Es ist traurige Gewissheit: Timmy wurde tot in Dänemark angespült.
29.04.2026, 03:00
Der Wal-Transport erreichte in der Nacht die offene Ostsee. Nach Angaben von ZDFheute begleitete zunächst ein Schiff der Wasserschutzpolizei Wismar das Gespann aus Schlepper, Barge und Wal.
Wegen starken Windes drehte die Polizei später ab. Der Schleppverband fuhr dennoch weiter in Richtung Insel Fehmarn.
29.04.2026, 00:50
Am späten Abend übernahm der Schlepper „Robin Hood“ die mit Wasser gefüllte Barge mit Timmy. Laut Frankfurter Rundschau wurde der Lastkahn zuvor von kleineren Booten aus der Kirchsee in die Wismarbucht gebracht.
Mit diesem Moment wechselte die Rettung vom flachen Küstenwasser in die eigentliche Transportphase. Ziel blieb die Nordsee, wo Timmy später wieder in tiefere Gewässer gelangen soll.
29.04.2026, 00:11
Der Schlepper mit der Barge verließ am Abend die Wismarbucht. ZDFheute meldete, das Gespann solle Timmy nun in Richtung Nordsee beziehungsweise Atlantik bringen.
Für den geschwächten Buckelwal begann damit der riskanteste Teil der Aktion: mehrere Tage Transport in einem motorlosen Lastkahn, begleitet von Schiffen und Fachleuten.
28.04.2026, 19:48
Für den Abend war vorgesehen, die Barge aus der Kirchsee herauszuführen und zunächst nach Wismar zu bringen. Dort sollte die Umkopplung erfolgen, wie der Merkur-Liveticker berichtete.
Den Schleppauftrag sollte demnach die „Fortuna B“ übernehmen – voraussichtlich noch am Abend oder in den frühen Morgenstunden des Mittwochs.
28.04.2026, 19:45
Luftaufnahmen zeigten Timmy am späten Nachmittag in der Barge. Laut TAG24 lag der Buckelwal dort und wartete auf den geplanten Abtransport Richtung Nordsee.
28.04.2026, 18:25
Nach dem geglückten Schritt in die Barge kritisierte Tierärztin Dr. Kirsten Tönnies die Behörden deutlich. Laut TAG24 sagte sie, in Deutschland werde Tierschutz durch Behörden und Ministerien verhindert.
Tönnies berichtete zudem, sie sei spontan ins Wasser gesprungen, als Timmy unruhig geworden sei und habe mit anderen Helfern eine Art Mauer bilden wollen.
28.04.2026, 18:20
Die Wal- und Delfinschutzorganisation WDC warnte trotz der geglückten Verladung vor weiteren Risiken. Laut ZDFheute-Liveblog seien Wale in freier Natur keine Situationen gewohnt, in denen sie eingesperrt sind.
Die Organisation verwies auf möglichen Stress, Angst, Panik oder eine Fangmyopathie – eine Art Schockstarre, bei der sich Muskeln verkrampfen können.
28.04.2026, 14:55
Die Helfer haben Timmy offenbar einmal komplett gedreht. Laut BILD liegt der Buckelwal nun um 180 Grad anders als zuvor.
Der nächste schwierige Schritt bleibt offen: Timmy muss jetzt weiter in Richtung Barge gebracht werden.
28.04.2026, 14:28
Nach ersten vergeblichen Versuchen, Timmy zu bewegen, wurden die Bemühungen zunächst unterbrochen. Das meldete ZDFheute im Liveblog.
Die Helfer versuchen weiter, den Buckelwal mit Gurten an Bord des gefluteten Lastkahns zu bringen. Der Rettungsversuch ist damit nicht beendet, steckt aber sichtbar in einer schwierigen Phase.
28.04.2026, 14:28
Das Helferteam versuchte weiter, Timmy mit den Gurten zu bewegen. Laut TAG24 blieb die Lage zunächst unverändert, die Zugversuche zeigten bis dahin keinen Erfolg.
Zwischen den Versuchen berieten sich die Retter immer wieder direkt im Wasser. Der nächste Schritt blieb davon abhängig, ob sich der tonnenschwere Wal überhaupt kontrolliert bewegen lässt.
28.04.2026, 13:59
Die Helfer arbeiteten weiter daran, den Buckelwal mit Gurten zu bewegen. Nach Angaben von TAG24 bewegte sich Timmy bis zu diesem Zeitpunkt aber kaum.
Das Team legte bei den Zugversuchen immer wieder kurze Pausen ein. Der Rettungsversuch dauerte weiter an, ohne dass zunächst ein klarer Durchbruch sichtbar wurde.
28.04.2026, 13:53
Umweltminister Till Backhaus nannte am Mittag ein klares Zeitfenster für den ersten großen Schritt der Rettung. Laut ZDFheute sagte er in Kirchdorf, bis Sonnenuntergang sollte es möglichst gelungen sein, Timmy auf der Barge zu haben.
Auch aus der privaten Rettungsinitiative hieß es demnach: „Wir wollen heute fertig werden.“ Entscheidend bleibt, ob der Wal die Strecke durch die vorbereitete Rinne schafft.
28.04.2026, 13:17
Die Wal-Helfer sind bei Timmy und beginnen, dem Buckelwal ein Geschirr aus abgeschnittenen Feuerwehrschläuchen anzulegen.
Mit dem Gurtsystem soll Timmy anschließend in die bereitliegende Barge geführt werden. Die Rinne vor Poel ist vorbereitet, die Barge ist inzwischen beim Wal angekommen.
28.04.2026, 12:35
Beim laufenden Rettungsversuch hat sich Timmys Position deutlich verändert. Laut TAG24-Liveticker versuchen die Retter offenbar, den Buckelwal mit den Gurten zu drehen.
Im Einsatz war demnach immer wieder ein lautes „Zieht!“ zu hören. Ob die veränderte Lage bereits reicht, um Timmy in Richtung Barge zu bringen, blieb zunächst offen.
28.04.2026, 11:34
Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus erklärte vor Ort, dass der Wal nach tiermedizinischer Einschätzung transportfähig sei. Atmung und Herz seien stabil, die Haut weiter in Heilung.
Damit wurden die geplanten Maßnahmen geduldet, offenbar auch das Gurtsystem. Laut TAG24-Liveticker soll Timmy mit Menschenkraft zur Barge geführt werden.