Siebenjähriger rettet Zweijährigen: Kinder verhindern Tragödie im Freibad Daaden
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PanoramaRettung im Freibad Daaden

Siebenjähriger rettet Zweijährigen: Kinder verhindern Tragödie im Freibad Daaden

Vier Kinder im Alter von sieben und acht Jahren reagierten am Freitag sofort, als sie einen leblosen Jungen im Wasser entdeckten. Ein Siebenjähriger trug das Kind eigenhändig aus dem Becken – das Eingreifen verhinderte eine Tragödie.

Dramatische Rettung im Nichtschwimmerbecken

Ein kleiner Junge trieb regungslos im Wasser, als ihn am Freitagnachmittag vier Kinder entdeckten. Ohne zu zögern griffen sie ein – und retteten ihm das Leben. Die Sieben- und Achtjährigen spielten im Nichtschwimmerbecken des Freibads Daaden, als sie den leblosen Zweijährigen bemerkten.

Die Kinder handelten sofort: Sie drehten den Jungen um, und ein siebenjähriger Junge trug den Bewusstlosen eigenhändig aus dem Wasser, während die anderen lautstark um Hilfe riefen. Der Vorfall ereignete sich am 19. Juni 2026 im Kreis Altenkirchen (Rheinland-Pfalz), wie die Tagesschau berichtete.

Ersthelfer setzen Wiederbelebung fort

Der Schwimmmeister und ein privat anwesender Rettungssanitäter eilten herbei und begannen sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen. Wenig später trafen Rettungsdienst und ein Rettungshubschrauber ein. Die Polizei würdigte das Engagement mit deutlichen Worten: „Dem schnellen und beherzten Eingreifen der Kinder sowie der Ersthelfer ist es zu verdanken, dass der Junge gerettet werden konnte.“

Zweijähriger außer Lebensgefahr

Nach der Erstversorgung wurde das Kind in eine Kinderklinik geflogen. Nach ärztlicher Einschätzung befindet es sich inzwischen außer Lebensgefahr. Bleibende Schäden sind laut Polizei nicht zu erwarten.

Die Hintergründe des Beinahe-Ertrinkens sind noch unklar. Die schnelle Reaktion der Kinder hat jedoch Schlimmeres verhindert und zeigt, wie entscheidend Zivilcourage in Gefahrensituationen sein kann.

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