Amnesty International wirft Russland vor, Ausländer mit falschen Jobversprechen für den Krieg gegen die Ukraine anzuwerben und sie an die Front zu schicken. In vielen Fällen sei das Menschenhandel nach dem Palermo-Protokoll.
Zehn Milliarden Euro Entlastung hat Schwarz-Rot versprochen. Forscher von IW, ifo und DIW rechnen vor, dass davon für Normalverdiener real fast nichts ankommt – und aus der Unionsfraktion drohen rund 20 Abgeordnete mit Ablehnung.
Der AfD-Fraktionschef in Sachsen-Anhalt will Rüstungsgüter auch für die Abschiebung von Menschen einsetzen. Die SPD spricht von einer politischen Drohung – und erstmals kritisiert auch das BSW, der einzige Gesprächspartner der AfD.
Zum ersten Mal seit dem Start 2007 ist bei „Inas Nacht“ gejodelt worden: Maria Furtwängler (59) und Ina Müller (61) stimmten im Hamburger „Schellfischposten“ an, Kneipenband und Wilhelmsburger Shantychor fielen ein. Für die oberbayerische Schauspielerin und Ärztin war es der erste Talk in der Hafenkneipe.
Die Huthi kontrollieren nach der Einnahme der Hafenstadt Mokka den nördlichen Zugang zur Meerenge Bab al-Mandab, über die zwölf Prozent des Welthandels laufen. Der UN-Sicherheitsrat tagt in Dringlichkeit, der Ölpreis springt auf fast 110 Dollar.
Ein verpflichtendes Rentensplitting würde Ehepaare laut einer ifo-Studie über das Leben gerechnet bis zu 152.000 Euro kosten. Die Rentenkasse würde spiegelbildlich sparen – die Alterssicherungskommission hat solche Optionen nur zur Prüfung empfohlen, abgeschafft ist die Witwenrente nicht.
Die Ukraine braucht dringend Patriot-Abfangraketen – und Selenskyj kündigt dafür ein Treffen mit Trump Ende September in New York an. Kanada springt mit 350 Millionen Dollar ein, doch eine Bestätigung aus Washington fehlt.
Billy Joel lehnte die Operation zuerst ab – aus Angst vor dem Bohren am Schädel. Erst die Angst, seinen Verstand zu verlieren, brachte ihn dazu, den Shunt zuzulassen. Nun spricht er erstmals über die Hirn-OP.
33 Mitglieder des CDU-Ortsverbands Großbeeren verlangen von Kanzler Friedrich Merz einen Kurswechsel – und drohen mit Parteiaustritt, sollte die Bundespartei Kurs und Stil nicht ändern. Auslöser ist der Absturz der CDU auf 17,2 Prozent bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt.
Zehn Tage vor der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus liegt die Linke erstmals vor der regierenden CDU – die schwarz-rote Koalition hätte keine Mehrheit mehr. Bei der Frage nach der Senatsführung stehen beide Lager 42 zu 42 Prozent gleichauf.
Ein früherer Musiker der Söhne Mannheims soll in Jamaika erschossen worden sein. Die Polizei führt den Toten als „recording artiste … Marlon B.", die Band bestätigt den Eingang der Nachricht – eine offizielle Identifizierung steht aber aus.
Bei der Gedenkfeier „Steel Across America“ erzählt Donald Trump, zwei Feuerwehrleute hätten ihn am Ground Zero hochgehoben und weggetragen. Belege fehlen, das Weiße Haus schweigt zu Beweisen – und sein Neffe Fred Trump III widerspricht öffentlich.
Die AfD gewinnt in Sachsen-Anhalt 38 von 41 Wahlkreisen und stellt 39 der 83 Abgeordneten. Für die absolute Mehrheit fehlen drei Stimmen – CDU, SPD, Grüne und Linke lehnen Gespräche ab, nur das BSW nimmt die Einladung an und schließt eine Koalition aus.
Donald Trump feiert den AfD-Sieg in Sachsen-Anhalt als „MGGA“ und begründet ihn allein mit der Migrationspolitik. Die Bundesregierung verschiebt daraufhin ein für Mittwoch geplantes Telefonat zwischen Kanzler Merz und dem US-Präsidenten – ein neuer Termin fehlt.
Beim Staatsbesuch in London setzte Brigitte Macron ein modisches Statement: Im roten Hosenanzug erschien sie vor der Downing Street 10. Auch die Frau des britischen Premiers wurde für ihren Look gefeiert.