59,8 Prozent der Zuschauerstimmen und 100.000 Euro Preisgeld: Maurice Dziwak (28) hat am Montagabend das Live-Finale der 14. Staffel von „Promi Big Brother“ gewonnen. Die Entscheidung verkündete „Big Brother“ um 22:28 Uhr – wie BILD über Sieg und 100.000 Euro berichtet.
Zweiter wurde der ehemalige Profiboxer Axel Schulz (57). Dahinter sortierte sich das Feld: Gia Georgina landete auf Platz drei, Nadja Benaissa auf Platz vier, Francesca Morgese auf Platz fünf. Für Schulz und Benaissa war der Abend eine doppelte Niederlage – beide verloren kurz vor der Siegerkür auch das Spiel „Vier gegen Philo“.
Ein Sieg gegen den Champion
Dziwak wandte sich an Schulz und adelte den Verlierer.
„Axel, auch gegen Dich, Mann – Du bist der Champion.“
Der Satz macht klar, gegen wen dieser Sieg ging: gegen einen Mann, den der Sieger selbst Champion nennt. Ausgerechnet diese Konstellation steht im Zentrum des Abends – der n-tv-Bericht über Dziwaks Sieg gegen Axel Schulz stellt sie in den Mittelpunkt.
Schulz blieb Platz zwei. Für den 57-Jährigen war es das Ende eines Wettbewerbs, in dem er bis zum Finalabend im Rennen lag – und in dem am Ende ein Reality-TV-Darsteller die meisten Zuschauerstimmen holte.
Vier gegen Philo bringt Schulz auf die Liste
Vor der Siegerkür mussten die vier verbliebenen Finalisten noch einmal antreten: Im Spiel „Vier gegen Philo“ traten sie gegen Mentalist Philo Kotnik an. Schulz und Benaissa verloren – und landeten auf der Nominierungsliste. Dziwak und Georgina gewannen die Aufgabe.
Georgina nahm ihre Niederlage mit Fassung – mit einem Satz, der ihre Rolle an diesem Abend zusammenfasst.
„Es ist okay. Wie soll ich gegen die beiden Giganten ankommen? Ich bin froh, dass ich überhaupt so weit gekommen bin“, sagte die Podcasterin, die am Ende Dritte wurde. Die beiden Giganten, das waren Dziwak und Schulz, die sich anschließend Platz eins und zwei teilten.
100.000 Euro und ein Anruf bei Oma
Seine erste Botschaft nach dem Sieg galt nicht dem Preisgeld, sondern der Familie.
„Oma, ich hab’s geschafft. Ich schwöre, ich hab’s geschafft!“
Mit dem Titel sind 100.000 Euro verbunden. Auch außerhalb des Finales war das Geld im Haus ein Thema: Anouschka Renzi gönnt Gedeon Burkhard die 100.000 Euro – die ausgeschiedene Bewohnerin hatte ihren Favoriten klar benannt, lange bevor die Entscheidung fiel.
Zwei Wochen bis zum Finale
Die Staffel war am 5. Oktober mit 14 Bewohnerinnen und Bewohnern in Köln gestartet, moderiert von Marlene Lufen und Jochen Schropp. Bis zum Finale an Tag 15 dünnte sich das Feld auf fünf Finalisten aus.
Zwei Tage vorher traf es bereits Nina Bridneys Aus im Duell gegen Francesca Morgese – auch dieser Platz im Finale war am Ende fest vergeben.
Von der Eröffnung zum Finale
- 5. Oktober 2026Start der 14. Staffel
14 Bewohnerinnen und Bewohner ziehen in das Haus in Köln, moderiert von Marlene Lufen und Jochen Schropp.
- 12. Oktober 2026Erste Exit-Runde
Godfrey Egbon und Tessa Bergmeier müssen die Show verlassen.
- 18. Oktober 2026Halbfinale an Tag 14
Christian Lell und Gedeon Burkhard scheiden kurz vor dem Finale aus.
- 19. Oktober 2026Finale an Tag 15
Morgese wird Fünfte, Benaissa Vierte, Georgina Dritte. Dziwak gewinnt mit 59,8 Prozent vor Schulz.
Was nach dem Finale offen bleibt
Mit dem Finale endet die 14. Staffel nach 15 Tagen. Offen ist, ob der Sender an der Mechanik festhält, die Schulz und Benaissa ausgerechnet in der letzten Stunde noch auf die Nominierungsliste brachte.
Offen ist auch, was Dziwak mit den 100.000 Euro macht. Zum Geld sagte der Sieger in der Nacht: „Geld ist nur Papier. Was wirklich zählt, ist die Familie und die Liebe.“
Ob er bei diesem Satz bleibt, wenn die Summe überwiesen ist – und ob „Vier gegen Philo“ im kommenden Jahr wieder über den letzten Finalplatz entscheidet, ist am Dienstag noch nicht geklärt.
