Jenny Elvers zahlt Millionenschulden ohne Privatinsolvenz ab
Bild: KI-generiert
Finanzamt

Jenny Elvers zahlt Millionenschulden ohne Privatinsolvenz ab

Jenny Elvers (54) sagt, sie ist ihre Millionenschulden los – abbezahlt, ohne Privatinsolvenz. Geholfen hat ihr Sohn Paul (25), der das Papierchaos sortierte, als das Finanzamt Belege aus zehn Geschäftsjahren verlangte.

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Jenny Elvers (54) hat eine Millionenschuld abbezahlt – ohne Privatinsolvenz, aber mit Hilfe ihres Sohnes. Der sortierte das Papierchaos, als das Finanzamt Belege aus zehn Geschäftsjahren verlangte. Jetzt sagt sie: Sie ist schuldenfrei.

Am 21. Oktober 2026 sagte Elvers am Rande des „Blauen Panther – TV & Streaming Award“ in der Münchner BMW Welt im Interview mit BUNTE.de über ihre Schuldenfreiheit, sie habe „alles Stück für Stück abgezahlt“. Anfang August klang das noch anders: „Ich bin nicht pleite, ich bin die elegante Form: Ich bin broke.“

Instagram · @jenny_elvers

Von „broke“ zur Schuldenfreiheit

  1. 3. August 2026
    Erstes öffentliches Geständnis

    Zum Start der zweiten Staffel „Villa der Versuchung“ (Sat.1) spricht Elvers erstmals über ihre Geldnot.

  2. 13. August 2026
    Millionenforderung des Finanzamts

    Promiflash meldet eine Millionenforderung im Zusammenhang mit dem Format.

  3. 27. August 2026
    Gagen gehen an den Fiskus

    Berichte: Zeitweise fließt ihre komplette TV-Gage ans Finanzamt, eine Privatinsolvenz lehnt sie ab.

  4. 21. Oktober 2026
    Schuldenfrei in München

    Beim Blauen Panther erklärt sie BUNTE.de, Sohn Paul habe sie aus den Millionenschulden geholt.

  5. 26. Oktober 2026
    Der Sohn als Schutzengel

    Promiflash fasst zusammen, wie Paul Elvers Unterlagen sortierte und Finanztipps gab.

Woher die Millionenschulden kamen

Über die Höhe war lange nur bekannt, dass es viel ist. Am 21. Oktober sagte Elvers, es gehe um „eine Summe in Millionenhöhe“. Ausgelöst haben das ihre eigenen Geldanlagen: ahnungslose Geschäfte, „irgendwelche komische Immobilien“ und schlechte Berater. Dazu kam ein für sie ungünstiger Ehevertrag nach der Scheidung von Götz Elbertzhagen.

„Ich habe unterschrieben, das war wirklich dämlich.“
Jenny Elvers, Schauspielerin und Reality-TV-Teilnehmerin

Dazu kam eine Betriebsprüfung des Finanzamts über zehn Geschäftsjahre. Verlangt wurden Belege, die nach Trennungen und Wohnortwechseln nicht mehr auffindbar waren. Elvers fuhr persönlich zur Behörde, um ihre schwankenden TV-Einkünfte zu erklären – wie das Finanzamt Millionen von Jenny Elvers forderte.

Der Sohn als Schutzengel

Wie Paul Elvers die Unterlagen seiner Mutter sortierte, hat Promiflash nachgezeichnet: Der 25-Jährige stieg ins Papierchaos, gab Finanztipps und half, die Krise zu ordnen. Er ist der Sohn von Elvers und dem früheren „Big Brother“-Kandidaten Alex Jolig, geboren am 9. März 2001, und arbeitet heute als Immobilienunternehmer – er kauft und saniert Immobilien.

Elvers nennt ihn „Schutzengel“ und „Lebensretter“. Dass ausgerechnet der Sohn die Finanzen richtete, beschreibt sie als Umkehrung der Rollen. Über seine Zahlenkenntnis sagt sie:

„Er ist geschäftstüchtiger als ich (…) Er kennt sich besser mit Zahlen aus als ich. Da hätte ich mir sehr viel früher besser mal etwas abgucken sollen.“
Jenny Elvers, Schauspielerin und Reality-TV-Teilnehmerin

Keine Insolvenz, dafür Tränen

Eine Privatinsolvenz kam für Elvers nie in Frage. „Das kommt für mich nicht infrage“, sagte sie – und verkaufte stattdessen ihren Besitz. Zeitweise ließ sie komplette TV-Gagen an den Fiskus abfließen, Jenny Elvers behielt keinen Cent ihrer Gagen.

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Was die Jahre mit ihr machten, sagt sie ohne Beschönigung: „Ich habe nachts geheult – und immer versucht, alles von meinem Sohn wegzuhalten.“ Gelungen ist ihr das nicht. Und sie weiß, wie die Rollen eigentlich verteilt sein müssten: „Weil eigentlich gehört sich das ja andersrum.“

Eine exakte Summe nannte Elvers nicht; sie sprach von einer „Summe in Millionenhöhe“. Ob das Finanzamt die Akte damit als erledigt betrachtet, ist offen. Offen ist auch, wie dauerhaft die Schuldenfreiheit hält – ihre Einkünfte schwanken, wie sie selbst gegenüber dem Finanzamt erklären musste.