Dritte Angriffswelle: USA bombardieren 140 Iran-Ziele – Raketen auf fünf Golfstaaten
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Eskalation im Golf

Dritte Angriffswelle: USA bombardieren 140 Iran-Ziele – Raketen auf fünf Golfstaaten

Nach einem iranischen Angriff auf ein Containerschiff flogen die USA die schwerste Bombenwelle seit Monaten gegen Teheran. Die Revolutionsgarden schlugen umgehend zurück – in Kuwait, Bahrain und drei weiteren Ländern heulten die Sirenen.

Rund 140 militärische Ziele im Visier

Die dritte und schwerste US-Angriffswelle binnen einer Woche traf den Iran in der Nacht zum Montag mit voller Wucht. Das Zentralkommando der US-Streitkräfte (CENTCOM) bestätigte, auf direkten Befehl von Präsident Donald Trump rund 140 iranische Militäreinrichtungen bombardiert zu haben. Teheran antwortete umgehend – mit Raketen- und Drohnenangriffen auf US-Stützpunkte in gleich fünf Golfstaaten.

Auslöser war ein Angriff der iranischen Revolutionsgarden (IRGC) auf ein zypriotisches Containerschiff in der Straße von Hormus. Dabei wurde ein indisches Besatzungsmitglied als vermisst gemeldet, die Crew musste das brennende Schiff verlassen. Die IRGC sprach von einem „Warnschuss“ und erklärte die strategische Wasserstraße für geschlossen.

„Etwas stimmt mit diesen Leuten nicht“

Wir haben Iran letzte Nacht sehr hart getroffen.
Donald Trump, US-Präsident

Präsident Trump erklärte den Militärschlag persönlich in einem CNN-Interview und warf Teheran vor, ein bereits kurz vor dem Abschluss stehendes Abkommen sabotiert zu haben. „Sie gaben alles auf, und dann, zwei Stunden später, griffen sie ein Schiff mit einer Drohne an. Mit diesen Leuten stimmt etwas nicht“, sagte Trump. CENTCOM betonte auf X, man wolle Irans Fähigkeit einschränken, „zivile Seeleute und Handelsschiffe anzugreifen, die die Straße von Hormus frei durchqueren“.

Fünf Golfstaaten unter Beschuss

Die iranischen Revolutionsgarden beanspruchten die Vergeltungsschläge für sich und nannten eine Reihe von Zielen. In Jordanien trafen ballistische Raketen die Prince-Hassan-Luftwaffenbasis, wo laut IRGC Drohnenhangars zerstört wurden – das jordanische Militär bestätigte drei Einschläge, meldete aber keine Personenschäden. Kuwait verzeichnete Treffer auf ein Patriot-Luftabwehrsystem; drei Menschen, darunter ein Kind, wurden durch herabfallende Trümmer verletzt.

In Bahrain, Sitz der 5. US-Flotte, heulten die Sirenen, nachdem IRGC-Drohnen ein Kommunikations- und Radarsystem angegriffen hatten. Katar meldete drei Verletzte durch Schrapnell, als Raketen die Al-Udeid-Airbase trafen und dort ein Wartungszentrum für Kampfjets beschädigten. Auch Oman wurde attackiert: Die IRGC zielte auf Nachschub- und Betankungsplattformen im Hafen von Duqm.

Der iranische Chefunterhändler Mohammad Bagher Ghalibaf kommentierte die Eskalation auf X: „Die Ära der einseitigen Deals ist vorbei. Wir haben euch gesagt: Haltet euer Wort oder zahlt den Preis. Die Realität klopft an.“ Mohsen Rezaee, Berater des Obersten Führers, nannte die Straße von Hormus „wichtiger als Dutzende von Atombomben“ und kündigte an, die Islamische Republik werde sie schützen. Washington widersprach der Schließung: „Iran kontrolliert die Meerenge nicht. Der Verkehr fließt“, erklärte CENTCOM.

Ölpreis steigt – Region in Alarmbereitschaft

Die Angriffe trieben die Ölpreise sprunghaft in die Höhe. Die Vereinigten Arabischen Emirate mussten ihre Luftabwehr einsetzen, meldeten aber keine Schäden. Israel hält sich bislang aus dem Konflikt heraus, stuft aber laut Armeequellen die Alarmbereitschaft hoch und koordiniert sich mit dem US-Militär.

Der neue Schlagabtausch höhlt den mühsam errungenen Waffenstillstand vom 8. April weiter aus. Trump selbst hatte das Abkommen bereits Tage zuvor für beendet erklärt. Die Frage, ob die Region in einen offenen Krieg abgleitet, bleibt. Fest steht: Beide Seiten halten einen „Kampfrhythmus“ aufrecht – Schlag, Gegenschlag. Der pensionierte US-Luftwaffenoberst Cedric Leighton nannte es einen kontrollierten Konflikt, „der den Topf am Köcheln hält, aber nicht überkochen lässt“.

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