Meghan erreicht in Großbritannien Rekordtief von minus 48 Punkten
Bild: KI-generiert
Britische Monarchie

Meghan erreicht in Großbritannien Rekordtief von minus 48 Punkten

Kurz nach dem ersten gemeinsamen Auftritt in Nottingham stürzt Meghan im YouGov-Tracker auf ein Rekordtief von minus 48: 68 Prozent der Briten sehen sie negativ. Auch Harry verliert vier Punkte, König Charles fällt auf den tiefsten Wert seiner Regentschaft.

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Herzogin Meghan (45) erreicht in Großbritannien einen neuen Tiefpunkt. Nur 20 Prozent der Briten haben eine positive Meinung von ihr, 68 Prozent eine negative – ein Nettowert von minus 48, der schlechteste Stand, den der YouGov-Royal-Tracker je für sie gemessen hat.

Die Zahlen beruhen auf 2.116 befragten Erwachsenen in Großbritannien. Die Feldarbeit lief am 22. und 23. Oktober, der Royal-Tracker von YouGov mit den Oktoberwerten erschien am 29. Oktober. Der Anteil der negativen Urteile über Meghan ist seit Juli um drei Punkte gestiegen.

Der Zeitpunkt macht die Zahlen zum Problem für die Sussexes. Mitte Oktober waren Harry (42) und Meghan zum ersten Mal seit Jahren wieder gemeinsam zu einem offiziellen Termin in England unterwegs. Der Auftritt sollte der Anfang ihrer zweiten britischen Zeit sein – die Umfrage wenige Tage später liest sich wie eine Absage.

Umfrage
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Ein Rekordtief wenige Tage nach dem Termin in Nottingham

In Nottingham besuchten die beiden mehrere Wohltätigkeitsprojekte: den Himmah Hub, das Community Recording Studio und Epic Partners. Schulkinder und Royal-Fans empfingen sie vor Ort.

Für Meghan war es der erste offizielle Termin seit der Trauerfeier für Queen Elizabeth II. im September 2022. Ihre Hoffnung formulierte sie selbst: „Oh, it's great to be back“ – auf Deutsch: Es ist großartig, wieder da zu sein.

Die Rückkehr hat die Werte nicht gedreht. Auch Harry verliert: 29 Prozent der Briten sehen ihn positiv, 60 Prozent negativ, vier Punkte weniger Zustimmung als im Juli. Schon im September hatte eine YouGov-Umfrage ergeben, dass nur 16 Prozent Harry und Meghan zurück wollen.

Ein Graben zieht sich durch die Altersgruppen. Bei den 18- bis 24-Jährigen stehen 25 Prozent positiv zu Meghan, bei den über 65-Jährigen nur 10 Prozent. Harry kommt bei den Jüngeren auf 34 Prozent, bei den Ältesten auf 19 Prozent.

Von Megxit zur Rückkehr – und zum Rekordtief

  1. Januar 2020
    Megxit

    Harry und Meghan ziehen sich aus der ersten Reihe des Königshauses zurück und siedeln nach Montecito in Kalifornien über.

  2. September 2022
    Letzter offizieller Termin

    Meghan nimmt an der Trauerfeier für Queen Elizabeth II. teil – danach folgt eine jahrelange Pause.

  3. Juli 2026
    Vorherige Tracker-Ausgabe

    Vergleichsbasis für die Oktoberwerte: Meghans Negativwert liegt damals drei Punkte niedriger, Harrys Zustimmung vier Punkte höher.

  4. Ende August 2026
    Rückkehr nach England

    Die Familie kehrt nach sechs Jahren aus den USA zurück und mietet ein Haus, vermutlich in den Cotswolds.

  5. Mitte Oktober 2026
    Erster gemeinsamer Auftritt

    In Nottingham besuchen die Sussexes Wohltätigkeitsprojekte und werden von Schulkindern und Royal-Fans empfangen.

  6. 29. Oktober 2026
    Tracker veröffentlicht

    Meghan 20 zu 68 Prozent, Nettowert minus 48 – ein Rekordtief im YouGov-Tracker.

William führt, Charles fällt auf den tiefsten Wert seiner Regentschaft

An der Spitze ändert sich nichts. Prinz William kommt auf 74 Prozent Zustimmung, Prinzessin Kate auf 72 Prozent, Prinzessin Anne auf 68 Prozent. Zwischen William und Meghan liegen damit 54 Punkte.

Zustimmung für die Royals im Oktober 2026

Anteil der Briten mit positiver Meinung

Quelle: YouGov Royal-Tracker, 22.–23. Oktober 2026, 2.116 Befragte

König Charles III. rutscht ab: 58 Prozent bewerten ihn positiv, 34 Prozent negativ. Das ist der tiefste Wert in seinen vier Jahren auf dem Thron.

Königin Camilla bleibt umstritten – 42 Prozent positiv, 45 Prozent negativ. Schlusslicht ist Andrew Mountbatten-Windsor mit 4 Prozent Zustimmung und 89 Prozent Ablehnung.

Die Krone steht stabiler als ihre Mitglieder

Die schlechten Personenwerte schlagen nicht auf die Institution durch. 64 Prozent der Briten wollen die Monarchie behalten, nur 25 Prozent bevorzugen ein gewähltes Staatsoberhaupt. 55 bis 58 Prozent bewerten die Königsfamilie und die Institution positiv.

Ausgeräumt ist der Familienstreit damit nicht: Kates Vorstoß für eine Versöhnung mit Harry scheitert weiter an William.

Für Harry ist die Rückkehr auch eine Frage des Familienalltags. Was ihm daran liegt, hatte er selbst beschrieben:

„Die Kinder auf eine britische Schule schicken zu können, hat mir viel bedeutet. Mir war gar nicht bewusst, wie wichtig mir das eigentlich war.“
Prinz Harry, Herzog von Sussex

Der Satz zeigt, worum es Harry bei der Rückkehr ging – um den Alltag seiner Kinder, nicht um Zustimmungswerte. Der Tracker misst beides getrennt: Die Institution hält bei 64 Prozent, die Rückkehrer selbst stehen bei 20 und 29 Prozent.

Offen ist, ob die Sussexes gegen diese Zahlen anarbeiten können. Der nächste britische Termin, die nächste Ausgabe des Trackers und die Frage, ob Charles' Absturz auf 58 Prozent ein Ausrutscher war oder der Beginn einer längeren Bewegung – Antworten darauf gibt es frühestens im neuen Jahr.