Es ist traurige Gewissheit: Timmy wurde tot in Dänemark angespült.
02.05.2026, 09:48
Nach ersten Informationen erfolgte die Freilassung nicht exakt an dem Punkt, der zuvor als geplanter Zielbereich der Rettungsinitiative galt.
Der Konvoi befand sich am Morgen rund 70 Kilometer von Skagen entfernt im Skagerrak. Damit wurde Timmy deutlich nördlich der dänischen Küste in offenes Wasser entlassen.
02.05.2026, 09:40
Unmittelbar nach der Freilassung brach im Umfeld des Rettungsteams Erleichterung aus. Beteiligte bestätigten öffentlich, dass Timmy die Barge verlassen hatte.
Damit endete die mehrtägige Schleppfahrt in der entscheidenden Phase erfolgreich: Der Buckelwal befand sich nicht mehr in seinem schwimmenden Transportbecken.
02.05.2026, 09:35
Kurz nach Timmys Freikommen änderte der Schlepper „Fortuna B“ seinen Kurs. Zugleich nahm die Geschwindigkeit des Verbands deutlich zu.
Die Kursänderung passte zu der neuen Lage: Die Barge war nicht mehr der Aufenthaltsort des Wals, während Timmy im offenen Wasser gesichtet wurde.
02.05.2026, 09:29
Die Crew vor Ort bekam nach der Freilassung Sichtkontakt zu Timmy. Der Buckelwal schwamm an der Wasseroberfläche und zeigte Atemfontänen.
Diese Beobachtung war wichtig, weil sie zeigte, dass Timmy nach dem Verlassen der Barge nicht sofort verschwunden oder untergetaucht blieb.
02.05.2026, 09:25
Gegen 9 Uhr war Timmy nicht mehr im Lastkahn. Der Buckelwal hatte die geflutete Barge verlassen und schwamm wieder im offenen Meer.
Der Konvoi befand sich zu diesem Zeitpunkt im Skagerrak, etwa 70 Kilometer von Skagen entfernt. Damit war der zentrale Teil des riskanten Transports abgeschlossen.
02.05.2026, 09:18
Nachdem Timmy sein schwimmendes Transportbecken verlassen hatte, tauchte er kurz in der Nähe des Begleitschiffs auf. Dabei war eine Atemfontäne zu sehen.
Kurz darauf verschwand der Wal wieder im offenen Wasser. Ob und wie viel Unterstützung er beim Verlassen der Barge erhielt, blieb zunächst unklar.
02.05.2026, 08:15
Der Wal-Experte Sergio Bambaren machte öffentlich, dass er nach eigener Darstellung seit mehr als zwei Tagen nicht zur Barge mit Timmy gelangen konnte. Zunächst sei ein Transfer als zu gefährlich dargestellt worden, später seien gesundheitliche Gründe genannt worden.
Damit wurde am Morgen erneut sichtbar, dass die Rettungsaktion nicht nur wetterbedingt, sondern auch organisatorisch unter Druck steht. Bambaren äußerte deutliche Zweifel daran, dass bei der Aktion alles stimmig abläuft.
02.05.2026, 08:03
Der Schleppverband mit der „Fortuna B“ kam am Morgen nur langsam voran. Die Geschwindigkeit wurde mit rund 2,8 Knoten angegeben, also etwa fünf Kilometern pro Stunde.
Trotz des geringen Tempos blieb der Verband weiter in Bewegung. Für Timmy bedeutete das: Die Fahrt Richtung offeneres Wasser lief weiter, eine Freilassung war aber noch nicht bestätigt.
02.05.2026, 07:58
Am Morgen war weiterhin nicht öffentlich bekannt, an welcher Stelle der Nordsee Timmy die Barge verlassen soll. Der Zielort wurde nicht offiziell kommuniziert.
Die Entscheidung hing offenbar weiter von den Bedingungen auf See ab. Nach den Problemen mit Wind und Wellen blieb offen, wann genau der nächste Versuch zur Freisetzung starten würde.
02.05.2026, 07:19
Der Schlepper mit Timmy im Schlepp bewegte sich am Morgen weiter westwärts. Die Position wurde etwa 60 Kilometer nördlich von Skagen in offenen Gewässern beschrieben.
Damit war der Verband deutlich weiter von der dänischen Küste entfernt als am Vorabend. Timmy befand sich nach den vorliegenden Meldungen aber weiterhin in der Barge.
02.05.2026, 06:32
Am frühen Samstagmorgen war Timmy weiter nicht freigeschwommen. Der Buckelwal befand sich noch in dem gefluteten Lastkahn, während der Verband nördlich von Dänemark unterwegs war.
Die Freisetzung sollte weiterhin an einem nicht öffentlich genannten Ort erfolgen. Zum Einbruch der Dunkelheit am Vorabend war Timmy bereits noch in der Barge gewesen.
02.05.2026, 04:19
Der Schiffskonvoi mit Schlepper, Barge und Begleitschiff war am frühen Samstagmorgen weiter auf Kurs in der Nordsee. Der Verband fuhr nördlich der dänischen Nordspitze in Richtung Norwegen.
Damit war die Rettungsfahrt nach dem Wetterstopp am Freitag wieder in einer neuen Phase. Die Passage bei Skagen lag hinter dem Verband, die Freilassung war aber weiterhin nicht abgeschlossen.
01.05.2026, 22:34
Der Schleppverband mit Timmy befand sich am späten Abend bereits deutlich nördlich von Dänemark. Die Freilassung sollte nicht an einem öffentlich bekannten Ort erfolgen.
Damit rückte eine mögliche Aktion in der Nacht in den Fokus. Zuvor war der erste Versuch, Timmy aus der geöffneten Barge schwimmen zu lassen, ohne Erfolg geblieben.
01.05.2026, 22:21
Bis zum späten Freitagabend war Timmy offenbar noch nicht selbstständig aus der Transport-Barge geschwommen. Der Konvoi war inzwischen im Bereich nördlich des Skagerrak angekommen.
Der Wal befand sich damit weiter in dem gefluteten Lastkahn, der ihn aus der Ostsee heraus in Richtung Nordsee und weiter in Richtung Nordatlantik bringen sollte.
01.05.2026, 21:39
Am Abend kamen Berichte über mögliche Unstimmigkeiten innerhalb des Retter-Teams auf. Dabei ging es unter anderem um Entscheidungen während des Versuchs, Timmy aus der Barge zu bewegen.
Im Raum standen ein eigenmächtiger Seilversuch sowie ein nicht abgestimmtes Absenken der Barge. Beide Punkte passten zu der zuvor sichtbar schwierigen Lage beim Öffnen des schwimmenden Transportbeckens.