Es ist traurige Gewissheit: Timmy wurde tot in Dänemark angespült.
30.04.2026, 08:29
Eine Wildtier-Tierärztin bewertete den Transport und die geplante Freilassung erneut scharf kritisch. Aus ihrer Sicht spricht Timmys Verhalten beim Anlegen und Ziehen der Gurte eher für eine schwere Schwächung als für Stabilität.
Auch die Aussetzung in der Nordsee wurde als gefährlich eingeordnet. Als zentrale Risiken wurden Stress durch den Schiffstransport, mögliche Orientierungsschwierigkeiten und ein mögliches Ertrinken des geschwächten Wals genannt.
30.04.2026, 08:06
Am Morgen wurde die „Fortuna B“ mit Timmy im Schlepp im Kattegat erfasst. Die Positionsdaten lagen bei 56.20480° N und 11.10695° E, der Zielhafen blieb Hirtshals.
30.04.2026, 07:56
Am Morgen rückten die fehlenden öffentlichen Einblicke in die Lage auf der Barge stärker in den Fokus. Während der Verband weiter Richtung Nordsee unterwegs war, blieb offen, wie Timmy den Transport im Inneren des wassergefüllten Lastkahns konkret verkraftet.
Fachleute bewerteten die entscheidende Phase weiterhin kritisch: Selbst bei erfolgreicher Freilassung bleibt unsicher, ob der geschwächte Buckelwal wieder eigenständig schwimmen, auftauchen und langfristig überleben kann.
30.04.2026, 06:44
Am Donnerstagmorgen war der Schleppverband mit Timmy vor Dänemark unterwegs. Die Route führte weiter durch dänische Gewässer in Richtung Skagerrak, bevor der Wal später in der Nordsee freigelassen werden soll.
Der Transport blieb damit im geplanten Korridor um die Nordspitze Dänemarks. Timmy befand sich weiterhin in der mit Wasser gefüllten Barge, die von der „Fortuna B“ gezogen wurde.
30.04.2026, 05:24
In der Nacht wurde die dänische Linie zu Walstrandungen erneut relevant: Gestrandete Meeressäuger sollen dort grundsätzlich nicht durch menschliche Eingriffe gerettet oder gestört werden.
Für Timmys Transport bedeutete das keine aktive Übernahme durch dänische Stellen. Der privat organisierte Schleppverband setzte seine Fahrt durch dänische Gewässer dennoch fort.
30.04.2026, 04:58
Am frühen Morgen wurde der Schleppverband etwa drei Seemeilen südwestlich der dänischen Insel Sejerø verortet. Das entspricht rund 5,5 Kilometern Abstand zur Insel.
Damit hatte Timmy nach der Belt-Passage einen weiteren Abschnitt Richtung Kattegat erreicht. Die Fahrt verlief weiter entlang der dänischen Küste in Richtung Nordsee.
29.04.2026, 23:04
Am späten Abend wurde der Notfallplan für den Fall beschrieben, dass Timmy in der Barge unruhig wird. Dann könnte der Wal früher herausgelassen und anschließend mit GPS-Ortung weiter begleitet werden.
Der Plan sieht außerdem vor, den Wal nach einer vorzeitigen Freilassung mit Schiffen in Richtung geeigneter Gewässer zu lenken. Damit blieb eine Alternative zur vollständigen Fahrt bis zum geplanten Aussetzpunkt bestehen.
29.04.2026, 21:29
Die „Fortuna B“ brachte den Schleppverband vor der Großen-Belt-Brücke in Position. Wenige Minuten später sollte die Barge mit Timmy an Bord die Querung im Großen Belt passieren.
29.04.2026, 21:27
Nach der Passage der Großen-Belt-Brücke setzte die „Fortuna B“ ihre Fahrt mit Timmy im Schlepp fort. Der Verband blieb auf Nordsee-Kurs und bewegte sich weiter durch die dänischen Gewässer.
29.04.2026, 21:19
Kurz vor der Durchfahrt erreichte der Verband den Bereich der Großen-Belt-Brücke. Die Passage galt als wichtiger Streckenpunkt auf dem Weg weiter Richtung Kattegat, Skagerrak und Nordsee.
29.04.2026, 21:18
Der Schleppverband mit Timmy passierte am Abend die Große-Belt-Brücke. Damit erreichte der Transport einen markanten Punkt auf der Route zwischen den dänischen Inseln Fünen und Seeland.
29.04.2026, 20:52
Die „Fortuna B“ mit Timmy im Schlepp nahm am Abend Kurs auf die Storebæltsbroen. Die rund 18 Kilometer lange Brücke verbindet die dänischen Inseln Seeland und Fünen.
Der Verband fuhr weiter durch stark befahrene dänische Gewässer. Die gemeldete Geschwindigkeit lag bei rund 4,3 Knoten, also etwa acht Kilometern pro Stunde.
29.04.2026, 20:45
Der Schleppverband mit Timmy erreichte am Abend den Großen Belt zwischen Fünen und Seeland. Damit hatte der Transport die nächste große dänische Meeresstraße auf dem Weg Richtung Nordsee erreicht.
Bis zur Nordspitze Dänemarks und zur geplanten Zielregion blieb weiterhin eine längere Strecke. Die Fahrt konnte über Schiffsortungsdienste anhand der „Fortuna B“ weiter verfolgt werden.
29.04.2026, 19:09
Der Schleppverband mit Timmy kam am Abend schneller voran. Die „Fortuna B“ erreichte zeitweise mehr als zehn Kilometer pro Stunde und steuerte weiter in Richtung nördliches Langeland.
Damit blieb der Transport auf Kurs zur geplanten Weiterfahrt um Dänemark herum. Die Freilassung ist weiterhin erst nach der langen Passage Richtung Nordsee beziehungsweise Atlantik vorgesehen.
29.04.2026, 18:49
Am frühen Abend wurde der Waltransport auf Höhe der dänischen Insel Lolland verortet. Der Lastkahn mit Timmy an Bord befand sich weiter im Bereich zwischen Lolland und Langeland.
Die Fahrt Richtung Nordsee lief damit weiter, während Timmy in der gefluteten Barge transportiert wurde. Der Verband bewegte sich weiterhin durch dänische Gewässer.