Sinner stoppt Djokovic – jetzt wartet Zverev im Wimbledon-Endspiel
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Sinner stoppt Djokovic – jetzt wartet Zverev im Wimbledon-Endspiel

Titelverteidiger Jannik Sinner deklassiert Novak Djokovic in drei Sätzen und trifft im Wimbledon-Finale auf Alexander Zverev, der erstmals im All England Club um den Titel spielt.

Jannik Sinner hat eine Machtdemonstration abgeliefert: Der Weltranglistenerste besiegte Novak Djokovic im Halbfinale von Wimbledon mit 6:4, 6:4, 6:4 und verhinderte den 25. Grand-Slam-Titel des Serben. Am Sonntag kommt es nun zum Showdown mit Alexander Zverev, der zuvor den britischen Überraschungsmann Arthur Fery gestoppt hatte.

Zverevs Durchbruch auf Rasen

Alexander Zverev beendete den 'Ferytale'-Lauf des 114. der Weltrangliste mit 7:6 (0), 6:2, 6:4. Der 29-jährige Hamburger, der im Juni die French Open gewann, steht damit als erster deutscher Mann seit Michael Stich 1991 im Endspiel des All England Club – und greift nach seinem zweiten Major-Titel in Serie.

„Dieses Grand Slam war immer das, mit dem ich am meisten zu kämpfen hatte, und plötzlich stehe ich im Finale von Wimbledon", sagte Zverev. Zuvor hatte er im Viertelfinale eine persönliche Negativserie gegen Taylor Fritz beendet und den Amerikaner klar in drei Sätzen geschlagen.

Sinners Revanche an Djokovic

Sinner zeigte sich von der Hitze unbeeindruckt, die ihm bei den French Open noch zugesetzt hatte. Mit nur 15 unerzwungenen Fehlern und 16 Assen ließ der 23-jährige Italiener dem größten Returnspieler der Geschichte keine einzige Breakchance. Djokovic, der im Januar noch in Melbourne in fünf Sätzen triumphiert hatte, verpasste erneut den 24. Grand-Slam-Titel und äußerte sich nach der Partie nachdenklich über einen Start 2027.

Finale der Weltranglistenersten

Im Endspiel treffen die Nummern eins und zwei der Welt aufeinander. Zverev hat bei seiner zehnten Teilnahme erstmals in Wimbledon einen Top-20-Spieler geschlagen und nun die Chance, als erster Mann der Profi-Ära sein zweites Major direkt nach seinem ersten zu gewinnen. Sinner hingegen peilt seinen fünften großen Titel und die erfolgreiche Titelverteidigung an.

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Der Centre Court erlebt einen seltenen Showdown: Letztmals standen sich 2022 mit Djokovic und Kyrgios die Top-2 der Weltrangliste im Wimbledon-Finale gegenüber. Für Zverev ist es das zweite Grand-Slam-Endspiel in Folge, nachdem er in Paris seinen ersten Major-Titel geholt hatte.

Das Finale beginnt am Sonntag um 15 Uhr deutscher Zeit. Zverev weiß um die Herausforderung: „Wir haben noch ein Match am Sonntag, und darauf liegt der Fokus." Sinner, der 2025 hier gewann, ist gewarnt: Zverev hat in diesem Jahr bereits gezeigt, dass er auf Rasen zu den Besten gehört.

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