Tierärztin erhebt schwere Vorwürfe nach Timmy-Freilassung
PanoramaWal-Rettung eskaliert

Tierärztin erhebt schwere Vorwürfe nach Timmy-Freilassung

Buckelwal Timmy ist frei, doch nach der Rückkehr der „Fortuna B“ verschärft sich der Streit um die Rettungsaktion. Tierärztin Kirsten Tönnies erhebt schwere Vorwürfe gegen Teile der Crew – zugleich bleiben Zustand, Aufenthaltsort und Tracker-Daten des Wals unklar.

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Drama um Buckelwal Timmy/Hope

Es ist traurige Gewissheit: Timmy wurde tot in Dänemark angespült.

Erstellt: 21.04.2026, 13:23Aktualisiert: 20.05.2026, 16:06

01.05.2026, 17:43

Konvoi biegt in Meerenge bei Skagen ein

Der Schleppverband mit der Barge und Timmy erreichte den stark befahrenen Bereich der Meerenge bei Skagen. Dort treffen Kattegat und Skagerrak aufeinander, die Passage gilt als Eingang Richtung Nordsee.

Das Heck des Lastkahns war weiter geöffnet, sodass Timmy die Barge grundsätzlich verlassen konnte. Gleichzeitig bewegten sich in der Umgebung mehrere große Handelsschiffe, was die Lage zusätzlich heikel machte.

01.05.2026, 17:23

Freilassung bleibt nach 17 Uhr weiter aus

Nach dem ursprünglich genannten Zeitfenster um 17 Uhr war Timmy noch nicht aus der Barge geschwommen. Der Lastkahn blieb geöffnet, der Wal konnte die Barge aber zunächst weiterhin nicht oder nicht sichtbar verlassen.

Der Kurs deutete wieder stärker auf eine Freisetzung Richtung Nordsee hin. Die Entscheidung hing weiter von Wetter, Strömung, Verkehrslage und Timmys Verhalten in der geöffneten Barge ab.

01.05.2026, 16:58

Konvoi erreicht fast Höhe Skagen

Die „Fortuna B“ setzte die Fahrt mit der Barge und Timmy im Schlepptau weiter Richtung Nordsee fort. Der Verband lag inzwischen nahezu auf Höhe von Skagen.

Damit rückte der Schlepperverband wieder an den Übergang zwischen Kattegat und Skagerrak heran. Eine tatsächliche Freisetzung war zu diesem Zeitpunkt weiterhin nicht bestätigt.

01.05.2026, 16:52

Timmy bleibt trotz offener Barge an Bord

Der geöffnete Lastkahn fuhr weiter in Richtung Nordsee, während Timmy die Barge grundsätzlich verlassen konnte. Der Wal bewegte sich zwar im Becken und drehte sich zeitweise, machte aber kaum Anstalten herauszuschwimmen.

Der Verband befand sich südöstlich der stark befahrenen Meerenge Skagerrak. In der Umgebung waren zahlreiche große Schiffe unterwegs, während die Barge mit offenem Heck weitergezogen wurde.

01.05.2026, 15:37

Schlepper fährt wieder Richtung Norden

Der Transportverband mit Timmy nahm wieder Kurs nach Norden. Für die nächsten Stunden sollte die Fahrt weiter in Richtung Atlantik laufen, bevor Wetter und Seegang über das weitere Vorgehen entscheiden.

Damit blieb eine Freisetzung noch am selben Tag möglich, war aber weiterhin nicht gesichert.

01.05.2026, 15:30

Freisetzung gegen 17 Uhr angepeilt

Für Timmys Freisetzung wurde ein Zeitfenster um etwa 17 Uhr genannt. Die Entscheidung blieb vom Wetter, vom Tageslicht und von ausreichend sicheren Wellenbedingungen abhängig.

Ein Peilsender war zu diesem Zeitpunkt bereits am Wal angebracht. Der genaue Ort der Freisetzung blieb offen.

