Christian Lell sagt bei Promi Big Brother, er hatte was mit Männern
Bild: KI-generiert
TV-Geständnis

Christian Lell sagt bei Promi Big Brother, er hatte was mit Männern

Christian Lell sagt im Garten von „Promi Big Brother“, er habe „auch mal was mit Männern“ gehabt – eine Bezeichnung für seine Sexualität liefert der Ex-Fußballprofi nicht. Ausgelöst hat das Gespräch die Frage nach dem polyamoren Modell seines Mitbewohners Gedeon Burkhard.

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Christian Lell (42) hat im Garten von „“ über Männer gesprochen. „Ich hatte ja auch mal was mit Männern und so“, sagt der Ex-Fußballprofi von Bayern München, Hertha BSC und UD Levante in der am 13. Oktober ausgestrahlten Folge bei SAT.1 und Joyn. Der Satz fiel in einem Gespräch mit Podcasterin Gia Georgina.

Ein Bekenntnis ist das nicht. Direkt danach schränkte Lell ein: „Ich habe mich noch nie verliebt in einen und es ist auch nicht regelmäßig so.“ Beide Sätze zusammen ergeben eine Aussage über Erfahrungen – keine über eine Orientierung. Stattdessen betonte er den offenen Umgang mit eigenen Gefühlen.

Ausgelöst hat die Aussage eine Frage nach jemand anderem. Gia Georgina wollte von Lell wissen, wie er mit dem polyamoren Modell seines Mitbewohners Gedeon Burkhard (57) umgeht, der für Geld ins Promi-Big-Brother-Haus zog und mit zwei Frauen lebt. In dem Gespräch ging es auch um Eifersucht. Lell antwortete zunächst: „Es muss immer ein Paket sein.“ Kurz darauf sprach er über sich selbst.

Kein Etikett, kaum Details

Ein Etikett liefert Lell nicht. Er nannte keine Orientierung, kein Gegenüber und keinen Zeitpunkt; auch zu seinem aktuellen Liebesleben sagte er in dem Gespräch nichts. Wer in einer Unterhaltungsshow so einen Satz fallen lässt, wird üblicherweise sofort eingeordnet – Lell überlässt diese Einordnung den Zuschauern.

Der Satz fiel in der 14. Staffel der Sendung, in der die Prominenten in einem „Garten“ zusammenleben; sie läuft seit dem 5. Oktober bei SAT.1 und dem Streamingdienst Joyn. Lell hatte dort schon vor dem 13. Oktober Privates erzählt: Er sprach über Brust-OPs für drei Ex-Partnerinnen, die er bezahlt hat.

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Der Wandel als Argument

Statt einer Kategorie wählte Lell eine andere Erzählung – die des Wandels. „Was für ein Glück das auch ist, in unserer Generation. Was wir alles erleben dürfen, an Wandel“, sagt er in dem Gespräch. Seinen Satz über Männer ordnet er damit nicht als persönlichen Ausnahmefall ein, sondern als Teil einer Veränderung, die er selbst erlebt.

„Sich selbst den Raum zu geben, dahindenken zu dürfen, wenn's da ist, das finde ich schon mal geil.“
Christian Lell, Ex-Fußballprofi und Kandidat bei „Promi Big Brother“

Vom Privatleben zur Schlagzeile

Lells Privatleben ist seit Jahren ein öffentliches Thema – und in der Show selbst. Bei seinem Einzug am 5. Oktober stellte sich der 42-Jährige als Single vor. Als frühere Partnerinnen nennt die Berichterstattung Daniela Aumeier, mit der er eine Tochter hat, Melanie Rickinger, die „Bachelor“-Kandidatin Sissi Fahrenschon und zuletzt das GNTM-Model Parishee Tawakolian.

Öffentlich wurde der Satz noch am Abend des 13. Oktober: t-online über Lells Männer-Geständnis bei Promi Big Brother berichtete zuerst, am 14. Oktober griffen weitere Portale das Thema auf, darunter Promiflash mit Lells Einblick in seine Erfahrungen.

Ob Lell das Thema noch einmal aufgreift und ob er seine Orientierung benennt, hat er nicht angekündigt; ob die Sendung darauf zurückkommt, ist offen. Geblieben ist bislang ein Satz aus dem Garten – und die Einschränkung, die Lell direkt hinterherschob.