Der EuGH hat Ungarns LGBTIQ-Beschränkungen für Minderjährige für unionsrechtswidrig erklärt. Das Gericht sieht Diskriminierung, Stigmatisierung und einen schweren Verstoß gegen die Grundwerte der EU.
31.08.2026, 21:23
Ein Monat nach dem Ansturm von 72.000 Menschen auf Ceuta ist die Zahl der Verbliebenen umstritten – und die Gewalt eskaliert. Einheimische zündeten Hütten an, Madrid bittet die EU um Hilfe.
30.08.2026, 21:42
Beim Referendum am Samstag lehnten die Isländer die Wiederaufnahme der Beitrittsverhandlungen mit der EU ab. Die Regierung von Ministerpräsidentin Kristrún Frostadóttir akzeptiert das Ergebnis und setzt die Gespräche bis mindestens 2028 aus.
24.08.2026, 20:51
Zum 35. Unabhängigkeitstag der Ukraine genehmigt die EU 6,1 Milliarden Euro für Flugabwehrsysteme, Raketen und Munition. Hintergrund sind massiv verschärfte russische Angriffe – allein im Juli 376 Raketenangriffe.
19.08.2026, 10:42
Nach wochenlangen Blockaden hat die EU ihr 21. Sanktionspaket gegen Russland verabschiedet – deutlich abgeschwächt. Griechenland setzte eine Ausnahme für den Transport von russischem Flüssiggas durch, Deutschland und Portugal verhinderten Importverbote für Fisch. Die Ölpreisobergrenze bleibt bei 44 Dollar pro Barrel eingefroren.
16.08.2026, 16:48
Russlands Außenminister Sergej Lawrow kündigt im staatlichen Fernsehen eine deutliche Verschärfung russischer Angriffe auf Ziele an, die der westlichen Unterstützung der Ukraine dienen. Eine Waffenruhe schließt er aus.
15.08.2026, 13:29
Deutschland, Österreich, die Niederlande, Dänemark und Griechenland verhandeln mit Uganda über ein Rückführungszentrum für abgelehnte Asylbewerber. Die FPÖ spricht von einer „PowerPoint für die Medien“ – die Regierung hält dagegen, dass sie Probleme löse, während die FPÖ nur von ihnen lebe.
10.08.2026, 17:11
Manfred Weber (EVP) drängt nach dem Massenansturm auf Ceuta auf rasche Einrichtung von „Return Hubs“ in Afrika und einen massiven Ausbau der EU-Grenzagentur Frontex – notfalls mit Kommandogewalt über nationale Behörden. Auch Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni und Dänemarks Regierungschefin Mette Frederiksen fordern Rückführungszentren außerhalb der EU.
09.08.2026, 07:47
Innerhalb weniger Tage stürmten über 70.000 Migranten die spanische Exklave Ceuta, ausgelöst durch eine virale Social-Media-Kampagne. Mindestens 100 Menschen starben. Die EU steht vor einer schweren Zerreißprobe, Italien setzte das Schengen-Abkommen aus.
02.08.2026, 11:02
Während der neue Solidaritätsmechanismus der EU heute in Kraft tritt, hat Polen eine vollständige Befreiung von der Aufnahme von Migranten und den damit verbundenen Zahlungen erwirkt. Grund sind die Belastungen durch Ukraine-Flüchtlinge und die Grenzkrise mit Belarus.
01.08.2026, 22:49
Nach bis zu 60.000 Migranten, die binnen 24 Stunden die spanische Exklave Ceuta stürmten und 67 Toten, greifen 22 EU-Staats- und Regierungschefs in einem offenen Brief die Migrationspolitik von Ministerpräsident Pedro Sánchez an. Der spricht von einer „egoistischen, spaltenden und rechtswidrigen Reaktion".
31.07.2026, 22:07
Nach dem Massenzustrom von etwa 60.000 Migranten in die spanische Exklave Ceuta verlangt Bundeskanzler Friedrich Merz von Marokko die unverzügliche Rücknahme der Menschen. Italien hat derweil das Schengen-Abkommen mit Spanien ausgesetzt.
29.07.2026, 09:38
Polen und Deutschland streiten über die Verwendung von 6,6 Milliarden Euro aus der Europäischen Friedensfazilität. Während Warschau auf voller Rückerstattung für bereits gelieferte Waffen besteht, will Berlin das Geld direkt als neue Militärhilfe an die Ukraine überweisen.
21.07.2026, 05:47
Mit einem Euronews-Statement, das die Metropolen London und Paris als abschreckende Beispiele nennt, löst Polens Vize-Parlamentschef Krzysztof Bosak eine Welle der Empörung und Zustimmung aus – während sein Land zusammen mit Ungarn die Umsetzung des EU-Migrationspakts verweigert.
20.07.2026, 01:03
Beim EU-Verteidigungsministertreffen in Nikosia eskalierte der Streit um 6,6 Milliarden Euro aus der Friedensfazilität. Warschau pocht auf volle Erstattung, Berlin lenkt das Geld direkt nach Kiew – und lehnt jeden Kompromiss ab.
13.07.2026, 22:28
Brüssel will Kindern unter 13 Jahren nur noch zeitlich begrenzten Zugang zu sozialen Medien erlauben – bis die Plattformen nachweisen, dass sie „safe by design“ sind.