sexualstrafrechts zum 4. November 2016 habe neue Straftatbestände geschaffen. Ein Vergleich der Sexualdelikte mit den Vorjahren sei daher nicht bzw. nur eingeschränkt möglich.

Brandner spricht von „schockierender Nachricht“

Wer nach Deutschland kommt, um angeblich Schutz zu erhalten und dann zum Straftäter wird, der hat sein Schutzrecht verwirkt
Stephan Brandner, AfD-Bundestagsabgeordneter

Brandner nannte die Zahlen gegenüber der Jungen Freiheit eine „schockierende Nachricht“. Die Bundesrepublik habe „wahrlich genug mit deutschen Straftätern zu tun“, deshalb dürfe es keinen „Import ausländischer Krimineller“ geben.

Umfrage
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Die Forderung nach strikteren Regeln trifft auf breite Zustimmung: Laut einer INSA-Umfrage wollen 71 Prozent der Deutschen eine Begrenzung der Migration.

Chronologie der Anfrage

Die Chronologie

  1. 09./10. August 2026
    Kleine Anfrage eingereicht

    Stephan Brandner, Martin Hess, Sascha Lensing und die AfD-Fraktion fragen nach Kriminalitätsentwicklung 2000 – 2025 in 16 Deliktsbereichen.

  2. 15. August 2026
    Anfrage dokumentiert

    drucksachlich.de veröffentlicht die Kleine Anfrage; Antwort steht noch aus.

  3. 20. August 2026
    Regierung antwortet

    Bundesinnenministerium übermittelt die Antwort (Drucksache 21/7672).

  4. 25. August 2026
    Junge Freiheit berichtet

    Die Wochenzeitung veröffentlicht die Zahlen exklusiv.

Offen bleibt, ob die Zahlen zu politischen Konsequenzen führen. Brandner fordert jedenfalls, dass Schutzsuchende, die straffällig werden, ihr Aufenthaltsrecht verlieren.