YouGov-Umfrage: Nur 16 Prozent wollen Harry und Meghan zurück
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Britische Royals

YouGov-Umfrage: Nur 16 Prozent wollen Harry und Meghan zurück

Nur 16 Prozent der Briten wollen Harry und Meghan wieder als arbeitende Royals sehen, 51 Prozent wollen den Status quo. Die YouGov-Umfrage für GB News fällt drei Tage, nachdem König Charles per Schreiben klarstellen ließ: Die Sussexes bleiben Privatpersonen – und genau dieses Wort stört das Paar.

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Für Prinz Harry (41) und Herzogin Meghan (45) ist die Rückkehr nach Großbritannien ein Misserfolg in Zahlen: Nur 16 Prozent der Briten wollen die Sussexes wieder als arbeitende Mitglieder der Königsfamilie sehen. 51 Prozent – die klare Mehrheit – wollen, dass alles so bleibt, wie es ist. 33 Prozent sind unentschlossen.

Die Gegner sind damit mehr als dreimal so zahlreich wie die Befürworter. Die Umfrageergebnisse von YouGov für GB News wurden am 10. September 2026 veröffentlicht – nur drei Tage, nachdem König Charles III. (77) den Status des Paares in einem Schreiben an über 100 Stellen hatte klarstellen lassen. Britische und deutsche Redaktionen lesen das Ergebnis übereinstimmend als Demütigung und „Klatsche“.

Briten zur Rückkehr von Harry und Meghan als arbeitende Royals

Quelle: YouGov für GB News, September 2026

Charles’ Schreiben an über 100 Stellen

Am Montag, dem 7. September 2026, ließ Charles durch den Lord Chamberlain, Lord Benyon, ein Schreiben an mehr als 100 hochrangige Stellen versenden – Regierungsvertreter, das Militär, Vertreter der Krone. Auslöser waren Nachfragen, wie bei öffentlichen Terminen mit dem Paar umzugehen sei. Die Botschaft: Die Rückkehr ändert nichts an ihrem Status.

Harry und Meghan bleiben demnach keine „working royals“: Sie treten nicht im Auftrag des Königs auf, übernehmen keine offiziellen Aufgaben und sollen nicht mit königlicher Behandlung bedacht werden. In dem Schreiben werden sie als „Privatpersonen mit kommerziellen und wohltätigen Interessen“ beschrieben, die Wohltätigkeit „in privater Funktion“ ausüben.

Ihre Anreden „Seine/Ihre Königliche Hoheit“ dürfen sie in offizieller Funktion weiterhin nicht führen – aberkannt wurden die Titel nie, ihre Nutzung ruht seit dem Rückzug 2020. Der Palast verweist auf das Sandringham-Abkommen von 2020 und den Wunsch des Paares, privat und unabhängig zu leben. König Charles’ Klarstellung zum Status des Paares lässt daran keinen Zweifel.

Ausgerechnet das Wort „Privatpersonen“ stört Harry und Meghan. Nach Informationen des Telegraph bevorzugen sie die Bezeichnung „Personen des öffentlichen Lebens“ und wollen anerkannt sehen, dass sie persönlich zur Königsfamilie gehören – auch ohne offizielle Aufgaben und ohne öffentliche Gelder.

Ein Sprecher sagte, das Paar sei „ein wenig überrascht“ gewesen, nicht vorab informiert worden zu sein; das Team habe das Schreiben knapp eine Stunde vor Veröffentlichung erhalten, Harry laut PA sogar erst zwei Minuten vorher. Palastkreise nannten diese Darstellung laut Daily Mail „inkorrekt“: Das Paar habe den Brief vor der Veröffentlichung gehabt, sei an dem Inhalt aber nicht beteiligt gewesen.

Vom Megxit zur Umfrage

  1. Januar 2020
    Rückzug als Senior Royals

    Harry und Meghan treten als arbeitende Mitglieder des Königshauses zurück und ziehen später nach Kalifornien.

  2. 24. August 2026
    Ankunft in Birmingham

    Harry, Meghan, Archie (7) und Lilibet (5) landen nach sechs Jahren in den USA wieder in England.

  3. Anfang September 2026
    Neues Leben in den Cotswolds

    Die Kinder besuchen eine exklusive Privatschule; die Familie lebt Berichten zufolge in den Cotswolds.

