Matthias Reim erhält nach Schatten auf der Lunge Entwarnung
Ein Schatten auf der Lunge, drei Wochen Wartezeit aufs CT – Matthias Reim (68) hielt Krebs für möglich und bestand auf einen Termin am nächsten Tag. Das Ergebnis war eine Fehlanzeige. Seine Antwort darauf: eine Zigarette.
Ein Schatten auf dem Lungen-Röntgenbild hat Matthias Reim (68) um sein Leben fürchten lassen. Der Schlagerstar hielt Krebs für möglich – und zündete sich nach der Entwarnung im Auto erst einmal eine Zigarette an.
Zu hören ist die Geschichte in der 50. Folge von „Assenheimers Promitalk“, die der SWR am 28. September als TV-Premiere zeigte. In ARD Sounds lief die Podcast-Folge mit Matthias Reim bereits am 25. September.
Die Folge heißt „Vom Millionenrausch in die Pleite und zurück“ – ein Titel, der an Reims Pleite und die 500.000 Euro seines Bruders erinnert. Im Gespräch geht es diesmal aber zuerst um die Gesundheit.
Darin schildert Reim die Routineuntersuchung, zu der er als bekennender Hypochonder regelmäßig geht. Ein Arzt entdeckte auf dem Röntgenbild der Lunge einen auffälligen Schatten und schickte ihn zur Computertomografie. Reim erinnert sich an dessen Worte:
„Wir müssen ins CT, weil da irgendwas ist. Das kann jetzt gutartig sein, bösartig – da ist was.“
Matthias Reim, Schlagersänger
Statt drei Wochen Wartezeit ein Termin am nächsten Tag
Eigentlich sollte Reim drei Wochen auf den CT-Termin warten. Aus Panik bestand er auf einen Tag später – nach eigener Einschätzung nur möglich, weil sein Name bekannt ist. Den schnellen Termin verdanke er dem Promi-Bonus, sagt er selbst.
Die Nacht davor war schlaflos. „Wie das im Kopf rattert!“, sagt Reim über die Stunden. Gebetet habe er auch: „Lieber Gott, bitte, bitte nicht!“ Diesmal war die Sorge nicht eingebildet, sondern an einen Befund geknüpft.
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Ein Fehler auf dem Röntgenbild, keine Geschwulst
Das CT brachte Entwarnung. Der Schatten war keine Geschwulst. Reim gibt die Worte, die er danach hörte, so wieder: „Es war ein Fehler auf dem Röntgenbild, eine Spiegelung.“
Ein Fehler auf dem Bild, kein Tumor im Körper – für Reim war das die Wende eines Tages, der mit einer Routineuntersuchung begonnen hatte. Erleichterung sieht bei ihm allerdings so aus, wie Ärzte sie nicht empfehlen:
„Dann bin ich erst mal ins Auto und habe mir eine Zigarette angezündet.“
Matthias Reim, Schlagersänger
Angst vor den Folgen, Kontrolle alle drei Monate
Reim raucht weiter, mit Bewusstsein für das Risiko. „Ich habe immer Angst vor den Konsequenzen meines ungesunden Lebens“, sagt er. Alle drei Monate lässt er sich beim Kardiologen untersuchen.
Auf die Frage nach seiner Lebenserwartung antwortet er mit einem Satz über seine Familie: „Meine Oma wurde 106.“ Ob dieses Erbe trägt, weiß er nicht – die Kontrollen ersetzen keine Gewissheit.
MDR, die „Saarbrücker Zeitung“ und promiflash.de griffen die Schilderung am 15. und 16. Oktober auf, FOCUS online am 17. Oktober – wie t-online über Reims Todesangst berichtet.
Der Gedanke an seine Tochter Zoe
In der Ungewissheit dachte Reim vor allem an seine vierjährige Tochter Zoe. Ihre Mutter ist Christin Stark (36). Der Sänger rechnete nicht in Monaten, sondern in Jahrzehnten:
„Schaff ich's noch 20 Jahre? Oder bin ich dann schon weg?“
Matthias Reim, Schlagersänger
Reim ist 68, Zoe vier. Aus dem Zitat spricht eine Rechnung, die sich nicht schönrechnen lässt. „Für sie bin ich das Allergrößte auf der Welt“, sagt er über die Tochter.
Dass ihn die Frage nach der verbleibenden Zeit nicht zum ersten Mal beschäftigt, zeigt seine Sorge, Zoes Studium nicht mehr zu erleben – sie war in derselben Talkshow schon ein eigenes Thema.
Ob er sein Rauchen aufgibt, um Zoe länger zu begleiten, hat Reim nicht gesagt. Zugesagt hat er nur eines: weiter alle drei Monate zum Kardiologen zu gehen.