Es ist traurige Gewissheit: Timmy wurde tot in Dänemark angespült.
29.04.2026, 12:52
Das Rettungsteam erklärte, dass Timmy auf der Barge weiter beobachtet und unterstützt wird. Mehrere erfahrene Helfer bleiben während des Transports direkt eingebunden.
Sollte eine Freilassung entgegen der aktuellen Hoffnung nicht möglich sein, soll Kontakt zu Auffangstationen für Wale aufgenommen werden.
29.04.2026, 12:36
Der Waltransport befand sich nicht mehr in deutschen Gewässern. Damit erreichte die mehrtägige Rettungsfahrt einen weiteren wichtigen Abschnitt Richtung Dänemark.
Mit zunehmendem Salzgehalt des Wassers verbinden die Helfer die Hoffnung, dass sich Timmys Zustand stabilisieren könnte.
29.04.2026, 12:34
Der genaue Ort für Timmys Freilassung war weiter in Abstimmung. Geplant ist eine Rückkehr in die Nordsee, sofern der Gesundheitszustand des Wals dies zulässt.
Nach der Freisetzung soll Timmy mit technischer Hilfe weiter beobachtet werden.
29.04.2026, 12:25
Umweltminister Till Backhaus wies Vorwürfe zurück, an Timmy sei unzulässig manipuliert worden. Er betonte, es seien lediglich schonende Maßnahmen wie das Befeuchten der Haut erfolgt.
Die Äußerung fiel während der Pressekonferenz nach der Übergabe des Wals an den laufenden Transport.
29.04.2026, 11:41
Die private Initiative bestätigte die Nordsee als Ziel des Transports. Der genaue Freilassungsort stand zu diesem Zeitpunkt noch nicht fest.
Timmy sollte zusätzlich mit einem Sender ausgestattet werden, um seine weitere Bewegung nach der Auswilderung verfolgen zu können.
29.04.2026, 11:15
Wismar.fm meldete am Morgen, dass die „Fortuna B“ die mit Meerwasser gefüllte Barge nun eigenständig Richtung Nordsee zieht.
An Bord sollen Tierärztinnen und Wal-Expertinnen die Reise begleiten. Die Route führt weiter entlang der dänischen Küste Richtung Skagerrak.
29.04.2026, 11:01
Im Fehmarnbelt überholte ein großes Containerschiff den langsam fahrenden Schleppverband. Der Abstand betrug zeitweise weniger als 700 Meter.
Die Passage zeigte, wie eng und verkehrsreich der Transportweg durch die Ostsee zu diesem Zeitpunkt war.
29.04.2026, 10:58
Die Frankfurter Rundschau berichtete um 8:38 Uhr, dass der Schlepper „Robin Hood“ durch die „Fortuna B“ ersetzt wurde.
Nach dpa-Angaben übernahm die „Fortuna B“ bereits vor 7 Uhr als Schleppfahrzeug. Gegen 8 Uhr lag der Verband östlich vor Fehmarn.
29.04.2026, 10:51
Während des Transports lag Timmy in der gefluteten Barge auf einem vorbereiteten Sandbett. Der Wal war nicht fest angebunden und sollte sich innerhalb des Lastkahns so schonend wie möglich stabilisieren.
Das Sandbett sollte dem Tier Halt geben, ohne es während der Fahrt zusätzlich zu fixieren.
29.04.2026, 10:42
Der Schleppverband kreuzte die Fährverbindung zwischen Fehmarn und Lolland. Damit hatte Timmy einen stark befahrenen Abschnitt auf der Route Richtung dänische Gewässer erreicht.
Die Fahrt blieb langsam, weil die Barge mit dem Wal besonders vorsichtig bewegt werden musste.
29.04.2026, 10:26
t-online meldete um 8:21 Uhr den Wechsel des Schleppfahrzeugs. Der Lastkahn mit Timmy an Bord werde nun von einem anderen Schiff weitergezogen.
Ein Mitglied der privaten Initiative teilte der dpa mit, dass die „Fortuna B“ die Aufgabe übernommen habe. Die Position wurde über VesselFinder östlich von Fehmarn angezeigt.
29.04.2026, 10:08
Der Schleppverband mit Timmy befand sich nordöstlich von Fehmarn. Die Barge hatte damit einen weiteren Abschnitt der Ostsee-Route hinter sich gebracht.
Von dort führte die geplante Strecke weiter Richtung dänische Gewässer und später um die Nordspitze Dänemarks.
29.04.2026, 09:02
Am frühen Morgen befand sich der Schleppverband mit Timmy laut VesselFinder rund sechs Seemeilen, also etwa elf Kilometer, südöstlich von Fehmarn. Das meldete ZDFheute unter Berufung auf die begleitende Wasserschutzpolizei.
Ein Polizeisprecher beschrieb die Fahrt als sehr langsam. Der Transport sollte weiter in Richtung Fehmarn laufen, bevor die mehrtägige Route um Dänemarks Nordspitze in die Nordsee weitergeht.
29.04.2026, 09:01
Nach dem Start des Transports richtete Umweltminister Till Backhaus den Blick auf künftige Walstrandungen. Laut Frankfurter Rundschau kündigte er an, Mecklenburg-Vorpommern wolle bei der Umweltministerkonferenz Anfang Mai einen Antrag stellen.
Backhaus stellte dabei Fragen zum Umgang mit Umwelt, Weltmeeren und Tieren. Aus der improvisierten Rettung von Timmy soll damit offenbar ein politischer Vorstoß für klarere Abläufe bei künftigen Fällen werden.