Donald Trump (80) hat Meghan Markle auf den letzten Platz einer eigenen Rangliste der britischen Königsfamilie gesetzt – und ihr vorgeworfen, „furchtbar respektlos“ gegenüber der Queen gewesen zu sein.
Auslöser ist der Rundown des Express über zehn Royals vom 18. Oktober 2026: zehn Mitglieder des Königshauses, sortiert von Platz zehn bis Platz eins, jedes mit einem Urteil des US-Präsidenten.
Die Liste ist keine Umfrage, sondern eine Zusammenstellung von Sätzen, die Trump über Jahre gesagt hat – im Oval Office, in Fernsehinterviews, bei Staatsbesuchen. Der „Express“ stellte sie am Morgen online und aktualisierte sie am Nachmittag.
Platz zehn: „Furchtbar respektlos“
Trumps Urteil über Meghan ist ein Satz über Anstand, nicht über Politik. Er habe sie respektlos gegenüber der Queen und gegenüber König Charles gefunden, sagte er – und fügte an, er habe nicht gemocht, wie sie sich verhalten habe.
„Ich fand, sie war furchtbar respektlos gegenüber der Queen, gegenüber König Charles. Ich mochte nicht, wie sie sich verhalten hat.“
Der Satz steht nicht allein. Schon 2020 sagte Trump im Weißen Haus, er sei „kein Fan von ihr“, und wünschte Harry viel Glück – „er wird es brauchen“. Zwei Jahre später legte er im Interview mit Piers Morgan nach und forderte den Entzug der Royal-Titel.
Dort fiel auch sein bislang schärfster Satz über das Paar: Harry sei „gepeitscht wie kein anderer, den ich je gesehen habe“. Der CBS-Bericht über das Interview von 2022 hält beides fest – den Spott und die Forderung.
Die Abrechnung mit Harry
Härter trifft es Harry (42). Trump wirft ihm vor, mit Enthüllungsbuch und TV-Interviews das Vertrauen der eigenen Familie missbraucht und „Land und Krone“ enttäuscht zu haben.
„Sie haben schreckliche Dinge getan. Wenn ich die Königsfamilie wäre ... ich hätte sie nicht zurückgenommen.“
Der Satz fällt, als die Sussexes längst wieder in Großbritannien leben. Im August 2026 zogen Harry und Meghan mit ihren Kindern Archie und Lilibet überraschend von Kalifornien zurück – für Trump Anlass für einen knappen Kommentar vor Reportern im Oval Office.
„Ich freue mich darüber. Ich war kein Fan“, sagte er damals. Der Umzug löste in Großbritannien sofort Debatten aus – die Rückkehr der Sussex-Familie nach Großbritannien wird dort bis heute kontrovers gesehen.
Woher die Faszination kommt
Trumps Verhältnis zum Königshaus hat eine Herkunft. Seine Mutter Mary Anne MacLeod wurde auf der Isle of Lewis geboren und verfolgte 1953 stundenlang die Krönung von Elizabeth II. im Fernsehen mit.
„Meine Mutter liebte die Queen Mother. Wann immer sie im Fernsehen war, schaute meine Mutter zu. Sie verkörperte totale Klasse und Stärke“, sagte Trump. Die Frau auf Platz eins seiner Liste ist also zuerst die Heldin seiner Mutter.
Trumps Urteile über die Royals: eine Chronik
- 1997Schwärmerei für Diana, kurz darauf Spott
In seinem Buch „The Art of the Comeback“ nennt Trump Prinzessin Diana eine Schönheit von Weltklasse. Im selben Jahr sagt er in einem Radiointerview, sie sei schön, aber verrückt.
- September 2020„Kein Fan von ihr“ im Weißen Haus
Trump sagt über Meghan, er sei kein Fan von ihr, und wünscht Harry viel Glück – er werde es brauchen.
- 25. April 2022Das Piers-Morgan-Interview
Bei TalkTV sagt Trump, Harry sei „gepeitscht wie kein anderer“, und fordert, den beiden die Royal-Titel zu entziehen.
- Dezember 2024Lob für William in Paris
Am Rande der Wiedereröffnung von Notre-Dame trifft Trump Prinz William und lobt ihn: Er mache einen fantastischen Job.
- September 2025Kompliment für Catherine beim Staatsbankett
Auf Schloss Windsor nennt Trump Catherine, Princess of Wales, strahlend, gesund und schön.
- April 2026„Der größte König“ in Washington
Beim ersten Staatsbesuch eines britischen Monarchen in den USA seit 2007 nennt Trump König Charles III. den größten König und wiederholt das Wort fantastisch.
- 18. Oktober 2026Die Rangliste erscheint
Der „Express“ veröffentlicht Trumps Urteile über zehn Royals von Platz zehn bis eins – Meghan zuletzt, die Queen Mother zuerst.
Platz eins und eine alte Forderung
Oben in der Liste stehen die, die Trump öffentlich gelobt hat. Über Prinz William (44) sagte er nach einer Begegnung am Rande der Wiedereröffnung von Notre-Dame im Dezember 2024, der Kronprinz leiste „einen fantastischen Job“ – und später: „William, er wird ein guter König, nicht wahr?“
Für König Charles III. (77) fand er beim Staatsbesuch in Washington im April 2026, dem ersten eines britischen Monarchen in den USA seit 2007, die Worte „der größte König“ und „fantastisch“.
Bei den Sussexes sieht das anders aus. Laut einer YouGov-Umfrage zur Rückkehr der Sussexes wollen nur 16 Prozent der Briten Harry und Meghan wieder als arbeitende Royals sehen, 51 Prozent möchten den Status quo.
Trumps Forderung, den beiden die Titel zu nehmen, fällt in genau diese Debatte – bis hin zu Forderungen nach einem Titelentzug für Harry und Meghan aus einer britischen Talkshow.
Offen ist, ob der Palast oder das Paar auf die Rangliste reagiert – und ob die Titelfrage durch Platz zehn neuen Schub bekommt. Trump jedenfalls hat an seiner Bewertung nichts korrigiert.
