Es ist traurige Gewissheit: Timmy wurde tot in Dänemark angespült.
24.04.2026, 17:17
Walforscher Fabian Ritter verlangte vor weiteren Maßnahmen eine Untersuchung zur Transportfähigkeit des gestrandeten Buckelwals.
Er sagte, der tatsächliche Gesundheitszustand des Tieres sei derzeit nicht vollständig klar. Ergebnisse sollten transparent veröffentlicht werden.
24.04.2026, 16:35
Das Umweltministerium Mecklenburg-Vorpommern hatte dem neuen Rettungsplan für den vor Poel liegenden Buckelwal noch nicht zugestimmt. Die Prüfung des Konzeptes lief weiter.
Der Plan sieht vor, eine mehr als hundert Meter lange Rinne zu schaffen und das Tier anschließend mit einer Art Lastkahn bis in den Atlantik zu transportieren.
24.04.2026, 16:32
Mediamarkt-Mitgründer Walter Gunz erklärte, die private Initiative wolle den geplanten Transport des Wals weiterverfolgen. Bisherige Versuche waren gescheitert oder nicht mehr umsetzbar.
24.04.2026, 14:52
Der geschwächte Buckelwal lag weiter in der für ihn gebaggerten Kuhle vor der Insel Poel. Das private Helferteam plante eine weitere Rettungsaktion.
Ein grünes Licht des Umweltministeriums lag zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht vor.
24.04.2026, 12:44
Umweltminister Till Backhaus machte sich am Morgen vor Ort ein Bild von der Lage des gestrandeten Wals vor Poel.
Die eigentliche Rettung stand zu diesem Zeitpunkt nicht unmittelbar bevor. Als möglicher Termin rückte frühestens Sonntag in den Fokus.
24.04.2026, 10:22
Das Rettungsteam erklärte, Timmy solle mit einem Netz angehoben und mit einer 15 Meter breiten, absenkbaren Barge transportiert werden. Ziel blieb, das Tier aus der Kuhle in eine Rinne und dann weiter Richtung Atlantik zu bringen.
Am Konzept waren nach Angaben der Beteiligten noch Nacharbeiten nötig.
24.04.2026, 07:50
Am frühen Freitagmorgen war auf Livestream-Bildern kaum Bewegung zu erkennen. Timmy atmete jedoch weiter.
Die Lage vor Poel galt weiter als unverändert. Eine Bewegung des Wals durch das Rettungsteam wurde für den Tag zunächst nicht erwartet.
23.04.2026, 23:10
Für Buckelwal Timmy sollte eine 110 Meter lange, zehn Meter breite und zwei Meter tiefe Rinne zum tieferen Fahrwasser gebaggert werden. Nach Angaben des beauftragten Unternehmers Fred Babbel waren bis zum Abend 40 Meter geschafft.
Die Rinne sollte dem festliegenden Wal einen Weg aus dem flachen Bereich ermöglichen.
23.04.2026, 23:03
Bei einer Lagebesprechung am Abend wurde klar, dass der jüngste Rettungsplan für Timmy noch nicht umgesetzt werden konnte.
Nach Angaben des beauftragten Baggerunternehmers Fred Babbel waren am Konzept noch Nacharbeiten nötig. Das Umweltministerium sollte dafür Punkte benennen.
23.04.2026, 23:00
Die private Initiative konnte ihren jüngsten Rettungsplan zunächst nicht umsetzen. Nach einer Lagebesprechung hieß es, am Konzept müssten noch Punkte nachgearbeitet werden.
Fred Babbel sagte, er hoffe auf grünes Licht und rechne frühestens am Sonntag oder Montag mit einem Abtransport des Wals vom Liegeplatz.
23.04.2026, 14:28
Die private Walretter-Initiative brachte eine neue technische Variante ins Spiel. Timmy sollte demnach mit einer sogenannten Barge transportiert werden.
Die rund 15 Meter breite, absenkbare Plattform sollte aus dem Hamburger Raum kommen und von Schleppern gezogen werden.
23.04.2026, 09:52
Der vor Poel gestrandete Buckelwal lag weiter in der Kuhle am Ende der Kirchsee. Die Wasserschutzpolizei beobachtete das Tier die ganze Nacht.