Haftbefehl meldet sich nach Kokain-Rückfall mit Nasenverband
Fünf Wochen nach dem lebensgefährlichen Rückfall zeigt sich Haftbefehl wieder – mit Verband unter der Nase und einem Satz an Fans und Hater. Seine Nase musste erneut operiert werden, die Rückkehr auf die Bühne bleibt offen.
Haftbefehl (40) hat sich mit einem Verband unter der Nase zurückgemeldet. Am 5. November veröffentlichte der Rapper erstmals seit seiner gesundheitlichen Krise wieder ein Foto auf Instagram – fünf Wochen nach einem Kokain-Rückfall, der ihn in Lebensgefahr brachte.
Auf dem Bild sitzt er im Trainingsanzug in einem schwarzen Sessel und blickt in die Kamera, die Stelle unter der Nase ist abgeklebt. Dazu schrieb er: „An alle, die mich lieben: Ich liebe euch. An alle, die mich hassen: Euch liebe ich mehr." Vor ihm steht eine Ramseier-Schorle – ein Hinweis, dass das Foto weiterhin in der Schweiz entstand, wie 20 Minuten das neue Lebenszeichen einordnet.
Instagram · @haftbefehl
Koma, Beatmung, neue Nasen-OP
Anfang Oktober hatte der Musiker laut „Bild" bis zu 30 Gramm Kokain konsumiert. Er wurde in einer Zürcher Klinik behandelt, lag mehrere Tage im künstlichen Koma und musste beatmet werden – der Rückfall und das künstliche Koma. Als das Mitte Oktober bekannt wurde, sagte er seine Konzerte in Düsseldorf und Berlin ab.
Sein Manager Erfan Bolourchi bestätigte der Deutschen Presse-Agentur, dass die Nase erneut operiert werden musste. Der Eingriff stand zuvor noch aus; der Verband auf dem neuen Foto ist das sichtbare Ergebnis, wie der Spiegel das Foto mit Verband beschreibt.
Von der Nasen-Rekonstruktion bis zum Lebenszeichen
19. Januar 2026
Berichte über eine neue Nase
Die durch Kokain stark geschädigte Nase des Rappers soll rekonstruiert worden sein.
Juni 2026
Angekündigte Auftrittspause
Haftbefehl sagt aus gesundheitlichen Gründen eine Pause an, der Auftritt beim Openair Frauenfeld fällt aus.
September 2026
Maske im Gesicht
Der Rapper zeigt sich mehrfach maskiert, weil die erneuerte Nase erneut geschädigt ist.
Anfang Oktober 2026
Lebensgefährlicher Rückfall
Laut „Bild“ bis zu 30 Gramm Kokain, danach Intensivbehandlung in Zürich, künstliches Koma und Beatmung.
13. Oktober 2026
Klinikaufenthalt wird öffentlich
Die Konzerte in Düsseldorf und Berlin werden abgesagt, Bruder Capo spricht von ärztlicher Aufsicht.
19. Oktober 2026
Wechsel in die Reha
Haftbefehl verlässt die Zürcher Klinik und setzt die Behandlung nahe Zürich fort, der Aufenthaltsort bleibt geheim.
5. November 2026
Erstes Foto mit Verband
Der Rapper postet ein Bild aus dem Sessel und adressiert Fans und Hater.
Reha nahe Zürich, Aufenthaltsort geheim
Am 19. Oktober wurde bekannt, dass Haftbefehl die Zürcher Klinik verlassen hat und die Behandlung in einer Reha-Klinik nahe Zürich fortsetzt. Sein Aufenthaltsort blieb geheim. Kurz zuvor war ein Foto aufgetaucht, das ihn mit Bruder und Freunden bei einer Autofahrt am Zürichsee zeigte – mit Wund- und Saugverband an der Nase.
Wie ernst die Lage war, machte die Familie selbst öffentlich. Sein Bruder Cem Anhan, als Rapper Capo bekannt, erklärte Mitte Oktober mit Blick auf die abgesagten Auftritte:
„Er befindet sich gerade unter ärztlicher Aufsicht und muss sich voll und ganz auf seine Gesundheit konzentrieren.“
Cem Anhan, Rapper Capo und Bruder von Haftbefehl
Ein neuer Song mitten in der Pause
Ende Oktober erschien dann doch neue Musik: „GEN 100" mit Rapper Milonair, samt Video mit KI-Hinweis. Darin rappt Haftbefehl über seine Herkunft und seinen Kokainkonsum, nach Angaben von 20 Minuten auch über „Teufelsläuse" in der Nase – der neue Song zehn Tage nach der Auszeit-Ankündigung.
Die Veröffentlichung fiel mitten in eine Pause, die er im Juni aus gesundheitlichen Gründen angekündigt hatte. Damals verwies er auf die Netflix-Doku „Babo – Die Haftbefehl-Story“; sein Auftritt beim Openair Frauenfeld fiel aus. Im September zeigte er sich mehrfach mit Maske, weil die erneuerte Nase erneut geschädigt war.
Kein Termin, keine Prognose
Sein Management kündigte an, der Rapper werde sich für längere Zeit aus der Öffentlichkeit zurückziehen. Neue Termine gibt es nicht, die Rückkehr auf die Bühne ist offen. Wie belastbar er wirklich ist, lässt sich dem Foto nicht entnehmen – der Verband sitzt dort, wo die Nase erneut repariert werden musste.
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Offen ist auch, ob er weiterhin in der Reha-Klinik nahe Zürich bleibt und wann eine ärztliche Einschätzung zu seiner Belastbarkeit kommt. Bis dahin bleibt von ihm ein Satz, der Fans und Hater zugleich adressiert – und ein Foto aus dem Sessel.