Einen Tag vor der Gala riet Alys Gynäkologin von dem Auftritt ab: Wegen häufiger Übungswehen verordnete sie Schonung. Die Moderatorin fehlte am Mittwochabend in Köln und nennt ihre dritte Schwangerschaft „furchtbar anstrengend“.
Donald Tusk meldet in Bratislava, polnische und ukrainische Dienste hätten in der Nacht zum 10. September eine unmittelbare Bedrohung an einem Grenzübergang abgewendet – welcher, sagt er nicht. Zugleich warnt er vor weiteren russischen Angriffen an der EU-Ostflanke und beruft sich auf einen Bericht von CIA-Chef Ratcliffe.
In Dallas feiern die Republikaner ihren ersten Zwischenwahl-Parteitag überhaupt – doch 33 von 62 befragten Abgeordneten bleiben fern. Trump verspricht dafür jedem erwachsenen US-Bürger 5.000 Dollar, falls seine Partei im November beide Kammern hält.
Beim Deutschen Fernsehpreis in Köln nutzt Markus Lanz seine Dankesrede für ein politisches Statement – drei Tage nach dem AfD-Wahlsieg in Sachsen-Anhalt. Auch Fabian Köster, Karin Hanczewski und die Macher des ZDF-Mehrteilers „Olivia“ werden auf der Bühne deutlich.
Die SPD-Ministerpräsidentin rechnet im Präsidium mit dem Kanzler ab – laut „Spiegel“-Bericht fiel der Satz „Das Problem heißt Merz“. Woidke mahnt Ergebnisse an, aus der CDU kommt ein Brandbrief.
Fünf Tote, 40 Verletzte: Nach dem Busunglück im Engadin ermittelt die Staatsanwaltschaft. Offen ist, ob ein Ausweichmanöver oder ein Selbstunfall die Ursache war.
Der SPD-nahe Ökonom Peter Bofinger dringt auf die Abschaffung der Rente mit 63 und rechnet mit fünf bis zehn Milliarden Euro Kosten im Jahr. Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas verspricht am selben Tag im Bundestag Vertrauensschutz – in der Koalition und in den Ländern regt sich Widerstand.
Italien will ab Oktober den Gastransit über den Griespass verbilligen und mehr Gas aus Nordwesteuropa abziehen. Deutschland drohen bei rekordleeren Speichern bis zu 2,1 Milliarden Kubikmeter Gas zu fehlen.
NATO-Generalsekretär Mark Rutte verweigert auf der Botschafterkonferenz in Berlin jede Bewertung des AfD-Erdrutschsiegs in Sachsen-Anhalt – und lobt zugleich Deutschlands Aufrüstung. Aus der SPD kommt Widerspruch.
Amnesty International wirft Russland vor, Ausländer mit falschen Jobversprechen für den Krieg gegen die Ukraine anzuwerben und sie an die Front zu schicken. In vielen Fällen sei das Menschenhandel nach dem Palermo-Protokoll.
Zehn Milliarden Euro Entlastung hat Schwarz-Rot versprochen. Forscher von IW, ifo und DIW rechnen vor, dass davon für Normalverdiener real fast nichts ankommt – und aus der Unionsfraktion drohen rund 20 Abgeordnete mit Ablehnung.
Der AfD-Fraktionschef in Sachsen-Anhalt will Rüstungsgüter auch für die Abschiebung von Menschen einsetzen. Die SPD spricht von einer politischen Drohung – und erstmals kritisiert auch das BSW, der einzige Gesprächspartner der AfD.
Zum ersten Mal seit dem Start 2007 ist bei „Inas Nacht“ gejodelt worden: Maria Furtwängler (59) und Ina Müller (61) stimmten im Hamburger „Schellfischposten“ an, Kneipenband und Wilhelmsburger Shantychor fielen ein. Für die oberbayerische Schauspielerin und Ärztin war es der erste Talk in der Hafenkneipe.
Die Huthi kontrollieren nach der Einnahme der Hafenstadt Mokka den nördlichen Zugang zur Meerenge Bab al-Mandab, über die zwölf Prozent des Welthandels laufen. Der UN-Sicherheitsrat tagt in Dringlichkeit, der Ölpreis springt auf fast 110 Dollar.
Ein verpflichtendes Rentensplitting würde Ehepaare laut einer ifo-Studie über das Leben gerechnet bis zu 152.000 Euro kosten. Die Rentenkasse würde spiegelbildlich sparen – die Alterssicherungskommission hat solche Optionen nur zur Prüfung empfohlen, abgeschafft ist die Witwenrente nicht.