Anouschka Renzi gönnt Gedeon Burkhard die 100.000 Euro
Rausgeflogen an Tag 12, aber nicht ohne Ansage: Anouschka Renzi gönnt die 100.000 Euro ausgerechnet Gedeon Burkhard – und hält Christian Lell und Nina Bridney für ein inszeniertes Paar.
Anouschka Renzi (62) gönnt den Sieg bei „Promi Big Brother“ ausgerechnet dem Mann, gegen den sie ausgeschieden ist. Die 100.000 Euro Preisgeld soll aus ihrer Sicht Gedeon Burkhard (57) bekommen – nicht die beiden, denen sie eine inszenierte Lovestory vorwirft.
Renzi verlor am Freitag, 16. Oktober, an Tag 12 die offene Nominierungsrunde gegen Burkhard. Die Zuschauer wählten sie raus, Burkhard blieb unter Tränen im Haus. Danach saß sie in der „Promi Big Brother – Die Late Night Show“ bei Jochen Bendel und rechnete mit den Mitbewohnern ab – Christian Lells Rettung und Renzis Auszug.
Der Wunschsieger heißt Gedeon
Ihre Unterstützung bekommt Burkhard, obwohl sie im Haus oft über ihn geschimpft hat. Für sie zählt ein anderes Argument: Er brauche das Geld für einen Neuanfang. Der Schauspieler hatte seinen Einzug in die 14. Staffel selbst mit Geldnot begründet – Gedeon Burkhards Einzug wegen Geldnot.
„Trotz allem, was mich an Gedeon genervt hat, würde ich es ihm gönnen.“
Anouschka Renzi, Schauspielerin und PBB-Kandidatin
Für Spannung sorgt das, weil Burkhard ihr direkter Konkurrent war: In der Nominierung standen sich die beiden gegenüber, die Zuschauer entschieden gegen sie. Renzi nimmt den Mann in Schutz, der sie aus dem Rennen warf, und liefert damit das Gegenbild zu ihrer eigenen Wut auf das Haus.
Flop drei – mit einer Korrektur
Auf ihrer Flop-Liste stand zuerst auch Axel Schulz. Sie nahm ihn wieder herunter, weil er mit Werbung für seine Saucen bereits gut verdiene; an seiner Stelle nannte sie Francesca Morgese. Damit stehen Lell, Bridney und Morgese auf ihrer Abschussliste. Warum sie Schulz strich, erklärt sie mit dessen Einnahmen – die Flop-drei und ihre Begründung.
„Christian Lell, Nina Bridney und Axel Schulz – obwohl ich ihn liebe. Er hat genug Geld.“
Anouschka Renzi, Schauspielerin und PBB-Kandidatin
Bei Lell und Bridney bleibt sie härter: „Die sind beide fake“, sagt sie und traut dem Paar eine inszenierte Romanze vor laufender Kamera zu. Über das Zusammenleben urteilt sie, die Leute bei „Promi BB“ seien „viel härter als im Dschungel“ gewesen, „da waren echte Kackbratzen dabei“. Ihre Bilanz fällt damit schlechter aus als nach dem Dschungelcamp.
1600 Euro Rente, 5000 Euro Bedarf
Hinter der Abrechnung steht ein konkretes Eigeninteresse. Renzi sagt, sie bekomme 1600 Euro Rente im Monat, brauche aber rund 5000 Euro. „So könnte ich überleben, aber so möchte ich nicht leben“, sagt sie – das Preisgeld von 100.000 Euro sei ihr Grund für die Teilnahme gewesen. Was sie monatlich zur Verfügung hat, nennt sie im Gespräch über ihre 1600-Euro-Rente.
Ihr Motiv und ihre Fürsprache für Burkhard hängen zusammen: Beide brauchen nach eigenem Bekunden Geld. Sie selbst kann die 100.000 Euro nicht mehr gewinnen, sie ist seit Freitag draußen. Bleibt die Frage, ob ihr öffentlicher Zuspruch für Burkhard bei den Zuschauern mehr bewirkt als ihre Abrechnung mit den anderen.
Finale am Montag, 20:15 Uhr
Das Finale der 14. Staffel steht für Montag, 19. Oktober, 20:15 Uhr in Sat.1 und bei Joyn an, dann fällt die Entscheidung über die 100.000 Euro. Burkhard ist noch dabei, Lell ebenfalls. Nina Bridney dagegen nicht mehr: ihr Ausscheiden zwei Tage vor dem Finale beendete das Duell gegen Francesca Morgese.
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Ob Renzis Zuspruch Burkhard am Montag hilft, entscheiden die Zuschauer. Sie äußerte ihre Kritik, bevor die letzte Nominierung lief; ob ihre Worte die Zuschauer beeinflussen, bleibt offen. Für sie bleibt es bei 1600 Euro Rente im Monat.