  4. 7. September 2026
    Schreiben des Lord Chamberlain

    Lord Benyon informiert über 100 Stellen: Das Paar bleibt nicht arbeitende Royals und gilt als Privatpersonen.

  5. 10. September 2026
    YouGov-Umfrage für GB News

    16 Prozent für eine Rückkehr als arbeitende Royals, 51 Prozent für den Status quo, 33 Prozent unentschlossen.

Spott statt Mitleid

Als Bestätigung, nicht als Überraschung, wurde das Ergebnis im australischen Sender News24 besprochen. Moderator James Macpherson sagte, die öffentliche Wahrnehmung von Harry und Meghan sei derzeit „nicht besonders warm“. Der Herausgeber des britischen Magazins „Spiked“, Tom Slater, sagte: „Überrascht hat mich eher, dass 16 Prozent so hoch sind.“

Slater begründete seine Skepsis mit dem Weggang des Paares: „Harry und Meghan haben ihre öffentliche Unterstützung in Großbritannien regelrecht zerfetzt, als sie das Land verließen – sie machten klar, dass sie uns für einen Haufen rückständiger Rassisten halten.“ Sein Fazit: „Diese Saga endet nie“ – man könne wenigstens die komische Seite der beiden genießen.

Das OK! Magazin erinnert an die Vorgeschichte, die die Ablehnung erklärt: Nach dem Rückzug 2020 hätten Harry und Meghan „kaum eine Möglichkeit ausgelassen“, über Charles oder Prinz William (44) auszupacken – vom Oprah-Interview über Harrys Memoiren „Reserve“ bis zur Netflix-Doku. Das Verhältnis zwischen Harry und William gilt als zerrüttet; mit Charles hatte es zuletzt eine Annäherung gegeben.

Umfrage
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Schwache Werte seit Monaten

Die 16 Prozent sind kein Ausreißer. Schon im Sommer 2026 bescheinigte YouGov dem Paar schwache Werte: Im Juli sahen laut WELT 33 Prozent der Briten Harry in einem positiven Licht, Meghan nur 22 Prozent. Eine Erhebung mit Feldzeit April bis Juni 2026 ergab für Meghan 18 Prozent positive und 61 Prozent negative Bewertungen.

Der im April 2026 veröffentlichte YouGov-Royal-Tracker nannte 30 Prozent positive Einstufung für Harry (60 Prozent negativ) und 20 Prozent für Meghan (67 Prozent negativ) – beide deutlich hinter Prinz William, Prinzessin Kate und Charles. Eine YouGov-Erhebung vom Juli 2026 zu einem ganz anderen Streitthema, einem möglichen Buckingham-Palace-Aufenthalt Harrys, zeigte, dass einzelne Fragen anders bewertet werden als die Gesamtbeliebtheit.

Positive Bewertungen der Sussexes im Sommer 2026

Quelle: YouGov, Sommer 2026

Was das für die Rückkehr bedeutet

Die Datenlage ist für die Sussexes ungemütlich: Sie gehören zur Familie des Königs, sind aber keine arbeitenden Mitglieder des Königshauses – und die Mehrheit der Briten will es genau so belassen. Diskussionen über eine Annäherung an den Palast und über eine Rückkehr in offizielle Pflichten sind mit dieser Umfrage vorerst vom Tisch.

Dass Charles mit seiner Klarstellung im Interesse der Mehrheit seiner Landsleute handelt, betonen mehrere Redaktionen – die Umfrage wird als nachträgliche Legitimation der harten Linie des Monarchen gelesen. Schon zuvor hatten Charles und William Harrys Rückkehr in royale Pflichten abgelehnt.

Harry und Meghan verhalten sich seit dem Umzug auffällig unauffällig. In den ersten Wochen nach der Ankunft bekamen die Briten lediglich den Herzog öffentlich zu Gesicht, wie bei Harrys erstem öffentlichen Auftritt nach der Rückkehr.

Der Streit um Status, Titel und Behandlung ist damit nicht beendet, sondern erst richtig eröffnet. Offen ist, ob weitere Erhebungen die 16 Prozent bestätigen – oder ob die Stimmung kippt, während die Kinder in England zur Schule gehen und die Familie in den Cotswolds lebt.