01.05.2026, 15:17

Aussetzort bleibt weiter offen

Kurz nach 15 Uhr war weiter unklar, ob Timmy nahe Skagen aus der Barge gelassen werden sollte oder ob der Schleppverband die Fahrt in Richtung norwegischer Küste fortsetzt.

Die offene Routenfrage zeigte, dass die Helfer den ursprünglichen Nordsee-Plan noch nicht endgültig aufgegeben hatten.

01.05.2026, 15:09

Helfer arbeiten direkt an der Barge

Auf der Barge waren mehrere Helfer des Rettungsteams zu sehen. Timmys Schwanzflosse ragte unter den Sonnensegeln hervor.

Der Wal wurde wiederholt mit Wasser übergossen und zeigte weiter Atmung durch eine Fontäne.

01.05.2026, 15:07

Barge fährt geflutet Richtung Skagen

Der Schleppverband bewegte sich mit rund 4,1 Knoten weiter Richtung Skagen. Gleichzeitig wurde die Barge weiter mit Wasser gefüllt.

Die laufende Flutung hielt die Möglichkeit offen, Timmy kurzfristig aus dem Lastkahn schwimmen zu lassen.

01.05.2026, 14:52

Konvoi sucht wieder nördlicheres Wasser

Der Verband aus Fortuna B, Robin Hood und Barge bewegte sich wieder in nördlicher Richtung. Ziel war ein geeigneteres Gebiet mit seichterem Wasser für eine mögliche Freisetzung.

Damit verschob sich der Plan weiter weg von einer klaren Nordsee-Aussetzung und hin zu einer kurzfristigen Lösung vor der dänischen Küste.

01.05.2026, 14:42

Tracker sitzt, Barge bleibt vorbereitet

Am Wal war ein Tracker angebracht, während die Barge für eine schnelle Öffnung vorbereitet blieb. Der Transport hatte zuvor längere Zeit in ruhigeren Gewässern gekreist.

Damit sollte Timmy nach einer möglichen Freisetzung weiter verfolgbar bleiben.

01.05.2026, 14:24

Timmy bewegt sich von der Wand weg

In der geöffneten Barge strömte weiter Wasser nach, während Timmy sich langsam von der Seitenwand entfernte. Der Wal musste sich noch drehen, um den Weg zum offenen Heck und hinaus ins Meer zu finden.

Der Schleppverband befand sich zu diesem Zeitpunkt zwischen Skagen und Frederikshavn. Damit lief die Freisetzung nicht wie ursprünglich geplant weiter draußen in der Nordsee, sondern noch im Bereich vor der dänischen Küste an.

01.05.2026, 14:21

Barge offen, Timmy kann heraus

Das Sicherungsnetz am Heck des Lastkahns wurde entfernt. Damit war die Barge geöffnet und Timmy konnte sie grundsätzlich aus eigener Kraft verlassen.

Rund um die Meerenge herrschte weiter reger Schiffsverkehr. Zugleich blieb der Wellengang ein Problem, weshalb die Freisetzung deutlich näher an Dänemark vorbereitet wurde als ursprünglich vorgesehen.

01.05.2026, 14:16

Barge wird für Freisetzung geflutet

Der Lastkahn wurde weiter mit Wasser gefüllt, während die Vorbereitungen für eine kurzfristige Freisetzung liefen. Timmy befand sich zu diesem Zeitpunkt noch an Bord.

Mit dem entfernten Hecknetz war der entscheidende Schritt getan: Der Wal konnte nicht mehr nur transportiert werden, sondern bekam erstmals die direkte Möglichkeit, aus der Barge ins offene Wasser zu schwimmen.

01.05.2026, 14:11

Schlepper dockt an der Barge an

Einer der Schlepper dockte an der Barge an. Auf Luftbildern war zu erkennen, dass Timmy im hinteren Bereich des Containers lag und sein Kopf nicht zur Öffnung zeigte.

Für eine selbstständige Freisetzung musste der Buckelwal seine Position verändern. Offen blieb, wie schnell die weiteren Vorbereitungen abgeschlossen werden konnten.