Erster Grand-Slam-Titel für Alexander Zverev
Es war ein historischer Nachmittag in Paris: Alexander Zverev besiegte am Sonntag, dem 7. Juni 2026, den Italiener Flavio Cobolli in einem dramatischen Fünf-Satz-Finale und holte sich endlich seinen ersten Grand-Slam-Titel. Der 29-Jährige aus Hamburg rang Cobolli mit 1:6, 6:4, 4:6, 7:6 (7:5) und 6:1 nieder.
Nach drei verlorenen Major-Finals – US Open 2020, French Open 2024 und Australian Open 2025 – durchbrach Zverev endlich die Barriere, wie die Washington Post berichtete. Er ist der erste deutsche Grand-Slam-Sieger im Herren-Einzel seit Boris Becker, der 1996 die Australian Open gewann. 30 Jahre lang hatte kein Deutscher einen der vier großen Titel geholt.
Thomalla: „Hat sich den Arsch so geisteskrank aufgerissen"
Seine Partnerin Sophia Thomalla zeigte sich nach dem Triumph überwältigt. In einem Interview mit der „Bild" sprach die Moderatorin und Schauspielerin über Zverevs unermüdliche Arbeitsmoral. Das berichtete t-online.
Er ist einer der fleißigsten Menschen, die ich kenne. Nach einem Match nochmal zwei Stunden auf den Trainingsplatz zu gehen, macht nicht jeder. Dass sich das auszahlt am Ende des Tages, freut mich unfassbar. Dafür hat er sich den Arsch so geisteskrank aufgerissen!Sophia Thomalla, Partnerin von Alexander Zverev
Thomalla veröffentlichte zudem auf Instagram drei Worte, die viral gingen: „Er hat es!!!" – eine Reaktion, die zehntausende Fans in den sozialen Medien teilten.
Das Finale: Drama in fünf Sätzen
Das Match auf dem Court Philippe-Chatrier war nichts für schwache Nerven. Cobolli, die Nummer 10 der Welt, startete furios und holte den ersten Satz mit 6:1. Zverev kämpfte sich zurück, gewann Satz zwei mit 6:4, musste aber erneut einen Rückschlag hinnehmen, als Cobolli den dritten Satz mit 6:4 für sich entschied.
Im vierten Satz rettete sich Zverev in den Tiebreak und gewann diesen mit 7:5. Der fünfte Satz wurde zu einer Demonstration der Stärke: 6:1 für den Deutschen. Zverev brach nach dem Matchball auf dem Platz in Tränen aus und vergrub sein Gesicht in den Händen.
Der Lohn für den Triumph: Zverev kassierte ein Preisgeld von 2,5 Millionen Euro und festigte seinen Platz unter den Top 3 der Weltrangliste. Sein nächster großer Auftritt wartet bereits ab dem 29. Juni in Wimbledon, wo er seinen ersten Grand-Slam-Titel bestätigen will.
